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I Montabaur 5/51/52/84

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p|E STADT MONTABAUR GEHT MIT GUTEM BEISPIEL VORAN

Inder Stadt Montabaur wird - wegen der Umweltschäden, die von dem Einsatz von Streusalz ausgehen, - der Einsatz von Streusalz auf den Fahrbahnen auf das unumgängliche Maß redu- tiert. Nur bei Eisglätte und nur an besonders gefährlichen Fahr- bahnstellen (Steigungen, Gefällstrecken, Kurvenbereiche) und nur a n verkehrswichtigen Punkten wird Salz gestreut, wenn auf an­dere Weise die Fahrbahng lätte nicht beseitigt werden kann.

Außerdem hat die Stadt Montabaur an einigen Punkten im Stadtgebiet, die in dieser Ausgabe des Wochenblattes besonders bekanntgegeben sind, Behälter mit Splitt aufgestellt, damit sich die Bewohner der benachbarten Straßen dort mit alternativem Streumaterial versorgen können.

|UNSER APPELL LAUTET:

Statt Streusalz auf Gehwegen abstumpfende Mittel verwenden, denn:

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lie Stadt Montabaur hat -wie im vergangenen Jahr- bereits prak- iziert - auch in diesem Jahr wieder als Alternative zum Streu­ntSalz" im Stadtbereich von Montabaur Streugutbehälter titSplitt" aufgestellt.

lie Anwohner werden gebeten, bei entsprechender Witterung i$ umweltfreundliche Streugut auf den Gehwegen zu verwen-

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HE STREUGUTBEHÄLTER STEHEN IN FOLGENDEN TRASSE N:

Bereich Sommerwiese - Herderstraße

Bereich Wassergraben - Ecke Jahnstr. / Koblenzer Str.

Bereich Alberthöhe - Dillstraße (Am Altersheim)

Bereich Wölfchesbitz - Ecke Humbach - / Collettstr.

Bereich Innenstadt - Gabelung Vorderer Rebstock - Schloßweg Bereich Innenstand - Kirchstr. / Finanzamt

Öfkntl Bekanntmachungen

tericht über die Sitzung des Verbandsgemeinderates p Donnerstag, 13.12.1984

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eschen k der Ortsgemeinden zur Rathatiseinweihung er Eintritt in die Sitzung übergab Ortsbürgermeister erdinand, Ruppach-Goldhausen, das Geschenk der rtsgemeinden anläßlich der Einweihung des

Rathausneubaues.

Es handelt sich um ein Keramikrelief in den Umrissen des Ge­bietes der Verbandsgemeinde Montabaur, auf dem die Wappen bzw. Wahrzeichen der einzelnen Ortsgemeinden dargestellt sind.

Ortsbürgermeister Ferdinand gab seiner Hoffnung Ausdruck, daß das Bild seinen Betrachtern Freude machen werde und die Ver­treter im Verbandsgemeinderatstets die Belange der Orts­gemeinden im Auge haben werden". Das Geschenk sei nicht über die Verbandsgemeindeumlage finanziert worden,*w'eil man dokumentieren wollte, daß die Ortsgemeinden finanziell noch eigenständig sind. Er hoffe natürlich, daß dies in Zukunft so bleibe.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken bedankte sich bei den Orts­bürgermeistern für das Geschenk der Ortsgemeinden. Das Bild sei eine Bereicherung des Sitzungssaales und verdeutliche die Verbundenheit der Ortsgemeinden mit der Verbandsgemeinde und untereinander.

Bericht des Bürgermeisters

SIMULTANTEICHANLAGE OBERELBERT/WELSCHNEU­DORF FERTIGGESTELLT

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken berichtete, daß die Simultan­teichanlage in Oberelbert/Welschneudorf in den letzten Tagen in Betrieb genommen wurde. Nunmehr könnten die Abwässer der Ortsgemeinden Oberelbert und Welschneudorf in diese Klär­anlage eingeleitet werden.

Der Bürgermeister erläuterte, daß die Anlage mit einem Kosten­aufwand von 1,5 Millionen DM gebaut worden sei. Hierin seien auch die Kosten für einen Hauptsammler von der Ortsgemeinde Welschneudorf nach Oberelbert sowie für zwei Regenüberlauf­bauwerke enthalten. Die Simultanteichanlage bestehe aus 3 Teichen, 2 belüfteten von insgesamt 3.700 m2 und einem Nachklär- und Schönungsteich von 500 m2. Sie haben ein Fas­sungsvermögen von 10.400 cbm.~Die offizielle Übergabe und Einweihung der Anlage solle im I. Quartal des Jahres 1985 vorgenommen werden.

TIEFBRUNNEN IN DER AUGST WEITGEHEND FERTIG­GESTELLT

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken führte weiter aus, daß die Ar­beiten an den Tiefbrunnen in der Augst, die im April 1983 be­gonnen wurden, bis auf den Einbau der Pumpleitungen abge­schlossen seien. Dies werde aber im Laufe des kommenden Monats geschehen. Die Bohrtiefe betrage ca. 114 m, und die Pumpe werde in ca. 70 m Tiefe installiert. Der Dauerpumpver­such habe eine tägliche Wasserförderung von 1.800 cbm erbracht

ZUSÄTZLICHER AUSBILDUNGSPLATZ BEI DER VERBANDSGEMEINDE

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erklärte, daß auf die Ausschrei­bung der zusätzlichen Ausbildungsstelle bei der Verbandsge­meinde Montabaur drei Bewerbungeneingegangen seien, die die Voraussetzungen der Ausschreibung erfüllten.

Eine endgültige Entscheidung habe noch nicht getroffen werden können, da noch weitere Gespräche zu führen seien.

FEUERWEHRGERÄTEHAUS NENTERSHAUSEN Zum Stand der Baumaßnahme am Feuerwehrgerätehaus Nentershausen berichtete Dr. Possel-Dölken, daß noch einige Arbeiten durchzuführen sind, die z.T. durch Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Nentershausen erbracht werden sollen.

Mit der Fertigstellung des Feuerwehrgerätehauses sei Ende März 1985 zu rechnen.

KLÄRANLAGE NENTERSHAUSEN - VERBANDSGEMEINDE HAT VERZÖGERUNGEN NICHT ZU VERTRETEN Zum Abschluß seines Berichtes nahm Bürgermeister Dr. Possel- Dölken zum Bau der Kläranlage in der Ortsgemeinde Nentershau­sen Stellung. In den letzten Jahren habe man sich intensiv um eine Genehmigung bemüht. Seit Mitte des Jahres 1984 liege dem Regierungspräsidenten in Koblenz eine Studie mit