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Montabaur 4/45/84

worden. Das zentrale Angebot im Haus der Jugend in Monta­baur wolle sie nun an die Gruppenleiter der Ortsgemeinden wei­tergeben.

Ein weiteres kreatives Angebot seien die in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem Kreisjugendpfleger im evangelischen Jugendheim in Dreifelden durchgefiihrten Basteltage gewesen. Dieses Angebot sei von den Jugendlichen sehr gut angenommen worden. Die vier angebotenen Bereiche (Batik, Papierherstel­lung, Flechten und Lederarbeiten) seien so ausgerichtet gewe­sen,daß sie auch in jeder anderen Kinder- und Jugendgruppe durchgeführt werden können.

Gesprächsabende

Frau Banz teilte mit, daß sie in Zukunft regelmäßig Gesprächs­abende anbieten wolle. Die ersten Gesprächsabende hätten im Februar/März dieses Jahres über das ThemaJugend und Al­kohol" stattgefunden. Mit diesem Angebot habe sie hauptsäch­lich wieder die Gruppenleiter ansprechen wollen, da Alkohol oftmals ein Problem in den Jugendräumen sei. Natürlich hätten sich auch andere interessierte Jugendliche an der Gesprächsreihe beteiligen können.

Im Herbst dieses Jahres solle dieses Angebot gemeinsam mit der Jugendschutzbeauftragten des Westerwaldkreises durch verschie­dene Gesprächsabende mit dem ThemaJugendmedienschutz" fortgeführt werden.

Gruppenleiterschulung durchgeführt

Die Jugendpflegerin berichtete, gemeinsam mit dem Kreisjugend­pfleger habe sie bisher im Oktober/November 1983 und im April/ Mai 1984 zwei Gruppenleiter-Grundkurse durchgeführt.Die weitere Planung sehe vor, im März/April 1985 einen weiteren Grundkurs und im Herbst 1985 einen Aufbaukurs stattfinden zu lassen. Die Rechte und Pflichten der Gruppenleiter, Gruppen­prozesse, Leitungsstile und Spiele seien Themen dieser Schu­lungen gewesen.

Filmarbeit

Als weiterer zentraler Schwerpunkt habe sich im Bereich der Verbandsgemeinde die Filmarbeit herauskristallisiert. Im Sep­tember 1983 habe sie damit begonnen, einmal pro Monat an einem Wochenende ausgewählte Jugendfilme zum Ausleihen anzubieten, berichtete Frau Banz. Auf Anregung von Gruppen­leitern wurde im September dieses Jahres ein eigener Jugend­filmring für das Gebiet der Verbandsgemeinde gegründet. Im Rahmen der Gründungsversammlung im Jugendzentrum in Mon­tabaur habe die Jugendpflegerin gemeinsam mit den Gruppen­leitern das Filmprogramm für das kommende Halbjahr ausge­wählt. Diese Filme würden dann einmal pro Monat eine Woche lang den Gruppen der Verbandscjemeinde zur Verfügung stehen. Man verspreche sich von diesem Verfahren eine größere Teil­nehmerzahl bei den Filmvorführungen, da zum einen die Grup­penleiter die Filme mit ausgewählt hätten und zum anderen in verstärktem Maße Reklame für die Vorführungen machen wer­den.

Im Bereich der Kindetfitmarbeit sei die Jugendpflegerin bisher nicht regelmäßig bätig geworden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt habe in den Osterferien eine Kinderfilmwoche mit 7 Kinder­filmen stattgefunden und im Herbst habe ein Kinderfilm zur Verfügung gestanden. Im Dezember wolle sie wiederum einen Kinderfilm zum Ausleihen anbieten.

Theaterangebote

Die Jugendpflegerin berichtet, daß sie bislang zwei Theater­vorstellungen für Jugendliche angeboten habe. Die erste Veran­staltung sei irrf Dezember 1983 als Auftakt der Gesprächsreihe Jugend und Alkohol"durchgeführt worden und habe als Grund­

lage für die späteren Gesprächsabende gedient. Des weite seien im Juni 1984 ein Jugendtheaterstück zum Thema s wert Jugendlicher" innerhalb des gestuften Schulsystemsu ein Kindertheaterstück zum Abschluß der Ferienspiele v or führt worden.

Ausstattung mit Beschäftigungsmaterial

Frau Banz führt aus, daß im vergangenen Jahr sowohl ein Spiel- als auch eine Bastelkiste angeschafft worden seien D mobilen Kisten könnten von allen mit der Jugendarbeit bei ten Gruppen, also auch von Vereinen und Verbänden aus* hen werden.

In den Sommerferien seien diese Kisten schwerpunktmäßig zur Durchführung von Ferienspielen in den Or tsgemeinden genutzt worden.

Außerdem stünden eine kleine Auswah von Fachbüchern Spiel- und Bastelanleitungen für Gruppenleiter zum Verieiii zur Verfügung.

Pressearbeit

Die Jugendpflegerin berichtete, daß unter Mitarbeit der elij amtlichen Jugendpfleger der Verbandsgemeinde undderB ligung von insgesamt etwa 25 Vereinen und Verbänden einl Wegweiser durch die Jugendarbeit entstanden sei, in c die einzelnen Jugendvereine, -verbände oder-gruppen stellen könnten. Erstmals im Oktober sei die sogenannte Info-Kiste" als Informationsschrift für alle in der Jugend beit mitwirkenden Gruppen, Vereine und Verbände erstell! worden. In Zukunft solle drei Monate eine Ausgabe erst nen.

Zusammenarbeit mit weiteren haupt- und nebenberuflich] Tätigen in der Jugendarbeit

In 6-wöchigen Abständen finde - so Frau Banz - der Aktiv) treff mit dem Kreisjugendleiter, den Mitarbeitern des Juge Zentrums und den ehrenamtlichen Jugendpflegern der Verl gemeinde statt, wobei die weitere gemeinsame Jugendarbcl und eventuell auftretende Probleme koordiniert underörf würden.

Als weitere Arbeitsschwerpunkte für die Zukunft spracht)! Jugendpflegerin die Aktivierung des Verbandsgemeinde-Jii rings und den Jugendmedienschutz an. Sie wolle gemein« mit dem Jugendschutzbeauftragten des Westerwaldkreisaf Aufklärung über die Benutzung von Videogeräten und filf betreiben, und Alternativen aufzeigen, um mit diesen Mel richtig umzugehen. Zum Abschluß ihres Vortrages stellte] Jugendpflegerin der Verbandsgemeinde die Situation der] gendarbeit in einzelnen Ortsgemeinden dar.

Stellungnahme der Fraktionen

Für die CDU-Fraktion bedankte sich Eduard Schönau bei| Jugendpflegerin für ihren ausführlichen Bericht. DerCDÜj Sprecher führte aus, daß die Jugendpflege und Jugendar^ seit jeher ein besonderes Anliegen der CDU gewesen sei,

Das herausragende Arbeitsergebnis des Verbandsgemeinde ,in der letzten Legislaturperiode auf dem Sektor der Juge arbeit sei die Einrichtung eines zentralen Jugendhauses ur Einstellung von Jugendpädagogen gewesen. Diese Arbeitsl ergebnisse seien in Zusammenarbeit mit der Stadt Mont« und.dem Westerwaldkreis erzielt worden. Eduard Schon! kräftigte, daß sicherlich bis zu diesem Zeitpunkt von den! nen Vereinen in den Ortsgemeinden ausgezeichnete Jugeij beit geleistet wurde und auch weiterhin geleistet werde.

Die CDU-Fraktion sei zuversichltich, daß die Komm« j und Zusammenarbeit mit diesen Gruppen noch wesend 1 "] intensiviert werden könne.

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