§ 1 Der Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1960 wird im
ordentl. Haushaltsplan
in den Einnahmen auf 12.500,— DM in den Ausgaben auf 12.500,— DM
außerordentlichen Haushaltsplan
in den Einnahmen auf 167,— DM in den Ausgaben auf 167,— DM
festgesetzt.
§ 2 Kassenkredite werden nicht beansprucht.
3 Darlehen zur Bestreitung des außerordentlichen Haushalts sind nicht erforderlich.
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Der Stadtrat genehmigt einstimmig die am 27.6.1960 im Entwurf vorgelegte Haushaltssatzung und den Haushaltsplan des Hospitalfonds Montabaur für das Rechnungsjahr 1960.
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Punkt 2
Bericht über die Schälschäden im Stadtwald in Montabaur.
Der Bürgermeister berichtet, daß ihn vorige Woche der Revierbeamte unterrichtet habe, daß erneut SchälSchäden und zwar in den Buchenbeständen vorgekommen seien. Sogar die vor 5 Jahren mit Spangol gestrichenen Stämme wurden jetzt geschält. Die Schäden sind im Distrikt "Hain" und"Hirschkopf" besonders stark. Die 15 Jahre alten Bestände sind so stark geschält, daß es nicht mehr vertreten werden kann. Bei dem Rotwildbestand von heute ist der Wald in seiner Existenz gefährdet.
Der Bürgermeister lädt den Stadtrat zu einer Besichtigungsfahrt in den Stadtwald für Donnerstag den 30.6. ein und bittet, daß möglichst alle teilnehmen, da auf Grund dieser Besichtigung wichtige Beschlüsse gefaßt werden müssen. Des weiteren soll die untere und obere Jagdbehörde zu dieser Besichtigung eingeladen werden.
In der Aussprache klingt u.a. an, daß wenn die Schälschäden einen solchen Umfang annehmen, daß die Jagdpacht in keinem Verhältnis mehr dazu steht, es besser sei, wenn das Rotwild ganz ausgerottet würde.
Der Bürgermeister führt abschließend aus, daß nach der Besichtigung Mittel und Wege gefunden werden müssen, die wirklich Abhilfe schaffen.
Der Bürgermeister gibt dem Stadtrat davon Kenntnis, daß das Feuerwehrfahrzeug abholbereit in Karlsruhe stehe.
Es soll anläßlich eines Tages der Feuerwehr seiner Best unmung übergeben werden.
Der Bürgermeister bringt sein Bedauern darüber zum Ausdruck, daß in einer Stadt von fast 7 000 Einwohnern kaum 30 aktibe Feuerwehrleute stehen. In früheren Zeiten waren auch die Söhne der Familien in der Wehr, die ein Gut zu verteidigen hatten.
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