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Montabaur

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Nr. 48/97

Greifvögel sind Beutejäger und jagen Wirbeltiere und Vögel, seltener auch Insekten. Einige Arten werden zu den Aasfres­sern gezählt. Die meisten Greif­vogelarten bauen ein größeres Nest, das auch als Horst be­zeichnet wird und vor allem im Winter in den unbelaubten Bäu­men auffällt. Lediglich Falken begnügen sich mit vorhande­nen Nischen in Felsen und Ge­bäuden und Nestern anderer Vogelarten.

Die nächtliche Lebensweise macht die Beschäftigung mit Verbreitung und Biologie unse­rer Eulen spannend.

Die weichen Federn und der Federbau an der Außenkante der Federn ermöglichen ihnen

einen geräuschlosen Flug. Bekannt sind die Gewölle der Eulen, die im Gegensatz zu den Greifvögeln Knochen enthalten, da sie ihre Beutetiere gänzlich verschlingen.

Am bekanntesten ist die Schleiereule, die im Naturpark Nassau in Gebäuden brütet und der Waldkauz, dessen markantes »hu- huhuhu-uuh« nachts im Frühjahr und Herbst im Wald und in Parkanlagen zu hören ist.

Insgesamt werden für den Naturpark Nassau 17 Greifvogelarten und sieben Eulenarten beschrieben, die auch allesamt nachge­wiesen wurden. Der Leser erhält zudem Informationen über die Biologie und Ökologie der beiden interessanten Vogelgruppen. Ebenfalls wird der Greifvögel- und Eulenschutz angesprochen.

Die Broschüre, die vom Ministerium für Umwelt und Forsten finanziell unterstützt wurde, ist erhältlich bei der Kreisverwaltung, den Verbandsgemeinden und beim Zweckverband Naturpark Nassau, Im Mühlbachtal 2, 56373 Nassau.

Foto: Rolf Klenk

vk

Erwachsenenbildung

Katholische Familienbildungsstätte Westerwald/Rhein-Lahn

Kinder stärken - Kinder schützen

Thema: Kinder stark machen - Starke Kinder brauchen keine Drogen.

Termine: Das Seminar wird in zwei Kurseinheiten durchgeführt: Teil 1: Samstag, 17.01.1998,09.30 bis 17.30 Uhr; Teil 2: Samstag, 07.02.1998, 09.30 bis 17.30 Uhr.

Ort: Montabaur, katholisches Bezirksamt (Konferenzraum). Kinderbetreuung: Für Kinder ab dem 3. Lebensjahr.

Referentin: Sigrid Pörtner, katholisches FBS Diözese Limburg.

TN-Gebühr: 40, DM Erwachsene, 20,- DM Kinder ab dem 3. Lebensjahr.

Nähere Auskünfte: Katholische Familienbildungsstätte Wester- wald/Rhein-Lahn, Auf dem Kalk 11, 56410 Montabaur, 02602/680230.

Thema: Babyschwimmen für Anfänger, Babys auf Tauchstati­on, Wasserspaß mit Vätern und Müttern.

Beginn: Gruppe 1: Freitag, 09.01.1998, 15.00 bis 1 f 6.00 Uhr; Gruppe 2: Samstag, 10.01.1998, 09.30 bis 10.30 Uhr.

Dauer: 10 Treffen ä 60 Minuten

Ort: Dernbach, Krankenhausschwimmbad

Leitung: Ben Bausch, Bilkheim

TN-Gebühr: 50,- DM Kursgebühr, 20,- DM pro erwachsene Begleitperson (Badbenutzung)

Nähere Auskünfte: Katholische Familienbildungsstätte Wester- wald/Rhein-Lahn, Auf dem Kalk 11, 56410 Montabaur, 02602/680230.

Thema: Babyschwimmen für Fortgeschrittene, Babys auf Tauchstation, Wasserspaß mit Vätern und Müttern.

Beginn: Freitag, 09.01.1998, 14.00 bis 15.00 Uhr.

Dauer: 10 Treffen ä 60 Minuten

Ort: Dernbach, Krankenhausschwimmbad

Leitung: Ben Bausch, Bilkheim

TN-Gebühr: 50, DM Kursgebühr, 20, DM pro erwachsene Begleitperson (Badbenutzung)

Nähere Auskünfte: Katholische Familienbildungsstätte Wester- wald/Rhein-Lahn, Auf dem Kalk 11, 56410 Montabaur, Telefon 02602/680230.

Kreis-Volkshochschule Westerwald e.V.

»The Heart of England»

10tägige Studienreise nach England in den Sommerferien 1998

Die Kreis-VHS führt in den Sommerferien von Montag, 20. Juli, bis Mittwoch, 29. Juli 1998, eine 10tägige Studienreise nach England durch.

Reiseleiter ist Stud. Dir. Helmut Blumenröther, der auch die Programmvorbereitung durchgeführt hat. Veranstalter ist das Rei­sebüro König in Wirges.

Interessenten fordern den ausführlichen Reiseprospekt an bei der Kreis-VHS Westerwald e.V., Peter-Altmeier-Platz 1 (Kreishaus), 56410 Montabaur, Telefon 02602/124.420 oder 124.427 oder 124.429.

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs be­rücksichtigt. Es sind nur noch wenige Plätze frei!

Bücherei-Info

»Westerwälder Autoren lesen«

Christoph Kloft aus Montabaur

Basaltbrocken-Ein Roman aus dem Westerwald: »Ein Dorf­bürgermeister geht seinen Weg«

Der Untertitel von Christoph Klofts zweitem Buch »Basalt­brocken« aus dem Rhein-Mosel Verlag faßt treffend den Inhalt zusammen: Johannes, die Titelfigur, ist Bürgermeister eines We­sterwalddorfes in einer bewegten Zeit 1930 bis 1947. Geprägt von schweren Schicksalsschlägen, ohne Sympathie für die Nazis, widersetzt er sich auf seine eigene Art ihren Angriffen. Trotz manch gefährlicher Situation behauptet er immer wieder seinen »Westerwälder Basaltkopf«.

Am Donnerstag, dem 27. November 1997, um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Montabaur.

Der Eintritt ist frei.

Eine kleine »Wirtschaftskunde«

Fünf Schildwirten war 1697 das »Loschieren und Gasthalten« allein Vorbehalten, 1811 nennt das Steuerkataster 61 (1) Wirte, die diese Tätigkeit als Haupt- oder Nebenerwerb ausüben, 1924 ist ihre Zahl auf zehn zurückgegangen.

Auf einer Zeitreise über drei Jahrhunderte wird über bekannte und längst vergessene Gasthäuser erzählt, über Alltäglichkeiten, Fe­ste und das sonstige Leben.

Musikalisch untermalt von der Musikgruppe H. O. Wies, Mons- Tabor-Gymnasium.

Referentin: Beatrix Künzer, Stadtarchiv Montabaur, am Donners­tag, dem 4. Dezember, um 19.30 Uhr, in der Stadtbücherei Montabaur.

Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten

der Stadtbücherei Montabaur

Montag.geschlossen

Dienstag.15.00 bis 18.30 Uhr

Mittwoch.10.00 bis 14.00 Uhr

Donnerstag. 10.00 bis 18.30 Uhr

Freitag..10.00 bis 16.00 Uhr

Samstag.10.00 bis 13.00 Uhr