een noch geklärt werden. Er beantragt d^her , den Funkt von der Tagesordnung auszusetzen und in einer Sitzung im Januar oder Fe=
bruar 1954 erneut in der Angelegenheit zu bberaten.
Einstimmig ist der Stadtrat hiermit einverstanden.
Funkt 7
Bericht über die Wasserversorgung.
Zu diesem Funkt erteilt Herr Bürgermeister Herrn
Stadtbaumeister Massfeller das Wort.
Jn einem klaren Bericht gibt Herr Massfeller Mitteilunj über die städt. Wasserleitung, die Ergiebigkeit der Wasser = quellen und die Ursachen der Wasserknappheit. Es ergibt aus de] Bericht, dass die Stadt bisher alles menschenmögliche getan, in der Wasserbeschaffung eine Besserung herbeizuführen.
Unsere Quellen sind auf die Witterung angewiesen. Seit August 1953 hat es nicht mehr geregnet. Daher die Wassernot. Die Stadt benötigt pro Tag mindestens 800 cbm Wasser. Es fall) jedoch nur 550 bis $00 cbm an. Wenn Sparmaßnahmen ergriffen wt den, so war dieses eine dringende Notwendigkeit.
Um die Wassernot zu beseitigen , hat die Verwaltung die läge eines Tiefbrunnens oberhalb des Judenfriedhofes vorgeseh) Von einem Geologen und Geophysiker sind durch Messungen an ser Stelle hohe Wassermengen festgestellt worden. Der Mindest) trag soll je 24 Stunden 700 cbm betragen.
Herr Bürgermeister dankt Herrn Massfeller für sein Ausführungen und führt ergänzend aus, dass z.Zt. noch weitere Messungen im Gange sind. Es ist jedoch damit zu rechnen , dass] das Projekt, Tiefbr&nnen oberhalb des Judenfriedhofes, die sicherste Aussicht hat , die Wasserknappheit zu beseitigen.
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sowie ein neuer Hochbehälter im Stadtwald zu schaffen sein.
Mit diesen Arbeiten dürfte die Wasserversorgung der Sta auf lange Jahre gesichert sein. Hätte die Stadt von der Gemein Eigendorf Wasser genommen, so wäre dieses trotz hoher Kosten eine vorübergehende Lösung gewesen.
Der Stadtrat billigt einstimmig die von der Verws tung getroffenen Maßnahmen und dass alles getan wurde um der Wassernot zu steuern.
Funkt 8
Anstellung eine 6. Folizeibeamten.
Herr Bürgermeister g&t die Verfügung der Bezirksregierung von Oktober d. J. bekannt, in der erneut die Anstellung des $.PoH zeibeamten gefordert wird. Jn der Stellungnahme des Herrn Lanc wir die gleiche Forderung gestellt.
Beigeordneter Fehl erklärt im Namen der CDU Fraktion, die Stadt noch dringendere Probleme zu erledigen habe. Seine Fraktion ist nach wie vor der Ansicht, die Anstellung des $ B zeibeamten bis bum 1.4. 1954 zurückzustellen.
Die Fraktionen der S.FD u. FDP schließen sich dei schlag der CDU an.
Bürgermeister Kraulich gibt zu, dass die Verkehrsverhi msse in Montabaur schwierig sind, dass es aber immer das Bes' war, den Verkehr in geordneten Bahnen zu halten, was bisher a' gelungen ist. Schwer in Anspruch genommen werden auch die F zeibeamten der Stadt Montabaur durch das Amtsgerichtegefängui in Montabaur. Laufend sind Gefangenentransporte durchzuführen Die Beamte, die die Transporte ausführen, werden selbstversti lieh ihrem Dienst im Stadtbezirk Montabaur entzogen.
vny Stadtrat es ab, den 6 . Polizeibeamte
vor dem 1 . April 1954 anzustellen.
Funkt

