Akte 
Sitzung 22. Juli 1954
Entstehung
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Montabaur, den 23. Jnli 1954

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Bericht über die Stadtratsitzung vom 22. Jnli 1954

Anwesend waren unter dem Vorsitz von Bürgermeister Kraulich. die Beigeordneten: Pehl, Frank und Hannappel,

die Stadträte: Morschheuser, Hartert, Michel, Weimer, Eberz,

Mahn,Decker, Rothbrust, Burg, Intra, Germann, Scheidt, Altenhofen und Kuntermann.

Entschuldigt fehlte: Stadtrat. Ratz, Schmidt, Orth u. Frl. Seepe.

Um 17,20 Uhr eröffnet Herr Bürgermeister die Sitzung. Er begrüßt die Erschienenen und stellt fest, daß der Stadtrat beschlußfähig ist. Sodann bittet Herr Bürgermeister um die Zustimmung, die Sit­zung als Dringlichkeitssitzung zu betrachten, da wegen der Kürze der Zeit und der starken Überlastung, die sich insbesondere durch Beurlaubung von Beamten und Angestellten sehr bemerkbar macht, die vorgeschriebene Frist nicht eingehalten werden konnte.

Weiter bittet Herr Bürgermeister darum, den Punkt 4 -Hauungs- und Kulturplan 1954/55 - von der Tagesordnung abzusetzen. Der Plan wurde vom Finanzausschuß zurückverwiesen und muß nun erst mit der Forstverwaltung erneut durchberat.en werden. Das war wegen der Kür­ze der Zeit nicht mehr möglich. ^

Ferner bittet der Bürgermeister um die Zustimmung, daß Grundstücks­angelegenheiten nur in nichtöffentlicher Sitzung beraten werden.

Es handelt sich heute um die Eingabe Reiser und die Anträge Gaebler, Nick und Meuer.

Der Stadtrat ist einstimmig damit einverstanden, daß die heutige Sitzung als Dringlichkeitssitzung gewertet wird, der Punkt 4 von der Tagesordnung abgesetzt wird und Grundstücksa'ngelegenheiten nur in der nichtöffentlichen Sitzung behandelt werden.

Punkt 1

Haushaltsplan 1954 des Hospitalfonds und des Almosenfonds Montabaur.

Herr Bürgermeister erteilt Herrn Rentmeister Gilles das Wort zur Berichterstattung.

Der Rentmeister gibt dem Stadtrat zunächst davon Kenntnis, daß nach­dem der Kindergarten, den die kath. Pfarrgemeinde übernommen hat, nun auch die Krankenpflegestation und die Nähstube von der örtli­chen Caritas Übernommen worden sind.

Die eigentliche Aufgabe des Hospitalfonds, Erhaltung des Alters­heims, kann jetzt erfüllt werden.

Der Hospi^alfonds besitzt außer seinen Einnahmen aus dem Alters­heim 118 Morgen Acker- und Wiesenland im Werte von rund $0.000,- DM. Dem Gesamtveymögen des Hospitalfonds mit 126.218, DM sieben 2.840, DM Scnulden gegenüber.

Der Rentmeister erläutert den Haushaltsplan 1954 in Einnahmen und Ausgaben.

Bei den Einnahmen verringert sich in diesem Jahre der Betrag für Deputatholz, da nur das lfd. Rechnungsjahr zur Verrechnung steht. Sonstige Veränderungen sind für 1953 nicht zu verzeichnen.

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