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i außerdem wollte die FWG-Fraktion wissen, ob im Stadtwald i chem^Unkrautvernichtungsmittel Verwendung finden und ob |dies in der Vergangenheit der Fall war.
pie Verwaltung verwies auf einen Beschluß aus dem Jahre 1983.
! Damals hatte man aufgrund einer Initiative der SPD-Fraktion beschlossen, den Einsatz von ehern. Unkrautvernichtungsmit - L|n im Bereich der städt. Anlagen erheblich zu reduzieren. Die [Verwaltung hatte damals aber auch darauf aufmerksam ge- Lacht, daß es nicht möglich ist, ganz auf Herbizide zu vernichten. Dies gelte insbesondere für die städt. Friedhöfe und Idort vor allem für die unbefestigten Fußwege. Würde man dort [auf ehern. Unkrautvernichtungsmittel verzichten, hätte dies zur [folge, daß die städt. Arbeiter die Anlagen nicht sauberhalten [könnten. Die Verwaltung verwies aber darauf, daß nur dort Herbizide eingesetzt werden, wo es unumgänglich ist, und dabei hur solche Mittel verwendet werden, die den Auflagen der [biologischen Bundesanstalt entsprechen und keine Wasser- lschutzgebietsauflagen beinhalten. Im Bereich der gärtnerischen [Anlagen im Stadtgebiet sei - so die Stellungnahme der Verwal- Itung - seit April 1982 auf den Einsatz von ehern. Unkrautverlichtungsmitteln verzichtet worden. Folge sei allerdings, daß ein ■größerer Arbeitseinsatz durch die städt. Arbeiter erforderlich [geworden sei.
Kuder Frage der Verwendung von ehern. Unkrautvernichtungs- Initteln im Stadtwald nahm Forstamtsrat Reifenberger Stellung. [Er berichtete, daß er dem Einsatz von Herbiziden eigentlich ■schon sehr lange skeptisch gegenüberstehe. Nur einmal seien ■vor etwa 6 Jahren Birken in einer Fichtenkultur „gespritzt" [norden. Seitdem habe man keine Herbizide im Stadtwald zur |i)nkrautvernichtung eingesetzt.
1 Beigeordneter Dr. Hütte (Leiter des Forstamtes Montabaur) berichtete, im vergangenen Jahr habe man entlang des Lärm- fechutzstreifens an der Autobahn im Bereich des Stadtteiles schelbach Herbizide eingesetzt, um die neu gepflanzten Bäume lor Unkraut zu schützen. Im übrigen gelte die Aussage von [Forstamtsrat Reifenberger, daß keine ehern. Unkrautvernich- Jtungsmittel im Stadtwald eingesetzt werden, auch für den Re- [fierteil von Forstamtmann Velten.
r der SPD zur Borkenkäferbekämpfung Wit der Bekämpfung des Borkenkäfers befaßte sich eine Anfrage ■er SPD-Fraktion. Sie wollte wissen, ob im Stadtwald zur Be- »impfuhg des Borkenkäfers lindanhaltige Mittel eingesetzt werfen, welche Maßnahmen ergriffen werden, um natürliche Feinde pBorkenkäferarten anzusiedeln bzw. zu halten, welche Mög- tikeiten bestehen, befallene Bäume vor dem Einsetzen der warten Witterung aus dem Stadtwald zu entfernen.
“fordern stellte die SPD-Fraktion den Antrag, wenn bei der brkenkäferbekämpfung ehern. Mittel zur Anwendung kom- wi sollten, so behandelte Holzablagerungen entsprechend «kennzeichnen.
»rstamtsrat Reifenberger berichtete, man bemühe sich, geschla- N Fichtenholz so früh wie möglich aus dem Wald zu entfernt Dies lasse sich aber nicht immer gewährleisten. Da Holz- feder im Wald gelagert werden müßten, bestehe die Gefahr,daß f sie vom Borkenkäfer befallen werden.
«halb sei es unumgänglich, den Borkenkäfer mit ehern. Mitteln [bekämpfen. Andererseits sei eine Borkenkäferplage nicht aus- schließen. Man habe in der Vergangenheit zur Bekämpfung Borkenkäfers lindanhaltige Mittel eingesetzt.
SPD-Fraktion berichtete daraufhin über Presseberichte, pdenen in wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt Nen sei, daß von lindanhaltigen Mitteln Gesundheitsgefahren [Menschen ausgehen. For.stamtsrat Reifenberger teilte darauf- f 1 er habe von diesen Berichten Kenntnis erhalten. Es be- ™die Absicht, im Forstrevier Montabaur auf ein anderes ^1 auszuweichen. Was die Frage nach der Ansiedlung bzw. Er- j™ n 9 natürlicher Feinde des Borkenkäfers angehe, sei zu lohten, daß man schon seit geraumer Zeit verstärkt Ameisenan- 9 betreibe und auch Nistkästen auf hänge.
Trotz dieser Maßnahmen sei es nicht möglich, auf die ehern. Bekämpfung des Borkenkäfers zu verzichten.
I. Beigeordneter Dr. Hütte ergänzte, daß man im Stadtwald verstärkt auch Jungbestände über das sonst übliche Maß eingeschlagen habe. Dies sei in erster Linie erfolgt, um der Gefahr von Borkenkäfer-Kalamitäten entgegenzuwirken. Wenn es im Bereich des Stadtwaldes nicht die anderenorts festgestellten Borkenkäferschäden gebe, sei dies primär darauf zurückzuführen.
Das eingeschlagene Holz liege etwa 6 - 10 Wochen im Stadtwald. Man bemühe sich stets darum, die Lagerzeiten so kurz wie möglich zu halten, habe aber darauf nicht immer Einfluß, weil die Konkurrenz unter den Käufern nicht so groß sei, daß man einen kurzfristigen Abtransport zur Bedingung machen könne.
Nach den Worten von (.Beigeordneten Dr. Hütte sind alle Chemikalien zur Bekämpfung des Borkenkäfers giftig. Auch das von Forstamtsrat Reifenberger angesprochene Mittel (anstelle der lindanhaltigen Mittel) sei nicht ungiftig.
Die SPD-Fraktion beantragte daraufhin, Holzstapel, die mit Chemikalien zur Bekämpfung des Borkenkäfers behandelt worden seien, durch Hinweisschilder entsprechend zu kennzeichnen. Ziel des Antrages ist es, auf eine mögliche Gefährdung durch das Berühren des Holzes aufmerksam zu machen. Nach Aussage von Forstamtsrat Reifenberger und I. Beigeordneten Dr. Hütte besteht keine unmittelbare Gefahr durch Berühren von Holz, das mit Borkenkäfervernichtungsmitteln behandelt wurde. Gleichwohl sagte man zu, künftig entsprechende Hinweisschilder aufzustellen.
Entscheidung über die Ansiedlung eines SB-Marktes im Baugebiet „Horresser Berg" von der Tagesordnung abgesetzt Auf Antrag der SPD-Fraktion hatte Bürgermeister Dr. Possel- Dölken die Behandlung der Frage einer tAnsiedlung eines SB- Marktes im Bereich des Horresser Berges auf die Tagesordnung gesetzt. Hintergrund waren Diskussionen in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, die durch die Anfrage eines interessierten Unternehmens ausgelöst wurden.
Der Punkt wurde jedoch von der Tagesordnung abgesetzt. Bürgermeister Dr. Possel-Dölken berichtete über eine Sitzung des Ältestenrates (Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende) die auf Antrag der SPD-Fraktion einberufen wurde. Bei dieser Sitzung des Ältestenrates habe er den Fraktionsvorsitzenden bekanntgegeben, das Unternehmen habe sein Interesse an einer Ansiedlung in Montabaur zurückgestellt. Die SPD-Fraktion habe daraufhin ihren Antrag auf Behandlung dieser Angelegenheit zurückgezogen.
Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Ansiedlung eines SB-Marktes in Montabaur seien - so der Bürgermeister - aus nichtöffentlicher Ausschußsitzung in unzulässiger Weise Informationen an die Öffentlichkeit getragen worden. Deshalb habe die SPD-Fraktion die Einberufung des Ältestenrates beantragt. Der Bürgermeister mißbilligte die Indiskretionen eines Ratsmitgliedes und appellierte bei dieser Gelegenheit an alle Mitglieder des Stadtrates und der Ausschüsse, Informationen, die sie in nicht öffentlicher Sitzung erhalten, vertraulich zu behandeln.
Innerstädtische Erschließungssstraße wird nach Bürgermeister Wilhelm Mangels benannt
Bürgermeister Dr, Possel-Dölken erinnerte daran, daß im Haupt- und Finanzausschuß im März 1983 eine Grundsatzaussage getroffen worden sei, die innerstädtische Haupterschließungsstraße nach dem im Januar 1983 plötzlich verstorbenen Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur, Wilhelm Mangels, zu benennen. Man habe seinerzeit aber vereinbart, abzuwarten, bis die Straße fertiggestellt sei. Dies sei jetzt der Fall.

