Akte 
Sitzung 13. März 1958
Entstehung
Einzelbild herunterladen

mit dem Vorschlag, auf dem verfügbaren Baugelände "Auf der Wölfches- bitz" weitere 8 Wohnungen für Landesbedienstete zu errichten.

Die Vorverhandlungen wurden von der Heimstätte geführt. Die Finan­zierungsmittel, soweit Darlehen hierfür in Anspruch genommen wer­den müssen, sind also sichergestellt.

Die Eigenmittel der Stadt, die für dieses Bauprogramm aufZubrin­ger wären, betragen 31.640, DM. Davon müßte die Stadt in bar er­bringen 22.400, DM, Rest in Grundstück und Straßenanliegerkosten.

In der Berechnung der Heimstätte wird nachgewiesen, daß Aufwand und Ertrag sich decken.

Der Finanz- und Hauptausschuß hat sich mit dem Antrag der Heimstätte in seiner Sitzung am 27.2.58 befaßt. Man war der Ansicht, daß man dieses günstige., Angebot, um die Wohnungsnot in der Stadt zu lindern, annehmen müsse.

Die Fraktionssprecher sprechen sich namens ihrer Fraktion ebenfalls für die Erstellung von 8 weiteren Wohnungen zu den vorgenannten Be­dingungen aus.

Der Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluß:

Die Stadt Montabaur übernimmt den Bau von 8 Wohnungen für Landes­bedienstete auf der Grundlage des unter dem Datum vom 24.2.58 vor­gelegten Finanzierungsplanes der Heimstätte Rheinland-Pfalz in Mainz. Die von der Stadt aufzubringenden baren Eigenmittel dürfen nicht mehr als 22.400, DM betragen.

Ferner ist Voraussetzung der Baudurchführung die Wirtschaftlichkeit des Bauvorhabens auf Grund der Kostenmiete.

Punkt 7

Hauungs- und Kulturplan für das Forstwirtschaftsjalcr 1958

Der Bürgermeister bittet Herrn Inspektor Kunst um Berichterstattung.

Herr Kunst führt aus, daß die Fraktionen bereits eingehend schrift­lich über den Hauungs- und Kulturplan für das Forstwirtsöhaftsjahr 1958 informiert wurden.

Der gesamte Buchenrundholzmarkt bewegt sich zur Zeit in einer be­ängstigenden rückläufigen Preisbewegung.

Die Verwaltung muß damit rechnen, daß der Wald in diesem Jahre etwa 35.000, DM weniger bringt als im FWJ. 1957. Unsere Buchen­bestände sind zum Teil mit Rotkern befallen, auch das bedingt eine Preisminderung.

Trotz der verminderten Roheinnahmen steigen die Werbungskosten stän dig.

Der Hauungsplan 1958 sieht ein Einschlagsoll von zus. 3.500 fm Derb­holz vor. Auf die Vornutzung entfallen 2.500 fm und auf die Enonut- zung 1.000 fm.

Die schätzungsweisen Roheinnahmen im FWJ. 1958 werden 165.000, DM betragen. An Ausgaben für Holzwerbungskosten, Soziallasten, Kultur­kosten, Beförsterungs- und persönlichen Kosten, vermischten Ausgaben usw. stehen dem 95.150, DM gegenüber. Somit verbleibt eine_schät­zungsweise Roheinnahme von 69.850, DM. Das entspricht einer Jahres

rendite von rd. 1 %. , . , . ..i

Der Rat wird gebeten, die Verwaltung zu beauftragen, mit der höheren Forstbehörde zu verhandeln, um eine Umstellung zwischen Vor- und End- Rutzung genehmigen zu lassen, damit auch der Geldverlust gegenüber 1957 nicht zu groß wird.

- 7 -

5.12.

1958

23'. i,

1959 '

5 . 3 .' 1959

23. 3- 1959

;30. 4. ,1959

2f. 1/

i ! A 4s

t

12. h 1959

7tl^'! 959

4. 2 196Q

'3

;& 2 .

,1960

21h

1938

80

10 .'

1958

tl