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Übrigens.

Die CDU-Fraktion des Westerwälder Kreistages lehnte eine SPD-Resolution zum Waldsterben ab, die Bundesregierung und Wirtschaft zu weiteren Maßnahmen aufforderte. Wir fragten den CDU- Fraktionschef Joachim Hörster, MdL:

Frage: Warum hat die CDU-Kreisfraktion eine SPD- Resolution abgelehnt die im wesentlichen Forde­rungen enthält, die sich mit der Auffassung der Bun­desregierung und der Landesregierung in Sachen Waldsterben decken?

MdL Hörster: Gerade das ist es ja. Da schreibt die SPD Vorschläge und Forderungen der CDU und ihrer ' Le ' .

Bundes- und "Landesregierung zum Umweltschutz ab und tut so als sei dies ihre eigene Erfindung. In ihrer 17monatigen Amtszeit hat die Umweltpolitik des Bundeskanzlers Helmut Kohl mehr bewegt als die SPD-Bundeskanzler in den 13 Jahren zuvor. Nun laufen die Sozialdemokraten hinterher und glauben durch das Bedrucken von Papier mit großartigen Re­solutionen Umweltprobleme lösen zu können.

Frage: Sie meinen also, der SPD Antrag war reine Schau?

MdL Hörster: So ist es. Wenn die damalige SPD Bun­desregierung Schmidt auf dem Gebiet der Luftrein­haltung nur in den letzten 5 Jahren ähnlich ener­gisch gehandelt hätte wie dies die Regierung Kohl tut, dann wären wir mit dem Waldsterben so wie es sich heute darstellt soweit nicht gekommen. Mit ih­ren Schauanträgen will die SPD ihre eigenen Ver­säumnisse in der Umweltpolitik, ihre Unterlassungs­sünden in Sachen der Luftreinhaltung nur bemän­geln und gegenüber dem Wähler verschleiern.

Frage: Was tut die Westerwälder CDU für den Um­weltschutz?

MdL Hörster: Wir wollen Umweltschutz im Wester­wald dort wo wir Entscheidungsmöglichkeiten ha­ben praktisch verwirklichen. Zum Beispiel durch ei­nen verbesserten Gewässerschutz, durch die Ein­richtung von Biotopschutzgelände, durch Umwelt­patenschaften, durch eine noch differenziertere Ab­fallbeseitigung die noch mehr Recycling ermög­licht, durch Stärkung des Umweitbewußtseins in un­serer Westerwälder Bevölkerung, durch bessere In­formation. Wir wollen handeln und nicht wie die SPD nur reden.

Dasjüngste Kreistagsmitglied, Karl-Heinz Boll (Hachenburg), benannte die CDU-Kreistagsfrak- tion für die Jury des Westerwälder Umweltpreises. Damit soll auch einem Vertreter der jüngeren Ge­neration die Gelegenheit gegeben werden, bei der Bewertung der preiswürdigen Vorschläge für den Umweltpreis mitzuwirken.

Vorzug

für praktischen Umweltschutz

Die CDU-Fraktion ergriff wie so oft die Initiative und legte dem Kreistag konkrete, heimatbezoge­ne und durch den Kreis mitlösbare Anträge vor. Die einstimmig verabschiedeten Beschlüsse ha­ben folgenden Wortlaut:

Der Kreistag unterstützt im Rahmen seiner Mög­lichkeiten die Bemühungen der Landesregierung, das sogenannte Glockenmodell im Kannen­bäckerland einzuführen und damit eine für die Betriebe wirtschaftlich verkraftbare zugleich aber für die Umwelt praktische, schnell wirksame Ver­ringerung vor allem der Fluoremissionen zu erzie­len.

Der Kreistag begrüßt die Bereitschaft Westerwäl­der Betriebe, umweltfreundliche Technologien zu entwickeln oder sich an deren Entwicklung z.B. Abgaskatalysatoren für Kraftfahrzeuge zu beteili­gen.

Der Kreistag unterstützt das ModellBachpaten­schaften für fließende Gewässer, da es geeignet ist, zum einen die durch Abfälle eingetretene Verschmutzung von Gewässern zu mindern, an­dererseits aber das Bewußtsein für die notwendi­ge Sauberhaltung der Gewässer zu stärken. Die Verwaltung wird aufgefordert, Patenschaften von Sohulklassen oder Vereinen auch für solche Ge­wässer anzustreben, die in der Unterhaltungs­pflicht des Kreises stehen.

Der Kreistag fordert die Verwaltungen auf, in en­ger Zusammenarbeit mit den Verbandsgemein­den schutzwürdige Feuchtgebiete festzustellen, das Gelände zu sichern und dessen Schutz wenn möglich in den Flächennutzungsplänen veran­kern zu lassen. Wenn möglich sollen schutzwür­dige Gebiete auch unter Inanspruchnahme der besonders dafür im Landeshaushalt bereitge­stellten Mittel erworben werden. Ein entspre­chendes Konzept ist im Umweltausschuß zu erar­beiten und dem Kreistag vorzulegen.

Der Kreistag fordert die Verwaltung auf, sicherzu­stellen, daß die Unkrautbeseitigung an den Bö­schungen von Kreisstraßen und Verkehrsinseln! nicht mehr durch den Einsatz chemischer Un­krautvernichtungsmittel erfolgt.

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Bachpatenschaften: Bürgermeister Bernhard Nink und Mitglieder des Gemeindeverbandes der Jungen Unio] Westerburg engagieren sich in Fragen des praktischen Umweltschutzes.

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