Akte 
Sitzung 22. Juli 1954
Entstehung
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Funkt 6 Verschiedenes.

Nachbewilligung eines Betrages für die Unterhaltung des Sportplatzes

Unterhaltung

gemeindeeigener Turn-

1.) Im Etat 1954 sind für die hallen und Sportplätze nur 350, DM vorgesehen.

Bei der Beratung des Haushaltsplanes 1954 wurde schon erwähnt, daß dieser Betrag voraussichtlich nicht ausreichen würde. Es ist nun unbedingt erforderlich, daß zur Einfriedigung des Sportfel­des die Holzabgrenzung durch Eisenrohre ersetzt wird. Hierzu wird ein Betrag von rd. 500, DM benötigt.

Stadtrat 'Weimer und Beigeordneter Hannappel befürworten besonders die Anbringung eines Eisengeländers mit der Begründung, daß man das, was man einmal geschaffen hat, auch erhalten müsse.

Der Stadtrat beschließt einstimmig:

die Abgrenzung des Sportfeldes werden 500, DM nachbewilligt, im Nachtragshaushaltsplan für das Rechnungsjahr 1954 auszubrin-

Für die gen sind.

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2.) Herr Bürgermeister gibt dem Stadtrat einen Brief des Finanz­inspektors Mackauer bekannt, in dem derselbe Klage darüber führt, daß die Brücke über den Gelbach bei Stendebach noch nicht gemacht wurde, daß der Mühlbach noch nicht kanalisiert oder zugeschüttet ist und die Bänke im Gebück verfault seien. Zusammen!assend kommt er zu dem Urteil, daß Montabaur als Kur- und Reg.-Hauptstadt wenig für die Verschönerung des Stadtbildes tue.

Demgegenüber- stellt Herr Bürgermeister fest, daß seit 1947 schon viel zur Verschönerung des Stadtbildes getan worden'ist. Daß die Ruhebänke im Gebück verfault sein sollen, davon konnte nichts fest­gestellt werden. Selbstverständlich wird es nie möglich sein, alle Übelstände zu beseitigen, denn letztlich muß sich die Stadt mit ihren Ausgaben nach den Einnahmen richten.

Der Stadtrat nimmt von diesem Brief Kenntnis und ist man auch hier

einmütig, der Meinung, und Verschönerung des Grund der Finanzlage möglich war.

daß von Seiten Stadtbildes so

der Stadt betreffs Anlagen

viel getan wurde, wie

auf

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3. ) den daß der Bis

Herr Bürgermeister gibt einen eingehenden klaren Bericht über Stand der Bohrarbeiten für die -Wasserversorgung. Er führte aus, immer wieder neue Schwierigkeiten auftreten, da die Ansichten Geologen nicht übereinstimmen.

jetzt wurden 4 Feilbohrungen durchgeführt, von denen die erste nicht fündig war, während man bei den 3 anderen auf Wasservorkom­men gestoßen ist. In der Isbertslust wurde die Bohrung vorläufig beendet, da der'Fumpversuch ergeben hat, daß diese ausbaufähig ist. Herr Dipl.Ing. Gaul ist um den,Fortgang der Arbeiten sehr bemüht und überwacht den Stand der Arbeiten laufend.

Gaul hat mit Schreiben vom 15. Juli ds. Js. die ihm zustehenden Ingenieur^ebühren für die ihm übertragenen Arbeiten mitgeteilt und einen Vertrag mit der Stadt Forz als Mustervertrag für die Stadt Montabaur übersandt.

Bei einem angenommenen Bauwert von 400.000, DM betragen die In^enieurgebühren bei einem Seriennachlaß von 25 12.768, DM.

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