Montabaur 13/20/84
bau erreicht.
per Rat stimmte dem Vorschlag einstimmig zu.
Erst nach Durchführung dieser Planerweiterung kann das Baulandumlegungsverfahren weiter betrieben werden.
RAT STIMMT GRUNDSÄTZLICH FÜR DEN DORFBRUNNEN, STANDORT AM EHEM. RATHAUS JEDOCH ABGELEHNT
Mit den Stimmen der Freien Wählergruppe und der CDU - Ratsfraktionen wurde der SPD - Antrag, an der Hauswand der Oberseite des ehern. Rathauses, der jetzigen Gemeindebücherei einen Dorfbrunnen zu errichten,abgelehnt.
Als Begründung für ihre ablehnende Haltung zum Standort hat die FWG ihre Stellungnahme wie folgt abgegeben:
"Gegen die Installierung eines Dorfbrunnens innerhalb der Gemeinde Eitelborn werden von seiten der Freien Wählergemeinschaft keine grundsätzlichen Bedenken erhoben.
Der Errichtung am vorgeschlagenen Standort - altes Rathaus - kann die FWG jedoch aus den nachgenannten Gründen nicht zustimmen:
1. Entgegen der von der SPD—Ratsfraktion ursprünglich aufgegebenen Kostenrechnung.von 5 bis 6 . 000,00 DM werden die Gesamtkosten von Fachleuten auf mehr als 2o.ooo,oo DM geschätzt.
Alleine die vorgelegten Kosten für eine Rohrverlegung belaufen sich auf mehr als 8 . 000,00 DM.
Eine umfassende Kostenermittlung wurde seitens der SPD- Ratsfraktion bisher nicht vorgelegt.
Überdies wird darauf verwiesen, daß Mittel hierfür im Haushalt der Gemeinde nicht bereitgestellt sind, die alsdann nachträglich in voller Höhe über Darlehensbewilligungen beschafft werden müßten.
2. Gestalterische Elemente wären am vorgegebenen Standort nicht zu erreichen, da der Brunnen an der Hauswand des ehemaligen Rathauses fast verschwinden würde.
3. Am vorgesehenen Standort wurde bereits im Zuge der Neugestaltung der Unterdorf Straße ein Pflanzbeet angelegt,
das kostenträchtig entfernt werden müßte.
4. Die Nähe zum zantralen Platz im unmittelbaren Bereich
der Gaststätte läßt eine Verunreinigung der Anlage befürchten, die das Ortsbild eher negativ beeinflussen, also auch ungleich hohe Reinigungs- und Unterhaltungskosten verursachen würde.
5. Die Anbindung an die Be- und Entwässerung
- ein Anschluß an die Trinkwasserversorgung Ist von vornherein auszuschließen -
ist nur schwerlich möglich und bedingt unverhältnismäßig hohe Kosten sowie unnötige Beschädigungen der neuen Borngassenoberfläche.
6 . Es besteht die Gefahr, daß durch die ständige Feuchtigkeit Wasser in die Hauswand des ehern. Rathauses eindringt, daß das Mauerwerk und letztlich das erhaltenswürdige Gebäude über Gebühr in Mitleidenschaft zieht und hohen Erhaltungsailfwand verursacht.
Die Freia Wählergemeinschaft schlägt daher vor, nach Abwägung der finanziellen Belastung der Gemeinde zu gegebener Zeit eine Stelle innerhalb des Ortes zu finden, die diese genannten Nachteile ausschließt und die folgenden Voraussetzungen bietet:
a. den Dorfbrunnen, wie er ehemals vorhanden war und unseren Bürgern noch in Erinnerung ist, auf einem Platz zu errichten, der mit gestalterischen Elementen - Grünzone, Sitzgruppe usw. - ausgeschmückt werden kann und die Anlage entsprechend heraushebt, so daß dieser Standort als ein
weiterer wesentlicher Teil zur Sanierung und Verschönerung unseres Ortsbildes gilt,
b . Bei der Wahl des Brunnenkörpers sollte zur Wahrung des historischen Vorbildes keinesfalls auf den It. SPD nicht besonders schönen Brunnentrog verzichtet werden.
Sobald diese Voraussetzungen und die Höhe der Gesamtkosten vorliegen, sowie die Finanzierung des Vorhabens gesichert ist, wird sich die Freie Wählergemeinschaft erneut mit dem Projekt "Dorfbrunnen" befassen".
Dieser Aussage schloß sich die CDU Ratsfraktion an.
ENTSCHEIDUNG ÜBER ORTSWAPPEN ZURÜCKGESTELLT Der Aufruf des Rates an alle Hobbykünstler unserer Gemeinde, ihren Vorschlag zum Motiv des künftigen Ortswappens abzugeben, wurde nur in einem Falle erhört.
Die Mitglieder des Gemeindeparlaments beschlossen daher, mit den örtlichen Künstlern persönlichen Kontakt aufzunehmen und sie zur Erstellung ihres Entwurfes zu veranlassen, unter denen alsdann der geeigneten Ausführung die Zustimmung gegeben werden soll.
KONZESSIONSNACHZAHLUNG ZU ERWARTEN Im Rahmen der "allgem. Fragestunde" unter Punkt Verschiedenes, konnte der Vorsitzende darauf verweisen, daß die Gemein de noch einen erheblichen Nachzahlungsbetrag als Konzessionsabgabe von der Kevag zu erwarten hat.
Ferner wurde die Ausbesserung der mit sehr starken Rissen versehenen Ortsstraßen in Erinnerung gebracht.
Diese Arbeiten werden bei guter Witterung im Laufe des Sommers ausgeführt.
Der Rat billigte den von der Nachbargemeinde angebotenen Kompromiß beim Erwerb der Straßenleuchten entlang der Kreisstraße zwischen Eitelborn und Neuhäusel.
Bei dieser Gelegenheit wurde auf die gute Zusammenarbeit beider Gemeinden verwiesen, die sich neuerlich beim Mehrzweckhallenbau in besonderer Weise zeigt.
BAUGEBIET "NÖRRENPFAD" WIRD AUSGEBAUT Einstimmig beschloß der Rat, die im Baugebiet "Norrenpfad" vorhandenen Straßen und Gehwege auszubauen und hierbei den Wünschen der Anlieger Rechnung zu tragen.
In den diesem Beschluß vorausgegangenen Anliegerversammlungen wurden die Ausbauplanentwürfe diskutiert, die den teilweise verkehrshemmenden und teilweise verkehrsberuhigenden Straßenausbau vorsehen.
Diese Ausbauweise entspricht dem Willen der Anlieger.
Der Auftrag wurde an die mindestbietende Firma zum Gesamtangebotspreis von 522.ooo,oo DM vergeben.
ERLENWEGERNEUERUNG WIRD FORTGEFÜHRT In gleichem Zuge wurde beschlossen, den Teil des Erlenweges mit einer neuen Teerdecke zu versehen, der bisher noch nicht erneuert wurde.
Es handelt sich um die Reststrecke von ca. 1.2oo mtr.
Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 56.ooo,oo DM.
EHEM. FRIEDHOFSHALLE ERHÄLT NEUES DACH Die vom Planer vorgelegten Angebote über die Errichtung eines neuen Daches auf dem alten Friedhofsgebäude wurden vom Rat angenommen, so daß die Aufträge hierfür erteilt werden können.
Zustimmende Kenntnisnahmen die Ratsmitglieder weiter von der Anschaffung eines Hydraulikhammers für den Einsatz auf dem Friedhof wie vom Arbeitsbeginn zum Neuaufbau des Kinderspielplatzes "Auf der Höll"
Hümmerich, Ortsbürgermeister

