Montabaur, den 14. Harz 1958
Niederschrift
über die Stadtratssitzung am Donnerstag, dem 13. März 1958.
Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Kraulich: der Beigeordnete: Joras,
die Stadträte: Morschheuser, Burg, Weimer, Mahn, Rothbrust,
Eberz, Speier, Frl. Seepe, Decker, Witte Scheidt, Kraemer, Weyand, Intra, Rätz und Kunkler.
Entschuldigt fehlten: der Beigeordnete Behl, der Stadtrat Runtermann Unentschuldigt fehlte: Stadtrat Hartert.
Bürgermeister Kraulich eroffnete um 17,10 Uhr die Sitzung. Er begrüßte die anwesenden Damen und Herren Recht herzlich und stellte fest, daß form- und fristgerecht zur Sitzung geladen wurde und der Stadtrat beschlußfähig ist.
I. Öffentliche Sitzung.
Punkt I
2. Nachtragshaushaltsplan für das Rj. 1957 der Stadt Montabaur.
Der Bürgermeister, der nicht vor dem Bericht des Oberinspektors Gilles auf Einzelheiten des 2. Nachtragsetats eingehen will, gibt kurz folgende Erklärung.
Zum großen Teil finden in dem 2. Nachtragsetat die Beträge ihren Niederschlag, die der Stadtrat bereits genehmigt hat. Die als übertragbar angegebenen Positionen bittet er auch als solche zu genehmigen, da es sich hier um teils schon vergebene bzw. begonnene Arbeiten handelt, die durch die Unbilden der Witterung eingestellt werden mußten. Es war das Bestreben der Verwaltung, den bestehenden Defizit so weit als möglich herunterzudrücken, das ist leider nur zum Teil gelungen.
Bürgermeister Kraulich bittet sodann Oberinspektor Gilles um Berichterstattung.
Oberinspektor Gilles bringt in seinen Ausführungen ebenfalls zum Ausdruck, daß es das Betreben der Verwaltung war, den Fehlbetrag auszugleichen, was auch anfangs als erreichbar schien, aber dann durch neu auftretende Aufgaben wieder scheiterte. Sodann werden die einzelnen Positionen der Einzelpläne 0-9 sowie der außerordentliche Nachtragshaushaltsplan in Einnahmen und Ausgaben erläutert.
Oberinspektor Gilles bittet, bei Einzelplan 6, Pos. 6.96 ebenfalls als übertragbar zu genehmigen.
Der Bürgermeister dankt Oberinspektor Gilles für seine ausführlichen Erläuterungen. Er führt ergänzend noch aus, daß wenn im Rj. 1957 durch günstige Holzverkäufe ein Mehrertrag von 23.000, DM erreicht werden konnte, für 1958 mit einem Minderertrag von 35.000,— DM bei der derzeitigen Lage auf dem Holzmarkt gerechnet werden muß.
5 . 12 .
1958
23 . !
1959
30 . 4 . ,1959
7 . 1 &. ^ 9 § 9 ^
195833 ^
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