Montabaur
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Nr. 48/97
Vertragsunterzeichnung für das Blockheizkraftwerk im Hallenbad Montabaur
Die Verbandsgemeinde setzt auf umweltfreundliche Energieversorgung
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Bernd Großer, Helmut Schütz und Heiner Löhner von der Kevag-Geschäftsführung sowie Heinz Heusch und Peter Gatke von der Verbandsgemeinde Montabaur unterschreiben in der Baustelle des »Mons-Tabor-Bades« den Vertrag für ein Blockheizkraftwerk. . . Foto; Markus Müller
Bei der Sanierung des Hallen- und Freibades hat die Verbandsgemeinde Montabaur bewußt auf eine umweltfreundJicheijEaergiever- sorgung gesetzt. Der Verbandsgemeinderat hat einhellig den Einbau eines Blockheizkraftwerkes beschlossen. Die Vorhandsgemeinde Montabaur übernimmt die Konzeption der Anlage und den Bau, die Kevag steuert ihr Know-how im Anlagenbetrieb bei; 1 Auf diese effektive Arbeitsteilung haben sich Heinz Reusch, Beigeordneter Verbandsgemeinde, und die Geschäftsleitung des Koblenzer Energieversorgers geeinigt. Das vorhandene technische Wissen und Können, die langjährige gute Zusammenarbeit und nicht zuletzt das optimale Angebot waren die Hauptgründe für die Auftragserteilung an die Kevag, so Reusch.
Die Energie.technik des über 30 Jahre alten Schwimmbades entsprach nicht mehr modernen Anforderungen und müßte ersetzt werden. Kernstück der neuen Anlage ist ein Blockheizkraftwerk, das im »Mons-Tabor-Bad« optimale Einsatzbedingungen findet. In dem Werk treibt ein Gasmotor einen Stromgenerator an. Die Verbrennungswärme des Motors dient Heilzwecken.
Bei Schwimmbädern, die Wärme und Strom rund um die Uhr benötigen, können auf diese Weise per Kraft-Wärme-Kopplung bis zu 90 Prozent der eingesetzten Energie nutzbar gemacht werden. Entsprechend gering sind die Abgas-Emissionen, die durch einen Drei-Wege-Katalysator noch zusätzlich gemindert werden. Die Anlage spart außerdem Primärenergie und senkt dadurch natürlich die Betriebskosten. Neben dem Blockheizkraftwerk stellen noch zwei Kessel, davon einer mit Brennwerttechnik, Wärme zur Verfügung. Wenn die Verbandsgemeinde die Anlage für 162.000 Mark gebaut hat, wird die Ketfag den Betrieb und die Wartung der Anlagenteile übernehmen und für einen störungsfreien Betrieb sorgen. Für das Unternehmen ist dies schon die zweite Anlage, im Westerwaldkreis, nach dem Blockheizkraftwerk für das Schwimmbad Hachenburg. 1
Frauen und Mädchen fahren nach Köln
Zu einer Fahrt nach Köln für Mädchen und Frauen laden Kreisjugendamt und Gleichstellungsstelle am Samstag, 6. Dezember, ein.
Auf dem Programm steht unter anderem ein Stadtrundgang mit dem Kölner Frauengeschichtsverein und eine Führung durch das Schokoladenmuseum. Dabei soll noch Zeit zum Bummeln in der Kölner City bleiben.
Weitere Infos und Anmeldungen bei Christa Mayer, Gleichstel- lüngsstelle, Telefon 02602/124301. Abfahrt Montabaur 07.45 Uhr, Hachenburg 08.30 Uhr.
Manöver der Bundeswehr
Die zuständigen Bundeswehrdienststellen haben unter Berufung auf § 69, Satz 1 des Bundesleistungsgesetzes vom 27.09.1961
(BGBl. I, S. 1769) in der jetzt gültigen Fassung folgende Manöveranmeldung angekündigt: »Wintersturm«
1. Manöverraum: Wittlich — Kastellaun — Glessen — Bad Hersfeld - Schmalkalden - Arnstadt - Weimar - Münden - Olpe - Gerolstein (Westerwaldkreis)
2. Zeitraum: 08.12.1997 bis 14.12.1997
3. Truppenstärke: ca. 375 Soldaten
4. Fahrzeuge: ca. 150 Radfahrzeuge, 13 Kettenfahrzeuge, 1 Luftfahrzeug VBH
5. Übende Einheit: Stabs- und Fernmeldebataillon 5, Fritsch-Kaserne, Koblenz
6. Art der Übung: Gefechtsübung
7. Sonstiges: Es sind beabsichtigt: Nachtmärsche, Nutzung von mil. Liegenschaften, Nutzung von freiem Gelände/Grundstücken, Marsch über weite Entfernungen

