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Punkt 1
Errichtung von 16 städtischen Wohnungen.
Herr Bürgermeister teilt mit, daß die Heimstätte Rheinland-Pfalz GmbH, in Mainz beabsichtigt, in Montabaur
a) 5 - 6 Wohnungen für Umsiedler unter Bauherrschaft des Bauvereins als Anbau des bereits vorhandenen Objektes
b) 16 Wohnungen für Landesbedienstete unter Bauherrschaft der Stadt Montabaur auf gemeindeeigenem Gelände
zu errichten. Mit der Heimstätte ist dieserhalb bereits verhandelt worden. Die Wohnungen für die Umsiedler werden vom Bauverein des Unterwesterwaldkreises gebaut, die übrigen 16 Wohnungen für Landesbedienstete von der Stadt Montabaur. Die Stadt ist grundsätzlich bereit, das Baugelände für diese Wohnungen aus eigenem Besitz zur Verfügung zu stellen. Die Plätze liegen an der Projektierten Straße A des genehmigten Bebauungsplanes "Wölfchesbitz".
Für das Objekt werden insgesamt erste Hypotheken im Gesamtbetrag von DM 100.000,— bis 110<000 benötigt. Die Hälfte des Betrages soll von der Kreissparkasse bereitgestellt werden, die andere Hälfte wird von der Heimstätte bei einem Pfandbriefinstitut zu den z.Zt. günstmöglichen Bedingungen beschafft werden.
Das von der Stadt aufzubringende Eigenkapital ist noch nicht abschließend festzusetzen, soll sich jedoch außer den einzubringenden Grundstücken nach Möglichkeit auf nicht mehr als 1000 bis DM.1.500 je Wohnung belaufen. Nach Ausarbeitung der Objekte wird die Heimstätte die entsprechenden Unterlagen mit Finanzierungsplan der Stadt zuleiten und eine neue Besprechung vereinbaren.
Durch die Mieteinnahmen ist der Zinsendienst zu leisten und die Amortisation durchzuführen. Für die Stadt erwächst nur der Zinsen- und Amortisationsdienst. Hier besteht die Möglichkeit, billig zum Eigenbesitz der Stadt zu kommen. Der Bebauungsplan "Wölfchesbitz" müßte geändert werden. Die Verhandlung wurde geführt unter dem Vorbehalt, daß ein genauer Finanzierungsplan von der Heimstätte vorgelegt wird und die Durchführung des Bauobjektes für die Stadt Montabaur rentabel ist und vom Stadtrat genehmigt wird.
Auch das Ev. Hilfswerk beabsichtigt, in 1957/58 Wohnungen für Umsiedler in der Wölfchesbitz zu bauen.
An der sich anschließenden Aussprache beteiligen sich alle Fraktionen? Sprecher. 1. Beigeordneter Pehl erklärt, daß seine Fraktion zustimmt, wenn die anfallenden Bauarbeiten sämtlich von einheimischen Handwerkern ausgeführt werden.
Der Stadtrat nimmt von dem Bauvorhaben Kenntnis und ermächtigt Herrn Bürgermeister,weiter mit der Heimstätte Rheinland-Pfalz zu verhandeln.
Punkt 2
Ausbau der Freiherr v. Stein-Straße.
Ing. Willi Wirth hat Antrag gestellt, die Kosten zur Erstellung einer neuen Abgrenzung -Errichtung einer Mauer- auf die Stadt Montabaur zu übernehmen.
Herr Bürgermeister erklärt hierzu: Die Bundesstraße 49 ist im Be—
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