Ausgabe 
13.2.1970
 
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FROSTIGES WINTERLIED

Wehen aus Wolken und Schleiern Flocken kalt wirbeln hernieder. Eisschollen in dem Strom,

Wogen nur wieder und wieder frostiges Winterlied leiern.

Über den jagenden Wellen Böen ihr Saitenspiel schlagen, orgeln am alten Dom, über den Säulenwald jagen, ' schrill in den Gassen aufgellen.

(Walter Kalb)

Textsatz: Marlies Baltes

Auf Rollschuhen....

Ein junges Paar ließ sich in New York auf Rollschuhen trauen. Die Braut sagte dazu:Auf Rollschuhen lernten wir uns ken­nen, auf Rollschuhen bekam ich den ersten Kuß und auf Roll­schuhen den Heiratsantrag." Der Geistliche hatte dafür Ver­ständnis er kam ebenfalls auf Rollschuhen zur Trauung.

Mit gutem Grund

Zwölfmal hatte JeanPierre Bourget die Berufsschule ge­schwänzt. Nun reichtees, er mußte sich vor dem Richter verant­worten. Der Berufsschüler bedauerte zwar sein Versäumnis, gab jedoch dem Richter zu bedenken:In jene kritischen Tagen konnte ich doch meine Frau nicht allein lassen sie bekam nämlich gerade Zwillinge!" JeanPierre ist immerhin schon 16 ...

Zur Sicherung eingebaut

Weil die Automatendiebstähle überhand nahmen, hatte sich eine Firma in Chikago zum Einbau eines Sicherheitsgerätes ent­schlossen. Sobald Falschgeld, Knöpfe oder ähnliches eingewor­fen wurden, ertönte eine weithin schallende Glocke und eine Stimme rief:Diebe! Räuber! Haltet sie!"

ALLERLEI WISSENSWERTES

Mehr Beuteltiere

Neben dem Känguruh gibt es noch weitere Tiere, die einen Beutel besitzen, damit ihre Jungen noch weiter entwickelt werden können. So zieht auch der auf Bäumen lebende Beutel­bär seine Jungen in dieser Weise auf. Schließlich findet man den Beutel am Bauch des Muttertieres noch beim Opossum, auch Beutelratte genannt, das in Amerika lebt.

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Der DEUTSCHE GEMEINDEBOTE erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abon­nenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1. 1. 1964. Herausgeber und Chefredakteur: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch. Chef vom Dienst und Produktions­leitung: Folker Doss. Anzeigenleitung: Fritz Volz. Druckerei- und Versandlei­tung: Robert Loth.

Druck und Verlag: VERLAG HANS SCHMID GMBH 6689 Merchweiler/Saar. Telefon (06825) 5021, Telex 0444826 6236 Eschborn/Taunus, Telefon (061 96) 4 10 04, Telex 0415615 3501 Niederkaufungen, Telefon (05605) 2440, Telex 099703

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ERFOLG

DURCH WERBUNG

Sparkunden der Nassauischen Sparkasse erhielten für 1969 DM 61 Millionen Zinsen gutgeschrieben

Vorläufiger Bericht über die Geschäftsentwicklung der Nassauischen Sparkasse im Jahre 1969

Die Nassauische Sparkasse kann auf ein erfolgreich verlaufenes Geschäftsjahr 1969 zurückblicken. Es stand ganz im Zeichen der Hochkonjunktur. Beachtliche Zuwachsraten, gestiegener Investitions­bedarf, hohe Beschäftigungsgrade und stetige Umsatzausweitungen markierten die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Die kräftige Zu­nahme der Einkommen privater Haushalte führte trotz vermehrten Konsums zu einer bemerkenswerten Einlagenentwicklung. Das kommt bei der Nassauischen Sparkasse allein in 61 Millionen DM gutgeschrie­bener SpareinlagenZinsen zum Ausdrück.

Der Kreditbedarf von Geschäfts und Privatleuten erstreckte sich auf Finanzierungsmittel aller Fristigkeiten. Aufgrund der günstigen Einla­genentwicklung konnte die Nassauische Sparkasse im Berichtszeitraum die gestiegene Nachfrage in allen Kreditsparten voll befriedigen.

Folgende vorläufige Abschlußzahlen bestätigen den Aufwärtstrend im Jahr 1969:

Die Bilanzsumme erhöhte sich von DM 1,944 Milliarden auf DM 2,259 Milliarden oder um mehr als 16 %.

Am 31.12.1969 erreichten die Spareinlagen einen Stand von DM 1,577 Milliarden. Sie haben somit gegenüber dem Jahre 1968 um DM 165,8 Millionen zugenommen. Unter Einbezie­hung von DM 24,4 Millionen verkauften Sparkassenbriefen, deren Bestand Ende 1969 6637 Stück betrug und DM 37,1

Millionen erreichte, machte die gesamte Sparkapitalbildung DM 190,2 Millionen aus. Das entspricht einer Ausweitung um 13,4%.

Die Gesamteinlagen betragen DM 2,096 Milliarden. Sie haben sich gegenüber dem Vorjahr um DM 308 Millionen vermehrt, das heißt um mehr .als 17 %.

Auf der Aktivseite der Bilanz sind die Forderungen aus dem Kreditgeschäft im Jahre 1969 durch die Ausdehnung des Hypotheken und Kommunaldarlehensgeschäftes sowie die Zu­nahme von Wirtschafts und Privatkrediten um über DM 121 Millionen oder 11,4 % auf DM 1,183 Milliarden gestiegen. So konnten unter anderem im vergangenen Jahre 2.194 neue Hypothekenzusagen erteilt werden, die allein ein Ausleihvolu­men von DM 90,6 Millionen verkörpern.

Am 31.12.1969 bestanden 27.672 Privatund Geschäftskredite mit einem Gesamtvolumen von DM 123,4 Millionen. Darüber hinaus hatte die Nassauische Sparkasse zum Jahresende 1969 ^ DM 44,4 Millionen mittelfristige Forderungen im Bestand.