Montabaur
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Nr. 47/97
übertrug ihnen damit die Schlüsselgewalt für die Schulturnhalle, bzw. für die durch die Ortsgemeinde Niederelbert mitfinanzierten Gebäudeteile und Einrichtungen.
Die Grundschüler der Grundschule Niederelbert gaben ihrer Freude mit gelungenen Liedvorträgen und einem kleinen Theaterspiel Ausdruck und Schulleiter Karl Jung bekräftigte dies in einer kurzen Ansprache. Er sagte, nach einer Zeit der Entbehrungen und der Behelfslösungen könne die Grundschule Am Hähnchen jetzt über eine Schulturnhalle verfügen, die allen Erfordernissen an einen guten Sportunterricht Rechnung trage. Ortsbürgermeister Willi Bode gab in seiner Ansprache seiner Freude Ausdruck, daß nunmehr endlich die Elberthalle fertiggestellt sei, nachdem die Bauzeit nicht nur an die Handwerker, Fachingenieure und Architekten hohe Anforderungen gestellt habe, sondern insbesondere der Ortsgemeinderat, die mit dem Bau befaßten Fachausschüsse und insbesondere die Beigeordneten der Ortsgemeinde Niederelbert in zahlreichen Sondersitzungen und Besichtigungen vor Ort wichtige Entscheidungen zu treffen hatten. Mit gelungenen Programmbeiträgen der Niederelberter Dorfspatzen, des Gesangvereins »Hoffnung« Niederelbert, der Niederelberter Möhnen und der Tanzgruppe des Sportvereins Blau-Weiß Niederelbert nahmen die Ortsvereine schon während der Einweihungsfeier Besitz von der neuen Elberthalle.
Rheinland-pfälzische Bürgermeisterinnen zu Gast
Zu einem Informationsbesuch wurde die III. Konferenz der Bürgermeisterinnen von Rheinland-Pfalz im Rathaus begrüßt. Die IV. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Mia Philippi informierte die Damen und Herrn Höhlein vom Gemeinde- und Städtebund über die Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur. Ein Empfang durch Landrat Peter Paul Weinert und die Besichtigung der Kläranlage in Holler waren weitere Programmpunkte des Besuchs vom 12.11.1997. In der abschließenden Arbeitssitzung im Jugendheim Holler wurde Ortsbürgermeisterin Margarete Flosdorf zur Sprecherin der Bürgermeisterinnen gewählt.
IV. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Mia Philippi informierte die Bürgermeisterinnen und Herrn Höhlein vom Gemeinde- und Städtebund über die Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur.
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Die Kreisverwaltung informiert
Die aktuell schwierige Situation auf dem Arbeitsmarkt macht es insbesondere arbeitslosen Sozialhilfeempfängerinnen und So- zialhilfeempfänger'n schwer, einen Einstieg in das Berufsleben zu finden.
- Um diesem Zustand entgegenzuwirken will die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises neue Wege zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit gehen.
- Es wurde die Möglichkeit geschaffen, Betrieben, die arbeitslose Sozialhilfeempfänger einstellen, Lohnkostenzuschüsse zu gewähren. Damit ist der Wunsch verbunden, diesem Personenkreis die Chance zu geben, auf dem Arbeitsmarkt integriert zu werden.
Die Kreisverwaltung zahlt dem Betrieb für die Dauer eines Jahres je sechs Monate lang bis zu 50 % bzw. bis zu 40 % des steuerpflichtigen Bruttolohnes inklusive Sozialversicherungsanteile und Zusatzversorgung, höchstens jedoch 2.000 DM/Monat.
- Vorab kann in einer einmonatigen Praktikumsphase festgestellt werden, ob die Hilfeempfängerin oder der Hilfeempfänger den Anforderungen an dem neuen Arbeitsplatz gerecht wird.
- Die anschließende Probezeit beträgt 3 Monate.
Voraussetzung: Es wird ein Arbeitsvertrag von mindestens einem Jahr abgeschlossen.
Weitere Auskünfte erhalten Sie telefonisch bei der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, Koordinierungsstelle »Arbeit statt Sozialhilfe«, Peter-Altmeier-Platz 1, 56410 Montabaur, Telefon 02602/124-402 oder Verbandsgemeindeverwaltung, Sozialamt, Konrad-Adenauer-Platz 8, 56410 Montabaur, Telefon 02602/ 126.152 (Herr Hillen).
Ausführliche schriftliche Informationen können ebenfalls bei der oben genannten Adresse angefordert werden.
Manöver der Bundeswehr
Die zuständigen Bundeswehrdienststellen haben unter Berufung auf § 69, Satz 1 des Bundesleistungsgesetzes vom 27.09.1961 (BGBl. I. S. 1769) in der jetzt gültigen Fassung folgende Manöveranmeldung angekündigt: »Gefechtsübung«
1. Manöverraum: Daaden MB 3217 - Rennerod MB 3408 - Westerburg MB 2403 - Montabaur MA 0377 — Koblenz MA 0377 (Braubach)
2. Zeitraum: 25.11.1997 bis 28.11.1997
3. Truppenstärke: ca. 80 Soldaten
4. Fahrzeuge: ca. 6 Radfahrzeuge
5. Übende Einheit: Stabs- und Fernmeldebataillon 5, Fritsch-Kaserne Koblenz
6. Art der Übung: FTX (Gefechtsübung)
7. Sonstiges: Es sind Nachtmärsche und der Einsatz von Übungs- und Darstellungsmunition geplant.

