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Montabaur

Nr. 48/97

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Wechsel in der Wehrleitung der Verbandsgemeinde Montabaur

- Kurt Herz als stellvertretender Wehrleiter verabschiedet -

In einer Feierstunde am Freitag, 31. Oktober 1997, wurde der langjährige stellvertretende Wehrleiter der Verbandsgemeinde Montabaur in dem ansprechend dekorierten Saal im Gemeindehaus Ruppach-Goldhausen im Kreise der Wehrführer, Ehrengäste, darunter Kommunalpolitiker, Vertreter anderer Rettungsorganisationen und der Familie Herz verabschiedet.

Kurt Herz scheidet aus dem Amt und aus seinem »aktiven Dienst« als Feuerwehrmann mit dem Erreichen der Altersgrenze aus, weil es das Landesbrandschutzgesetz so vorschreibt. ;

Wenige Tage zuvor hat er sein 60. Lebensjahr vollendet und damit das »ehrenamtliche Rentenalter« erreicht.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken würdigte die besonderen Verdienste des scheidenden stellvertretenden Wehrleiters und sprach ihm Dank und Anerkennung für seine beispielhafte Aufbau- und Ausbildungstätigkeit für das Allgemeinwohl auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens in über 22 Jahren aus.

Seit Übernahme der Aufgaben des Brand- und Katas'trophenschutzes in die Verbandsgemeinde Montabaur im Jahre 1975 begleitete Kurt Herz das Amt des stellvertretenden Wehrleiters und hat immer ein hohes Maß an Verantwortungsbewußtsein gezeigt.

Seine ruhige, besonnene, fachlich außerordentlich kompetente, engagierte, überzeugende Art in der Wahrnehmung seiner Führungs­aufgaben kennzeichnen Kurt Herz.

Den Feuerwehrleuten eine gute Ausbildung zu vermitteln, lag Herrn Herz besonders am Herzen. Dafür sei ihm herzlich gedankt. Bürgermeister Dr. Possel-Dölken betonte, er entlasse ihn aus dem Amt mit Wehmut, aber auch mit großem Respekt und außerordent­licher Dankbarkeit für die Führungsleistung in der Verbandsgemeinde-Feuerwehr.

Mit dem Spruch »Nicht das Amt ehrt den Mann, sondern der Mann ehrt das Amt« und unter Überreichung eines Geschenkes verabschiedete Bürgermeister Dr. Possel-Dölken Kürt Herz mit allen guten Wünschen für die Zukunft.

Als kleines Dankeschön für die langjährige Unterstützung ihres Ehemannes überreichte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken an die Ehefrau einen Blumenstrauß.

Den Dankesworten schlossen sich der am­tierende Wehrleiter Gerold Holzenthal, Eh­renwehrleiter Hubert Klimke, Kreisfeuer­wehrinspekteur Heinz Vietze und auch Orts­bürgermeister Gerold Sprenger an und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute und mehr Zeit für seine Familie,

Kurz Herz ließ noch einmal seine »Dienst­zeit« Revue passieren und dankte all denen, die ihn auf seinem Weg begleitet und mit dazu beigetragen haben, die Feuerwehren auf ihren heutigen Ausbildungs- und Aus­stattungsstand zu bringen. . .

Anschließend wurde Axel Knopp aus Eitel­born unter Überreichung einer Urkunde zum stellvertretenden Wehrleiter der Verbands­gemeinde Montabaur ernannt.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken bedankte sich bei Herrn Knopp für die Bereitschaft,

Führungsverantwortung in der Verbandsge­meinde-Feuerwehr zu übernehmen und wünschte viel Erfolg mit dem Spruch: »Zum Erfolg gibt es keinen Lift, man muß die Trep­pe benutzen.«

Für jedes dieser Quadrate, welche auch Raster genannt werden, wurden die Farnarten erfaßt.

10 verschiedene Farnsorten konnten gefunden werden, unter anderem den für Waldgebiete dieser Höhenlage typischen Berg­farn, Rippenfarn und Buchenfarn.

Der dornige Wurmfarn kommt in allen Rastern vor und ist somit die verbreiteste Art. Der gemeine Tüpfelfarn konnte nur an einer Stelle in einem Steinbruch festgestellt werden.

Raster mit der höchsten Artenzahl liegen im Bereich der Bachläu­fe, Quellen und Wegeseitengräben. Hier ist die Feuchtigkeit vorhanden, die die vorkommenden Farne benötigen.

Die Untersuchung wird allen Schulen, Forstämtern und Gemein­den im Umfeld der Montabaurer Höhe zur Verfügung gestellt.

Greifvögel und Eulen

- interessante Vögel im Naturpark Nassau

Auch in diesem Jahr wird vom Zweckverband Naturpark Nassau eine Broschüre als Nachdruck einer Arbeit aus dem Heimatjahr­buch herausgegeben.

Beschreibung, Lebensweise und Vorkommen der heimischen Greifvögel und Eulen bieten interessante Informationen auch für die Jugend, denen die Broschüre in den Schulen bereitgestellt wird. Greifvögel und Eulen haben als gemeinsames Körpermerk­mal den krummen Schnabel mit einer Reißhakenspitze und Füße mit spitzen und stark gebogenen Krallen.

Farnflora auf der Montabaurer Höhe erfaßt

Als geschlossenes Waldgebiet in einer Höhenlage meist über 400 m bietet sich die Montabaurer Höhe für interessante botani­sche Kartierungen an.

Foto: Manfred Braun

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In seiner Zivildienstzeit beim Zweckverband Naturpark Nassau führte Mischa Ferdinand eine Untersuchung der Farnstandorte durch. Das Waldgebiet der Montabaurer Höhe wurde in insgesamt 100 Flächen von je 25 ha (gesamt 2500 ha) zerlegt.

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Von links: Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken,.Kurt Herz, Axel Knopp, Wehrleiter Gerold Holzenthal

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