Herr Preuss hat nach einer Besprechung am 12.3.59 unter dem 15.3.59 t ein schriftliches, detailliertes Angebot vorgelegt. Er verlangt ein
Ing.-Honorar von 34.000,— DM, wovon auf den Entwurf 6.000 _DM
entfallen. Diese 6.000,— DM sind in dem Haushaltsplan für das Ri. 1959 eingestellt.
In dem Maße wie die Bundeswehr nunmehr ihre Planungen hinsichtlich der Stationierung von Truppeneinheiten in Montabaur vorwärtstreibt ist auch der Bau der Gesamtkläranlage vorzubereiten.
Die erste Arbeit hierzu ist die Erstellung des Bauentwurfes. Da die Fertigstellung des Entwurfes schon gewisse Zeit in Anspruch nimmt, die Baureiimachung dann auch nicht von heute auf morgen erfolgen kann -wobei des Genehmigungsverfahren wieder eine beachtliche Rolle spielen wird- soll der Auftrag, weil bis zur Verabschiedung des Haushaltsplanes noch mindestens 14 Tage vergehen, scho: jetzt vergeben werden.
Die Fraktionen sind sich darüber einig, daß sie die 6.000,— DM vorbewilligen können, da sie im Haushaltsplan eingestellt sind und zum anderen der Bau der Kläranlage eine unumgängliche Notwendigkeit ist.
Stadtrat Rätz fragt an, ob mit der Erteilung des Auftrags für den Entwurf auch die Verpflichtung für die Erteilung des Gesamtauf- trags besteht.
Der Bürgermeister erwidert hierauf, daß es hierzu eines neuen Stadtratsbeschlusses bedarf.
Der Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluß:
"Der Stadtrat genehmigt 6.000,— DM für die Fertigstellung des Entwurfes der Gesamtkläranlage durch den Dipl.Ing. Fritz Preuss, Osterode, aus Mitteln des Haushaltes 1959."
Punkt 5
Geschenk der Stadt Montabaur anläßlich der Tausendjahrfeier der kath. Pfarrkirche in Montabaur am 5. 7. 1959.
(Antrag der CDU-Fraktion des Stadtrates)
Der Bürgermeister gibt den Wortlaut des Antrages der CDU—Fraktion bekannt.
"Am 5. Juli 1959 feiert die kath. Pfarrgemeinde den Tag der tausendjährigen Wiederkehr der Einweihung der ersten steinernen Kirche in Montabaur. Der urkundlich nachgewiesene Tag ist der 13. Februar 959. Mit Rücksicht auf die ungünstige Jahreszeit wurde die Feier auf den o.a. Tag festgesetzt. Die Feier dieses Jubiläums wird sich nur im Rahmen der Kirche abspielen.
Die CDU-Fraktion glaubt aber, daß die Stadt verpflichtet ist, in Anbetracht der Bedeutung dieses Jubiläums, auch für die atadt Montabaur, ein entsprechendes Geschenk der kath. Kirchengemeinde machen zu müssen. Sie möchte damit einen Wunsch der Kirchengemeinde erfüllen und das große Fenster über der Orgel i^ein Fenster mit Glasmalerei umgestalten lassen. In diesem Fenster war früher das Wappen der Btadt, wie die Abbildung im Sitzungs saL nöch na.hweist, als Stiftung der Stadt in Glasmalerei ange-
bracht 1706.
- 9 -
2H S,'- 19§9
12,( 6.i
' 7.8,
1959J
—A ' &
12 .' 11 -' 1959 ) j!
4. 2.'M 1960
29. 81 1960

