Aktiver Beitrag des Westerwaldkreises zur Bereitstellung zusätzlicher Ausbildungsstellen
Die Kreisvolkshochschule führt mit Blick auf breit angelegte Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit gemeinsam mit dem Arbeitsamt Montabaur im Rahmen des Sonderprogramms der Bundesregierung eine außerbetriebliche Ausbildung für Jugendliche durch. Hierüber unterrichtete Landrat Dr. Heinen jetzt den Kreistag.
So wurden mit Beginn des Ausbildungsjahres 1984/85 25 Ausbildungsplätze in den Berufen Einzelhandelskaufmann, Bekleidungsschneider und Hauswirtschafterin (Sonderform für Behinderte) bereitgestellt. Ausbildungsträger ist die Kreisvolkshochschule. Die Ausbildung selbst wird in einzelnen Ausbildungsbetrieben durchgeführt, mit denen die Kreisvolkshochschule entsprechende vertragliche Regelungen getroffen hat. Um die Ausbildungsplätze könnten sich Jugendliche, die für 1983 beim Arbeitsamt als Auszubildende gemeldet waren, aber noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hatten, bewerben.
Die Kosten für die Durchführung dieser Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit belaufen sich auf ingesamt 652 TDM. Die Finanzierung ist durch ein Sonderprogramm der Bundesregierung sichergestellt worden.
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Ausbildungs- und Arbeitsplätze sichern und vermehren CDU-Vorschlag von Kreissparkasse verwirklicht
Begrüßt hat der CDU-Kreisvor- sitzende Karl Hoppe, MdL, das neue Kreditprogramm der Kreissparkasse Westerwald für Existenzgründungen sowie die Entwicklung neuer Technolo- gien und Produktionsmetho- den. Den Vorschlag, ein so|- ches Förderungsprogramm für den heimischen Mittelstand anzubieten hatte MdL Hoppe in der Kreistagssitzung im Dezember 1984 gemacht. Als ebenso wichtig bezeichnete MdL Hoppe die vom Kreistag beschlossene Änderung der Richtlinien für die Wirtschaftsförderung im Westerwald.
Karl Hoppe, MdL, CDU-Kreisvorsitzender
Die langfristige Sicherung der Arbeits- und Ausbildungsplätze, ihr quantitativer und qualitativer Ausbau erfordern nach Ansicht der CDU die flankierende Unterstützung des Kreises, und das sicher mehr j in der Beratung der Betriebe als in finanziellen Hil-i fen -was bei den bescheidenen Mitteln der Wirtschaftsförderungsgesellschaft auch nicht zu leisten wäre. Mit der jetzt vorgesehenen Förderung sollen Investitionen und Maßnahmen und technische Entwicklungen und Neuerungen mit dem Ziel unterstützt werden, die Wettbewerbsfähigkeit der Westerwälder Betriebe zu-steigern sowie neue Produk-j tionsverfahren und neue Produktionsbereiche zuj entwickeln.
Die CDU legt dabei das Schwergewicht auf die Beratung über Förderungsmaßnahmen des Bundes des ERP-Fonds, des Landes, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises und über das von der Kreissparkasse aufgelegte zinsverbilligte Kreditprogramm.
Für dieses Jahr werde die Hilfe der Wirtschaftsförderungsgesellschaft vor allem der Bereitstellung zusätzlicher Ausbildungsplätze, auch in der Form der Verbundausbildung, dienen müssen. Die CDU sehe darin den Schwerpunkt .der Förderung für das Jahr 1984. Die große Zahl der einen Ausbildungsplatz so chenden jungen Menschen erfordere eine Konzentration der Mittel und eine verstärkte Beratung der Ausbildungsbetriebe über neue Formen der Ausbilj düng.
Das Kreditprogramm.
soll einen Beitrag zum Aufbau neuer Technologieij und Produktionsmethoden im heimischen Rauml sten. Von den Voraussetzungen her orientiert esj sich an dem staatlichen Existenzgründungsproi gramm. Die Konditionen entsprechen den ERPj Krediten, also normalerweise 2% unter dem allgsj meinen Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt.
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