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Montabaur 20 / 13/84

Kulturamt Westerburg Az.: 00 - G.2091

Öffentliche Bekanntmachung

Im Flurbereinigungsverfahren Großholbach, Westerwaldkreis, erläßt das Kulturamt Westerburg als Flurbereinigungsbehörde gemäß § 36 des Flurbereinigungsgesetzes - FlurbG- i.d.F. vom 16. März 1976 -BGBl. I S. 546 - folgende

VORLÄUFIGE ANORDNUNG

I. Den Eigentümern und Nutzungsberechtigten der nachste­hend aufgeführten Grundstücke wird zum Zwecke des vor­zeitigen Ausbaues der gemeinschaftlichen Anlagen (Wege )ab dem nachstehend näher bezaichneten Zeitpunkt der Bezitz u. die Nutzung der betroffenen Flächen entzogen und die Teil- nehmergemeinschaft Großholbach zum gleichen Zeitpunkt in den Besitz und die Nutzung dieser. Flächen eingewiesen.

Die Ausbaumaßnahmen beginnen voraussichtlich mit dem 24. April d. J. und werden kontinuierlich bis voraussicht­lich Ende August d. J. durchgeführt.

Der genaue Termin des Beginns der Bauarbeiten und damit die tatsächliche Inanspruchnahme der einzelnen Grund­stücksflächen wird den Eigentümern bzw. Nutzungsberech­tigten rechtzeitig, mindestens 8 Tage vor Beginn der Arbei­ten, durch die Bauleitung bekanntgegeben.

Folgende Grundstücke werden ganz oder teilweise in An­spruch genommen:

Gemarkung Großholbach

Flur 1

alte Flur 23 Flurstücke Nr. 2274 u. 2275

5i°£!s_22§i-!f£5-2Ci-5S2

aXa Flur 21 Flurstücke Nr. 1105/1, 1106/1, 1107, 1108-, 1109,

2130/5, 2131/1, 2132/1, 2133/1, 2134/1, 2135/1, 2136/1, 2137/1, 2138/1, 2140/3, 2l4l/3, 2750/1 u. 2751/1

alte Flur 20 Flurstücke Nr. 1944, 1945, 1946, 1947, 1975, 1976,

1977, 1978 , 1979, 1980 , 1981 , 1982 , 1983, 1984, 1985, 1986 , 1987, 2726, 2727 , 2728 u. 2730.

alte Flur 19 Fluratücko Nr. 1921, 1922, 1923, 1926, 1927, 1928,

2722 u. 2724

alte Flur 19 Flurstücke Nr. 1889 , 1913, 1914, 1923 u. 2721

Flur 2

Block 55 A keK Nr. 203

alte Flur 22 Flurstücke Nr. 1/603, 639, 640, 641, 642, 643, 644,

645, 646, 647, 648, 649, 650 u.278l

Block 59/100 1 _kes_Nr.

alte Flur 21 Flurstücke Nr. 1149, 1150, 1151, 1152, 1153, 1154, 1155, 1156, 1157, H58, 1159, Il 60 , ll 6 l, 1162 , 1163, 1164, 1165 u. 2752/1

alte Flur 2 9 Flurstücke Nr. 70/1, 122 u. 135 Bl°cK_6l/103j_Wog_Nr._a^8

alte Flur 29 Flurstücke Nr. 91, 92, 95, 96, 97, 98, 99, 101 u. 102 Flur 3

Block (^WejNr.ilJJ

alte Flur 16 Flurstücke Nr. 551, 552, 553, 554, 555, 556, 557, 558 u. 559

Block 65 j Weg Nr. (ohne)

alte Flur 16 Flurstücke Nr. 556, 1627, 1628, 1648, 1649, 1650, 1651 ,

1652, 1653, 1654, 1655, 1656, 1657, 1658,

166 B, 1669 , 1670 , 1671, 1672, 1673, 1674 ,

1675 , 1676 , 1677 , 2683, 2684 u. 2608

Flur 4

Block Slt-Wog Nr.244

alte Flur 10 Flurstücke Nr.

995,

1004,

996, 997, 998

, 999 ,

1001,

1002

, 1003

1005,

1006 ,

1007 ,

1008 ,

1009,

1010 ,

1011,

1012,

1013,

1014,

1015,

1016 ,

1017 ,

1018 ,

1019,

1020,

1021,

1022,

1023,

1024,

1025,

1026 ,

1027,

1028 ,

1029,

1030,

1031,

1032,

1033,

1034,

1035,

1036 ,

1037,

1038 ,

1039,

1040,

io4i,

1042,

1043,

10*1*1

u«1045

alto Flur 12 Flurstücke Nr«

1192/1, 1193/1, 1194, 1195, 1196, 1197,

1198,

1199,

1200 ,

1201 u

1202

2i2£i5-S§l-H£6-{!tt£ä§

alte Flur 12 Nr. 1200, 1201 u. 1202 Dlock_70 i _Weg_Nr.254

alte Flur 6 Flurstücke Nr. 1362, 1363, 1364, 1365, 1366, 1367, 1368, 1369, 1370 u. 1371

Mont«

alte Flur 6 Flurstücke Nr. 46l, 462, 1390, 1391, 1392, 1393, 1394 1395, 1404 u. 2613

Bloclc_24 i _W S 5_Nr ._101/250

alte Flur. 5 Flurstücke Nr. 384, 385, 386, 387, 388, 398, 399, 400, 401, 402, 403, 4 o4, 405, 406 , 407 , 1330 1331, 1332 , 1333, 1342, 1343, 1344, 1345 1346 , 1347, 1348, 1349, 1350/1, 2589 , 1

2590, 2591 u. 2598/1

nl.oc|<_7§j._Wos_Nr .

alte Flur 5 Flurstück Nr. 1350/1

alte Flur 14 Fluratücko Nr. 1412/1, 1413/1, 1414/1, 1415/1 u.

1416/1 .

II. Die Lage der Anlagen, für deren Bau die Grundstücke ganz oder teilweise in Anspruch genommen werden, ist aus einem Lageplan. ( Karten) ersichtlich, der ein wesentlicher Bestandteil dieser Anordnung ist. Dieser Lage- plan liegt ab sofort bei der Verbandsgemeindeveiwaltung in Montabaur Zimmer 201 zur Einsichtnahme für die Beteiligten aus.

Die Eigentümer der an die auszubauenden Anlagen an­grenzenden Grundstücke sind verpflichtet, zu dulden, daß 1 ihre Grundstücke zum An- und Abtansport der Bauma­schinen und des Baumaterials benutzt und zur Lagerung von Baumaterial, Erdaushub, Wurzelstöcken, Holz u. dgl. in Anspruch genommen werden, soweit dies für den Aus­bau erforderlich ist.

IV.Eine Entschädigung für die Inanspruchnahme der Grund­stücke bzw. Teilfächen hiervon findet nach den Vorschrif­ten des § 36 Abs. 1 Satz 1 und 2 FlurbG auf Antrag auf Beteiligten nur statt, wenn sie zum Ausgleich besonderer Härten dient.

Anträge auf Festsetzung einer derartigen Entschädigung sind binnen einer Frist von 2 Wochen nach Ablauf der Widerspruchsfrist beim Kulturamt in Westerburg schriftlich einzureichen.

Aufstehende Bäume, Bauwerke u.dgl. die nach Maßgabe der Bestimmungen des Flurbereinigungsgesetzes entschä­digt werden, dürfen nur dann entfernt werden, wenn ihr Wert vorher durch Schätzung ermittelt worden ist. AnträgeJ auf Abschätzung der Bäume und Anlagen sind ebenfalls biij nen vorgenannter Frist beim Kulturamt schriftlich einzu­reichen.

V. Die sofortige Vollziehung dieser Vorläufigen Anordnung wird hiermit angeordnet.

GRÜNDE:

Das Flurbereinigungsverfahren Großholbach wurde durch Be­schluß der 3ezirksregierung Koblenz vom 21.8.1979 - 53.00 G.2091 - angeordnet. Der vom Kulturamt Westerburg aufge­stellte Wege- und Gewässerplan, der u.a. auch die in dieser An] Ordnung genannten gemeinschaftlichen Anlagen zum Inhalt hat,wurde durch Beschluß der Bezirksregierung Koblenz vom | 1.1.10.1982 - 53 - 00 G. 2091- PI. - festgestellt.

Zur schnelleren Erreichung der Ziele der Flurbereinigung unal zur Sicherstellung der Ausführung des Flurbereinigungsplanes j ist es notwendig, gemeinschaftliche Anlagen vorweg auszu­bauen. Hiermit soll erreicht werden, daß die neuen Grund­stücke unmittelbar nach der für Herbst 1984 vorgesehenen Besitzeinweisung von den neuen Eigentümern bewirtschaftet werden können.

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11f.Die für den Ausbau der Anlagen notwendige Räumung der Flächen ist von den Eigentümern bzw. Nutzungsberechtig­ten der betroffenen Grundstücke sofort nach Ankündigung des Beginns der Bauarbeiten durch die Bauleitung vorzu­nehmen.

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