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Das Fenster soll in ähnlicher Weise erneuert werden, da die wertvolle Glasmalerei im Kriege ausgebaut und verlorengegangen ist Außerdem mußte die Stadt sich an der Herausgabe des Festbuches! das einmal für die Geschichte der Stadt, die noch geschrieben werden muß, von großem Wert ist, beteiligen.
Es wird vorgeschlagen, einen Betrag von DM 4.000,— im Haushalt 1959 bereitzustellen."
Bürgermeister Krauiich fuhrt noch aus, daß auch er es begrüßen würde wenn die Stadt das Fenster anläßlich dieses Jubiläums der kath. Pfarr- gememde übergeben könnte.
Auch das Festbuch, das herausgegeben wird, ist von besonderer Bedeutung für die noch zu schreibende Geschichte der Stadt Montabaur. Archivrat Dr. Gensicke, Darmstadt, hat sich anerkennender Weise zur Verfügung gestellt, die Redaktion der Festschrift zu übernehmen.
Es kommt zu keiner weiteren Aussprache.
Der Stadtrat beschließt einstimmig, für die Stiftung eines Kirchen- ^ensters und einen Zuschuß zur Herausgabe des Festbuches DM 4.000,— jim Haushaltsplan für das Rj. 1959 bereitzustellen.
Punkt 6
Abgabe von Wasser an einen auswärtigen Abnehmer.
Herr Georg Philippi aus Montabaur betreibt in der Nähe des Dahnhofs Montabaur, an dem Wege der am Sahndamm entlang nach der Farbmühle der Gebr. Bahl führt, eine Metallgießerei. Das Grundstück liegt in der Gemarkung Eschelbach. Herr Philippi hat mit Schreiben vom 9.3.59 um Anshhluß an das Wasserversorgungsnetz der Stadt Montabaur gebeten.
Eine Belieferung mit Wasser durch die Gemeinde Eschelbach ist ausgeschlossen.
Nach den von der Stadtverwaltung getroffenen Feststellungen wird der Tagesverbrauch der Eisengiesserei 1/2 cbm = 500 Liter pro Tag nicht erreichen.
Obwohl Philippi Montabaurer Bürger ist, müssen ihm für die Belieferung mit Wasser besondere Auflagen gemacht werden, da er für seinen Betrieb keine Steuern nach Montabaur bezahlt, die Steuerkraft der Stadt durch die Erneuerung der Wasserversorgungsanlage aber beachtlich in Anspruch genommen worden ist.
Die Stadtverwaltung schlägt vor, denselben Kubikmeterpreis zu fordern, den die in der Gemarkung Heiiigenroth liegende Raststätte zahlt.
In der anschließenden kurzen Aussprache wird der Vorschlag gemacht, einen 2. Zähler im Haus Kunst zu setzen und dort das Wassür für Philippi abzulesen. ^
Der Sfadtrat ist grundsätzlich mit dem Anschluß an die stadt. Wasserleitung einverstanden und faßt einstimmig folgenden Beschluß.
"Der Stadtrat genehmigt den Anschluß der in der Gemarkung Eschelbach gelegenen Metallgiesserei Georg Philippi an das Wasserversorgungsnetz der Stadt. Philippi hat den Anschluß auf eigene Kosten herzu
stellen und zu unterhalten. ^ .
Der Preis für den cbm. Wasser errechnet sich aus dem Klemverbrau- cherpreis der Stadt nebst eineo Zuschlag von 20 %. Der Zuschlag wird auf volle 0,10 DM nach oben aufgerundet. „
Eine Anschlußgebühr ist in Höhe von 200, — DM zu zahlen.

