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Einzufügen wäre, daß zum Neubau des Aufbaugymnasiums das vorhandene Gelände des Hospitalfonds um zwei weitere Parzellen in der Größe von rd. 4 ooo qm (ca. 10. ooo,— DM)hinzuzuerwerben wären.
Von allen Vorgängen hat die Bezirksregierung schriftlich durch die Landesregierung Kenntnis erhalten.
Mit der Bezirksregierung fand dieserhalb eine Besprechung am
25.11.1960 beim Oberregierungsrat Mohn statt.
Die Bezirksregierung forderte die Stadtverwaltung auf, für die bereits zugesagten loo.ooo,— DM einen Antrag auf eine Bedarfszu—
Weisung gern, den ergangenen Richtlinien zu stellen.
Der Antrag soll aufgebaut sein auf die Belastungen der Stadt durch die Kosten der Gesamtkläranlage. Die Belastungen durch die schulischen Einrichtungen sollen, da sie auf gesetzlicher Grundlage beruhen, nur zqm Herausstellen der zusätzlichen finanziellen Inanspruchnahme angeführt werden.
Für die Stadtverwaltung ist die Situation nun soweit klar, daß es feststeht, den Sportplatz für das neue alt- und neusprachliche Gymnasium muß die Stadt auf jeden Fall stellen und den Bauplatz für das neue Aufbaugymnasium mit größter Wahrscheinlichkeit.
Dazu gehören die Erschließungskosten. Der Gesamtaufwand wird ungefähr 110 - 130.ooo,— DM ausmachen.
Unter diesen gegebenen Umständen ist es daher zweckmäßig, das Angebot der Landesregierung von loo ooo,— DM anzunehmen, die bereits beschafften Grundstücke des Hospitalfonds, wie sie oben genannt ^.6. j wurden, einschließlich der Erweiterung, und den noch zu erwartenden 362 Grund und Boden für den Sportplatz dem Land unentgeltlich zu übereign ^ nen.
Finanzielle gesehen käme dann die Stadt immerhin mit einer Mehrbe- *
lastung von lo ^ 20.ooo,— DM aus ihren Verpflichtungen heraus. ^§2 j
Zunächst muß sich der Stadtrat damit einverstanden erklären, daß die Grundstücke des Hospitalfonds dem Land unentgeltlich übereignet ^ gi
werden, wobei selbstverständlich dem Hospitalfonds die Grundstücks- ^ 2 * j kaufkosten von der Stadt zu ersetzen sind. Im ganzen sind das für diese Grundstücke rd. 21.ooo,— DM
Das ist der erste Schrift. Weiter muß der Stadtrat damit einverstanden.} sein, daß die Stadtverwaltung die Ankaufsverhandlungen für die Grund-962 stücke zur Erweiterung des Geländes für das neue Aufbaugymnasium und für das Sportplatzgelände aufnimmt. ^
Der Finanz- und Hauptausschuß hat sich in seiner Sitzung am 28.11.60 .12. der Verwaltungsausschuß des Hospitalfonds in seiner Sitzung am 962
1.12.1960 einverstanden erklärt.
Der Bürgermeister gibt noch den Brief des Kultusministers vom
26.10.1960 im Wortlaut bekannt.
Beigeordneter Pehl führt aus, daß die Verhandlungen mit dem Ministerium nicht so einfach zu führen gewesen wären. Er schlägt namens der CDU-Fraktion vor, dem Vorschlag der Verwaltung zu folgen.
Stadtrat Wüst (CDU) führt aus, daß es für die Geschäftswelt ungünstig sei, daß die Schulen alle an den Stadtra%nd verlegt würden.
Dem entgegnet Bürgermeister Kraulich, daß es für die Geschäftswelt wohl von größerer Bedeutung sei, wenn die Behörden im Stadtzentrum untergebracht werden könnten. Zum anderen ist auch räumlich keine Möglichkeit, im Stadtkern eine Schule zu errichten. Es ist ja auch nicht nur mit dem reinen Unterrichtsgebäude getan. {
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