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Die Heimat besser kennenlernen Schülerwettbewerb auf CDU-Vorschlag beschlossen

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Oer im Rahmen der Haushaltsdebatte im Dezember 1984 von der CDU-Kreistagsfraktion vorgeschlagene SchülerwettbewerbDer Westerwald - Unsere Hei­mat nimmt konkrete Form an. Der Kreistag be­schloß in seiner jüngsten Sitzung die Ausschrei­bungsrichtlinien.

Zusammen mit den anderen Schulträgern wird der Wettbewerb vom Westerwaldkreis für Klassen (Kur­se, Arbeitsgemeinschaften) an Haupt-, Real- und Sonderschulen (L) sowie den Gymnasien im Land­kreis ausgeschrieben.

Katja Kämpf (Langenhahn) erläuterte für die CDU- Fraktion nochmals die Zielsetzung des Wettbewer­bes. Die Vertiefung der Kenntnisse über die Wester­wälder Heimat solle auch zur Förderung des Hei­matbewußtseins und zum bewußteren Erleben der näheren Heimat beitragen. Gerade die Auseinander­setzung mit der Vergangenheit sei eine wichtige 'Voraussetzung für eine aktive und humane Zukunfts- [ Orientierung und -gestaltung.

Auch solle die Beziehung zwischen den Schulen und dem Schulträger (Kreis, Verbandgemeinde) le­bendiger gestaltet werden, damit sich die Rolle des [Schulträgers nicht nur als die desZahlvaters dar- Istelle. Es sei wichtig, daß die Schüler wissen, wer [die Räume, Lehr- und Sachmittel bereitstelle, in de­inen sie lernen.

jDer Wettbewerb ist nur für Schulklassen (Kurse, Ar­beitsgemeinschaften) ausgeschrieben, damit Leh­rer und Klasse gemeinsam arbeiten.

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[Das diesjährige Preisausschreiben ist schwerpunkt- läßig den ThemenMundart sowieNatur und [Umwelt gewidmet. Dem Einfallsreichtum der Wett- aewerbsteilnehmer sind kaum Grenzen gesetzt.

)as Ergebnis des Schülerwettbewerbs soll mit Prei­sen belohnt werden, die der jeweiligen Klasse wie- ierum als Gemeinschaft zur Verfügung stehen. Al­kin der Westerwaldkreis hat Preisgelder von insge­samt 6750, DM bereitgestellt. Diese erhöhen sich och um die Beträge, die von Verbandsgemeinden jugesteuert werden.

Es lohnt sich also mitzumachen

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SPD soll nicht mauern

Joachim Hörster, MdL, Frak­tionsvorsitzender der CDU im Westerwälder Kreistag.

Deutliche Kritik am Verhalten der SPD zum neuen Kommunalwahlrecht übte der CDU-Fraktionsvor- sitzende im Westerwälder Kreistag, Joachim Hör­ster, MdL. Der Bürger verlange nachhaltig nach In­formationen über das neue Wahlrecht. Der Informa­tionspflicht der Parteien gegenüber dem Bürger komme die SPD nicht nach.

Mit diesem Verhalten wollten die Sozialdemokraten offenbar erreichen, daß der Bürger die Möglichkeit der direkten Einflußnahme auf die personelle Zu­sammensetzung der Kommunalparlamente nicht kennenlerne. Die SPD mäkele nur am Wahlverfahren herum, ohne die erweiterten Wählerrechte zu nen­nen.

Joachim Hörster, MdL, kündigte an, daß die CDU ih­re breit angelegten Informationsveranstaltungen zum neuen Kommunalwahlrecht auch in den näch­sten Wochen fortsetzen werde. Die personalisierte Listenwahl ermöglicht dem Wähler neben der IJ- stenstimme bis zu sechs Personenstimmen auf die­ser Liste zu vergeben. Die CDU stelle in ihren Veran­staltungen fest, daß viele Bürger die Möglichkeit ei­ner mehr personenbezogenen Wahl begrüßen und davon Gebrauch machen wollten.

Die SPD sei aufgefordert, diese Wünsche der Bürger zu respektieren, nicht länger zu mauern, sondern den Bürger über seine neuen zusätzlichen Rechte bei der Kommunalwahl zu informieren.

CDU-Erfolg beim Probe-Wäh|en auf Wirtschaftwoche

Als vollen Erfolg wertete CDU-Kreisgeschäftsführer Stefan Stinner dasProbe-Wählen nach dem neu­en Wahlrecht auf dem CDU-Stand der Westerwälder Wirtschaftswoche. Auf einem Musterwahlzettel mit den Westerwälder CDU-Kreistagskandidaten konn­ten die Standbesucher ihr Wissen über das neue Wahlrecht unter Beweis stellen oder ihr Wissen ver­größern. Bis auf einige wenige zeigten alleProbe- Wähler, daß sie mit dem neuen Kommunalwahl­recht umgehen können.