FROSTIGES WINTERLIED
Wehen aus Wolken und Schleiern Flocken kalt wirbeln hernieder. Eisschollen in dem Strom,
Wogen nur wieder und wieder frostiges Winterlied leiern.
Über den jagenden Wellen Böen ihr Saitenspiel schlagen, orgeln am alten Dom, über den Säulenwald jagen, ' schrill in den Gassen aufgellen.
(Walter Kalb)
Textsatz: Marlies Baltes
Auf Rollschuhen....
Ein junges Paar ließ sich in New York auf Rollschuhen trauen. Die Braut sagte dazu: „Auf Rollschuhen lernten wir uns kennen, auf Rollschuhen bekam ich den ersten Kuß und auf Rollschuhen den Heiratsantrag." Der Geistliche hatte dafür Verständnis — er kam ebenfalls auf Rollschuhen zur Trauung.
Mit gutem Grund
Zwölfmal hatte Jean—Pierre Bourget die Berufsschule geschwänzt. Nun reichtees, er mußte sich vor dem Richter verantworten. Der Berufsschüler bedauerte zwar sein Versäumnis, gab jedoch dem Richter zu bedenken: „In jene kritischen Tagen konnte ich doch meine Frau nicht allein lassen — sie bekam nämlich gerade Zwillinge!" Jean—Pierre ist immerhin schon 16 ...
Zur Sicherung eingebaut
Weil die Automatendiebstähle überhand nahmen, hatte sich eine Firma in Chikago zum Einbau eines Sicherheitsgerätes entschlossen. Sobald Falschgeld, Knöpfe oder ähnliches eingeworfen wurden, ertönte eine weithin schallende Glocke und eine Stimme rief: „Diebe! Räuber! Haltet sie!"
ALLERLEI WISSENSWERTES
Mehr Beuteltiere
Neben dem Känguruh gibt es noch weitere Tiere, die einen Beutel besitzen, damit ihre Jungen noch weiter entwickelt werden können. So zieht auch der auf Bäumen lebende Beutelbär seine Jungen in dieser Weise auf. Schließlich findet man den Beutel am Bauch des Muttertieres noch beim Opossum, auch Beutelratte genannt, das in Amerika lebt.
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Der DEUTSCHE GEMEINDEBOTE erscheint wöchentlich. Bezug: Nur an Abonnenten. Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 1. 1. 1964. Herausgeber und Chefredakteur: Hans Schmid. Verlagsleitung: Christa Frisch. Chef vom Dienst und Produktionsleitung: Folker Doss. Anzeigenleitung: Fritz Volz. Druckerei- und Versandleitung: Robert Loth.
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ERFOLG
DURCH WERBUNG
Sparkunden der Nassauischen Sparkasse erhielten für 1969 DM 61 Millionen Zinsen gutgeschrieben
— Vorläufiger Bericht über die Geschäftsentwicklung der Nassauischen Sparkasse im Jahre 1969 —
Die Nassauische Sparkasse kann auf ein erfolgreich verlaufenes Geschäftsjahr 1969 zurückblicken. Es stand ganz im Zeichen der Hochkonjunktur. Beachtliche Zuwachsraten, gestiegener Investitionsbedarf, hohe Beschäftigungsgrade und stetige Umsatzausweitungen markierten die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Die kräftige Zunahme der Einkommen privater Haushalte führte trotz vermehrten Konsums zu einer bemerkenswerten Einlagenentwicklung. Das kommt bei der Nassauischen Sparkasse allein in 61 Millionen DM gutgeschriebener Spareinlagen—Zinsen zum Ausdrück.
Der Kreditbedarf von Geschäfts— und Privatleuten erstreckte sich auf Finanzierungsmittel aller Fristigkeiten. Aufgrund der günstigen Einlagenentwicklung konnte die Nassauische Sparkasse im Berichtszeitraum die gestiegene Nachfrage in allen Kreditsparten voll befriedigen.
Folgende vorläufige Abschlußzahlen bestätigen den Aufwärtstrend im Jahr 1969:
Die Bilanzsumme erhöhte sich von DM 1,944 Milliarden auf DM 2,259 Milliarden oder um mehr als 16 %.
Am 31.12.1969 erreichten die Spareinlagen einen Stand von DM 1,577 Milliarden. Sie haben somit gegenüber dem Jahre 1968 um DM 165,8 Millionen zugenommen. Unter Einbeziehung von DM 24,4 Millionen verkauften Sparkassenbriefen, deren Bestand Ende 1969 6637 Stück betrug und DM 37,1
Millionen erreichte, machte die gesamte Sparkapitalbildung DM 190,2 Millionen aus. Das entspricht einer Ausweitung um 13,4%.
Die Gesamteinlagen betragen DM 2,096 Milliarden. Sie haben sich gegenüber dem Vorjahr um DM 308 Millionen vermehrt, das heißt um mehr .als 17 %.
Auf der Aktivseite der Bilanz sind die Forderungen aus dem Kreditgeschäft im Jahre 1969 durch die Ausdehnung des Hypotheken— und Kommunaldarlehensgeschäftes sowie die Zunahme von Wirtschafts— und Privatkrediten um über DM 121 Millionen oder 11,4 % auf DM 1,183 Milliarden gestiegen. So konnten unter anderem im vergangenen Jahre 2.194 neue Hypothekenzusagen erteilt werden, die allein ein Ausleihvolumen von DM 90,6 Millionen verkörpern.
Am 31.12.1969 bestanden 27.672 Privat—und Geschäftskredite mit einem Gesamtvolumen von DM 123,4 Millionen. Darüber hinaus hatte die Nassauische Sparkasse zum Jahresende 1969 ^ DM 44,4 Millionen mittelfristige Forderungen im Bestand.

