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Montabaur

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Nr. 47/97

»Alle 38.500 Einwohner der Verbandsgemeinde Montabaur sind jetzt untereinander verbunden. 20 Jahre haben wir dafür gebraucht, um dieses Ziel zu erreichen; jetzt ist es geschafft,« so Reusch.

Richard Kexel, der als Monteur von der ersten Stunde an dabei ist, erinnert sich. »Damals hatten wir bei 24 Gemeinden und der Stadt Montabaur 15 Versorgungsbereiche. Keiner war mit dem Nachbarbezirk verbunden. Gab es in einer Gemeinde einen Rohrbruch oder war durch ein Gewitter in der Nacht das Schütz im Hochbehälter ausgefallen, erfuhren wir es erst, wenn die im Oberdorf .wohnenden morgens den Hahn aufdrehten und kein Wasser floß. Dann gings für uns los. Heute ist das alles Geschichte. Nur die älteren Mitbürger erinnern sich, daß diese Zeit noch gar nicht so lang vorbej ist.«

80 km Ringleitungsnetz

Jürgen Herz, der technische Leiter des Wasserwerks ergänzte, »das letzte Teilstück von der Montabaurer Höhe bis vor Neuhäusel ist 4 km lang und hat 762.993,- DM gekostet. Insgesamt haben wir jetzt in der Verbandsgemeinde ein Ringleitungsnetz von 80 km Länge. Wie wichtig die Verbindungen untereinander sind, zeigte sich im vergangenen Sommer. Das Buchfinkenland ist ein wenig wasserhöf- figes Gebiet. Die Brunnen bringen nicht viel. Hätten wir nicht im Frühjahr letzten Jahres bereits die Verbindungsleitung zum Buchfinkenland verlegt, wäre im Herbst letzten Jahres nur über das Tanklöschfahrzeug eine Versorgung im Buchfinkenland möglich gewesen. Das zweite Ereignis war ein großer Wasserrohrbruch in Heiligenroth. Dadurch, daß wir jetzt einen Nordring und einen Südring haben, konnten wir das Wasser über den Südring ins Gebiet geben.«

Dank an alle

Zum Abschluß dankte Beigeordneter Heinz Reusch allen, die an dem Objekt mitgewirkt haben. Den Ingenieuren, der Baufirma, der Forstverwaltung, den Monteuren, besonders aber dem Werksausschuß, der in großer Einmütigkeit alle Planungen gebilligt und die entsprechenden Beschlüsse gefaßt hatte, damit diese Maßnahmen erst ergriffen werden konnten.

Wiederaufgebaute Elberthalle eingeweiht

Am 8. April 1995 lag die erste Elberthalle nach einem Großbrand in Schutt und Asche. Jetzt, am Freitag, 14. November 1997, konnte !

Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken offiziell die Schlüssel der wiederaufgebauten Halle von den Architekten Heinrich und Graf in j

Empfang nehmen. Dr. Possel-Dölken begrüßte zahlreiche Ehrengäste, die der Einladung zur Einweihungsfeier ebenso gefolgt waren j wie eine große Zahl Niederelberter Bürgerinnen und Bürger. Alle Sitzplätze in der Halle und den Dorfgemeinschaftsräumen waren I

besetzt, so daß Ortsbürgermeister und Hallenwart bis zur letzten Sekunde noch damit beschäftigt waren, zusätzliche Plätze für die |

interessierten Besucher zu organisieren. I

In seiner Begrüßungsrede dankte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken der Nassauischen Brandversicheruhg, die mit rund 3 Millionen j DM einen Großteil der Baukosten des neu entstandenen Baukomplexes übernommen hatte. Die über diese Entschädigungssummen I

hinaus entstandenen Mehrkosten von rund 1,4 Millionen DM rechtfertigte er als sinnvolle Investition in ein modernes multifunktional j

ausgerichtetes und damit Folgekosten sparendes Bauwerk. Er dankte dem Verbandsgemeinderat der Verbandsgemeinde Montabaur j und dem Ortsgemeinderat der Ortsgemeinde Niederelbert, die sich nach anfänglich schwierigen Gesprächen und Verhandlungen zu | einer gemeinsamen Lösung hätten durchringen können. Das jetzt entstandene Bauwerk biete die Möglichkeit, Schulsport, Vereins- i sport, große und kleine Dorfgemeinschaftsveranstaltungen durchzuführen und so das Gebäude optimal zu nutzen. Hierzu rief er die ! Schule, Vereine und Bürgerinnen und Bürger von Niederelbert auf. Die wiederaufgebaute Elberthalle verfügt über eine Sporthalle (15 x 33 m) mit den zugehörigen Geräten, Umkleide- und Duschräumen und über einen Mehrzweckbereich, der aus einem ansprechend gestalteten Foyer, zwei Gemeindesälen, einem Thekenbereich, einer Küche, einem Getränkelager und einem Stuhllager besteht.

V.l.n.r.: Ortsbürgermeister Willi Bode, Dipi. Ing. Schäfer, 1. Beigeordneter Heinz Reusch, Architekt Graf, Architekt Heinrich, Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken, Schulleiter Karl Jung Foto Markus Müller

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Die Schlüssel des Gebäudes, die Dr. Possel-Dölken von den Architekten Heinrich und Graf in Empfang nahm, gab er an den Schulleiter | der Grundschule Am Hähnchen, Karl Jung, und an den Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Niederelbert, Willi Bode, weiter und