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Montabaur 10/24/84

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An alle Jugendgruppen - Jugendtreffs.

30. Juni /1. Juli 1984

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Die letzten Kriegsjahre: Terror, Gewalt, Zerstörung

Die Nacht des 10. August im Sommer 1944 in einer toscanischen Klein­stadt. Die Nacht von San Lorenzo. Eine kleine toscanische Stadt soll auf Befehl der Deutschen in die Luft ge­sprengt werden. Aber die Hälfte der Bewohner hat Angst, denn vielleicht sollen nicht ihre Häuser zerstört, son­dern sie selbst zusammengepfercht in einer Kathedrale niedergemetzelt werden. Im Schutze der Nacht, wohl­wissend, daß die amerikanische Front nicht mehr weit sein kann, zie­hen Frauen, Männer und Kinder unter Todesgefahr los, um ihre Befreier zu finden. Die Abenteuer dieser Hand­voll Menschen auf der Flucht durch ihre toscanische Heimat verbinden sich zu einer erschütternden, politi­schen Legende über den grausamen Bruderkrieg gegen den Faschismus.

Italien '81

Der Film kann an den beiden Tagen Sa. 30.6.

- So. 1.7.84 von Euch ausgeliehen werden.

Farbfilm: 106 Minuten. Frei ab 12 Jahre.

Verleihkosten*. 10,- DM

Ein Projektor wird mit verliehen. Am Fr. 29.6.84 läuft der Film im Jz. Gruppen, die Interesse ha­ben, ruft bitte an oder schreibt an:

VG Mtb. Jugendpflegerin Banz, Tel. 02602/196 142.

Aus den Gemeinden

MONTABAUR

ZUR EUROPAWAHL 1984

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Bürger Europas sind am 17. Juni dieses Jahres zum zweiten Mal aufgerufen, das europäische Parlament zu wählen.

Die Stadt Montabaur ist mit ihren Partnerstädten Tonnerre/Burgund und Brackley/Northamptonshire die feierliche Verpflichtung eingegangen, dauerhafte Freundschaftsbande zwischen unseren Städten zu knüpfen und Austauschbemühungen zwischen unseren Bürgern auf allen Gebieten zu fördern. Unsere Städte­partnerschaften sollen durch gegenseitiges Kennen- und Verstehenlernen mit dazu beitragen, einen dauerhaften Frieden zwischen den europäischen Völkern zu sichern und das große Ziel einer gemeinsamen europäischen Heimat in einem vereinten Europa zu fördern.

Es wird ein wichtiger Beitrag der Bürgerinnen und Bür­ger unserer Stadt zur Förderung dieses Zieles sein, wenn möglichst viele von ihrem Wahlrecht zur Wahl eines eines europäischen Parlamentes Gebrauch zu machen.

Ich rufe daher alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt auf, am 17. Juni dieses Jahres an

: Monte

der Europawahl teilzunehmen und dadurch ein BAußer sichtbares Zeichen zur europäischen Völkerverstän« c ! ienV gung und zur Fortentwicklung unserer Städtepart- Bp^y" nerschaften zu setzen. B Dama i

Nach jahrhundertelangen Kriegen und AuseinandeÄteln in Setzungen unter den europäischen Völkern ist (WM Verwa die Einrichtungen der Europäischen GemeinschaiBj l,iacht ' und durch das Ziel einer europäischen Einheit eineB achter historisch außerordentlich bedeutsame Entwicklur*^^ zur Friedenssicherung in Europa eingeleitet worderwLge, Die Freundschaftsgelöbnisse sowie Begegnungen iMönnte Freundschaften zwischen den Bürgern unserer Par^Bbizide <

nerstädte sollen diese Ziele verwirklichen helfen, jH rso1

Jbiologi

Die Europawahl 1984 ist eine herausragende Gel pM schutzj heit für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt,B Anla9e diese Ziele durch eine hohe Wahlbeteiligung zu stützen. Gehen Sie daher am 17. Juni dieses JahreÄößere zur Europawahl und lassen Sie dadurch sichtbar wBeword den, daß sich die Montabaurer Bürgerinnen und BiB uder für den Frieden in Europa einsetzen. flmitteln

.. _ JErberif

Mit herzlichem Gruß

Dr. Possei - Dölk^n, Bürgermeister B, retw

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AUS DER SITZUNG DES STADTRATES VOM ßeige

7. JUN11984 B*^t'

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Bürgermeister erläutert Haushaltssituation der Stadt Bor Unk

isrstanr

Die letzte Sitzung des Stadtrates in der LegislaturperiodeBngsmi 1979 bis 1984 nahm Bürgermeister Dr. Possel-Dölken zunBerteil 1 Anlaß, einen Überblick über die Haushaltstage der Stadt z] geben. _

Dieser Überblick sei auch - so der Bürgermeister - üblich uB angezeigt, da die Hälfte des Haushaltsjahres abgelaufen seB-^

Positive Entwicklung macht Neuverschuldung entbehrlich"'^® 1

Nach den Worten von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken ve B|)keitt die Haushaltswirtschaft 1984 positiv. Der BürgermeistereB nWjt innerte daran, daß im Haushaltsplan 1984 die Ermäehtigu^^ zu einer Kreditaufnahme in Höhe von 1 Mio. DM veransc B, rc ^ ist und darüber bei Verabschiedung des Haushaltsplanes B r en " kontrovers diskutiert wurde. Nach dem gegenwärtigen StB 8 " so der Erkenntnisse sei damit zu rechnen, daß diese KreditaB enn me nicht erforderlich wird. Haushaltsverbesserungen,insbtar stam dere auf der Einnahmenseite, ließen erwarten, daß auch dB Ws pj, Haushaltsjahr 1984 ohne Neuverschuldung abgeschlossen®, Dje den könne. Damit setze sich die günstige Entwicklung deBlderir letzten Jahre fort. Rückblickend sei für die Zeit von 1981®^ V( 1984 festzusteilen, daß nur in zwei Haushaltsjahren eine®^ Kreditaufnahme erforderlich wurde, nämlich 1980 (53.2®^^ DM) und 1982 (939.000,- DM) Die Jahre 1982 und 198»^^ man ohne neue Kreditaufnahme abschließen können. BjJork Diese Feststellung sei um so bedeutender, als die Stadt irp Jahren ab 1980 über 30 Mio. DM investiert habe. f roß t(SPD-

beträchtlichen Investitionen zur Weiterentwicklung der habe man ab 1982 die Verschuldung abbauen können. Bj en s

Einsatz von chemischen Unkrautvernichtungsmitteln reich der Stadt Montabaur (Antrag der FWG-Fraktion/

Anfrage der SPD-Fraktion) wiau

Die FWG-Fraktion hatte schriftlich angefragt, ob im ^Btung r der Stadt (Friedhöfe, städt. Anlagen etc.) zur Unkraut b^ ^ gung chemische Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt