mit dem Vorschlag, auf dem verfügbaren Baugelände "Auf der Wölfches- bitz" weitere 8 Wohnungen für Landesbedienstete zu errichten.
Die Vorverhandlungen wurden von der Heimstätte geführt. Die Finanzierungsmittel, soweit Darlehen hierfür in Anspruch genommen werden müssen, sind also sichergestellt.
Die Eigenmittel der Stadt, die für dieses Bauprogramm aufZubringer wären, betragen 31.640,— DM. Davon müßte die Stadt in bar erbringen 22.400,— DM, Rest in Grundstück und Straßenanliegerkosten.
In der Berechnung der Heimstätte wird nachgewiesen, daß Aufwand und Ertrag sich decken.
Der Finanz- und Hauptausschuß hat sich mit dem Antrag der Heimstätte in seiner Sitzung am 27.2.58 befaßt. Man war der Ansicht, daß man dieses günstige., Angebot, um die Wohnungsnot in der Stadt zu lindern, annehmen müsse.
Die Fraktionssprecher sprechen sich namens ihrer Fraktion ebenfalls fü für die Erstellung von 8 weiteren Wohnungen zu den vorgenannten Bedingungen aus.
Der Stadtrat faßt einstimmig folgenden Beschluß:
Die Stadt Montabaur übernimmt den Bau von 8 Wohnungen für Landesbedienstete auf der Grundlage des unter dem Datum vom 24.2.58 vorgelegten Finanzierungsplanes der Heimstätte Rheinland-Pfalz in Mainz. Die von der Stadt aufzubringenden baren Eigenmittel dürfen nicht mehr als 22.400,— DM betragen.
Ferner ist Voraussetzung der Baudurchführung die Wirtschaftlichkeit des Bauvorhabens auf Grund der Kostenmiete.
Punkt 7
Hauungs- und Kulturplan für das Forstwirtschaftsjalcr 1958
Der Bürgermeister bittet Herrn Inspektor Kunst um Berichterstattung.
Herr Kunst führt aus, daß die Fraktionen bereits eingehend schriftlich über den Hauungs- und Kulturplan für das Forstwirtsöhaftsjahr 1958 informiert wurden.
Der gesamte Buchenrundholzmarkt bewegt sich zur Zeit in einer beängstigenden rückläufigen Preisbewegung.
Die Verwaltung muß damit rechnen, daß der Wald in diesem Jahre etwa 35.000,— DM weniger bringt als im FWJ. 1957. Unsere Buchenbestände sind zum Teil mit Rotkern befallen, auch das bedingt eine Preisminderung.
Trotz der verminderten Roheinnahmen steigen die Werbungskosten stän— dig.
Der Hauungsplan 1958 sieht ein Einschlagsoll von zus. 3.500 fm Derbholz vor. Auf die Vornutzung entfallen 2.500 fm und auf die Enonut- zung 1.000 fm.
Die schätzungsweisen Roheinnahmen im FWJ. 1958 werden 165.000,—— DM betragen. An Ausgaben für Holzwerbungskosten, Soziallasten, Kulturkosten, Beförsterungs- und persönlichen Kosten, vermischten Ausgaben usw. stehen dem 95.150,— DM gegenüber. Somit verbleibt eine_schätzungsweise Roheinnahme von 69.850,— DM. Das entspricht einer Jahres
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Der Rat wird gebeten, die Verwaltung zu beauftragen, mit der höheren Forstbehörde zu verhandeln, um eine Umstellung zwischen Vor- und End- Rutzung genehmigen zu lassen, damit auch der Geldverlust gegenüber 1957 nicht zu groß wird.
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