Montabaur
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Nr. 48/97
Die Kläranlage im Gelbachtal ist ein gemeinsames Projekt der Verbandsgemeinden Montabaur und Diez.
Das letzte Millionending
16,95 Millionen DM kostete die Anlage. Für 6.000 Einwohner ist die Kläranlage ausgelegt. 70% der Kosten trägt die Verbandsgemeinde Montabaur, 30 % die Verbandsgemeinde Diez.
13 Orte sind angeschlossen
Die Kläranlage reinigt die Abwässer aus Daubach, Stahlhofen, Horbach, Gackenbach, Hübingen, Reckenthal, Bladernheim und Ettersdorf (VG Montabaur). Von »Diezer Seite« kommen die Abwässer aus Horhausen, Isselbach, Eppenrod, Giershausen und Ruppenroth.
99.7 % der Einwohner sind angeschlossen
Mit der gemeinsamen Kläranlage sind in unserer Verbandsgemeinde jetzt 99,7 % aller Einwohner an eine mechanisch-biologische Kläranlage angeschlossen. Reusch wie auch Stein lobten die vertrauensvolle und unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen den beiden Verwaltungen, den Werkleitern und dem Planungsbüro Leis-Bodora. Der Dank galt allen, die an diesem Bauvorhaben mitgewirkt haben.
2.7 Millionen eingespart
Daß öffentliche Bauvorhaben billiger werden, als ursprünglich veranschlagt, kommt nicht jeden Tag vor, so Reusch. Diese Anlage sei ursprünglich mit 19,63 Millionen Mark veranschlagt gewesen. Tatsächlich werden aber nur 16,95 Millionen ausgegeben, 2,7 Millionen Mark weniger.
21.5 km Kanalrohre verlegt
Bei dem Bau der Anlage mußten 21,5 Kilometer Verbindungssammler in Richtung Gelbachtal verlegt werden. Das schlug allein mit
11.5 Millionen Mark zu Buche. Die Kläranlage kostete 4,67 Millionen Mark. Es ist eine Kläranlage der dritten Reinigungsstufe.
Video-Einspielung
Die moderne Technik macht es möglich, daß die zahlreichen Gäste außer der Inbetriebnahme der Kläranlage zwei weiteren besonderen Ereignissen beiwohnen konnten. Per Video-Einspielung erlebten sie auch die offizielle Inbetriebnahme der Kläranlage Dies und den ersten Spatenstich für die Klärschlammvererdungsanlage.
Klärschlammvererdungsanlage
Die Gemeinden der Gelbachhöhen und des Buchfinkenlandes bekommen zwar als letzte eine Kläranlage aber als erste eine Klärschlammvererdungsanlage.
Mit dieser Vererdungsanlage, die neben der Kläranlage steht und bereits im Frühjahr in Betrieb gehen soll, betreten wir gewissermaßen Neuland. Die Anlage hat eine Grundfläche von 3.500 m 2 und ist von einem 3 m hohen Erdwall umgeben. Die Anlage wird mit einer wasserdichten Folie versehen. Es wird ein Substrat aus Lavalit eingebracht, in das Schilfpflanzen eingesetzt werden. In diesen künstlichen Teich wird der Klärschlamm gepumpt, das Wasser verdunstet, die Feststoffe geben den Schilfpflanzen entsprechende Nahrung. Auf diese Weise entsteht wertvoller Humusboden und zugleich ist das Problem der Klärschlammvererdung für 25 Jahre gelöst. 800.000,— DM wird die Anlage kosten. »Der Werksausschuß hat sich zwei solcher Anlagen angeschaut. Auch wenn es nicht so weit verbreitet ist, hat uns das System überzeugt« betonte Heinz Reusch.
Bedeutende Investition für den Gewässerschutz. Der Gelbach wird sauberer.
Mit einem Gläschen Filtrat stießen die Beigeordneten Günter Stein, Heinz Reusch und der Planer Karl-Heinz Bodora (v. I.) auf die gelungene Zusammenarbeit bei der Kläranlage Gelbachtal an. Es kostete sie kaum Überwindung, denn statt geklärtem Wasser, war es hochprozentiges Destillat. Foto: Gerhard Egenolf
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Rollstuhlfahrer bitte den Eingang am Konrad-Adenauer-Platz
benutzen.
Achtung!
Abgabetermin für das Wochenblatt Nr. 52/97 Abgabetermin für das Wochenblatt Nr. 1/2/98
Die letzte Ausgabe des Wochenblattes der Verbandsgemeinde Montabaur im Jahre 1997 erscheint in der 52. Kalenderwoche. Das Neue Jahr 1998 beginnt in der 2. Kalenderwoche mit der Doppelnummer 1/2/98.
Alle Manuskripteinsender werden gebeten, die Manuskripte, die in der 52. Kalenderwoche 1997 veröffentlicht werden sollen, bis Mittwoch, 17. Dezember 1997, 16.00 Uhr, und die Manuskripte, die in der 2. Kalenderwoche 1998 veröffentlicht werden sollen, bis Montag, 5. Januar 1998,12.00 Uhr bei der Redaktion, Zimmer Nr. 233, abzugeben.
Wir bitten um Beachtung!
Wer vermißt seine Katze?
Am 16.11.1997 ist in Montabaur, Stadtteil Horressen, eine grauschwarz getigerte Katze mit weißer Brust und weißen Pfoten zugelaufen. Die Katze trägt ein Zeckenhalsband. Der Verlierer wendet sich bitte an den Tierschutzverein Mons und Tabor e.V., Frau Matthei, Telefon 0171/2439685.
Außerdem wurden am 24.11.1997 zwei junge herrenlose Katzen in Holler aufgefunden. Die eine Katze ist braun, mit schwarz-weißen Flecken, die andere ist grau getigert. Auch über diese Katzen können weitere Informationen beim Tierschutzverein Mons und Tabor e.V. unter der o. g. Telefonnummer erfragt werden. Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, 24.11.1997

