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Montabaur

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Nr. 47/97

nen auf Dauer nicht schutzfähig und schutzwürdig ist, müßte frühzeitig nach einer Ersatzwassermöglichkeit gesucht werden.

Entscheidung des Werksausschusses

Nachdem diese Fakten für Jedermann offenkundig waren und zuvor auch eine Besprechung mit allen Ortsbürgermeistern der Verbandsgemeinde erfolgte, faßte der Werksausschu ß den nach­genannten Beschluß mit allen Fraktionen einstimmig:

1. Auf die Übergangslösung wird verzichtet.

2. Es kommt nur die endgültige Lösung in Betracht, die vom Hochbehälter Vallendar unter Umgehung der Anwesen der beiden Priestergemeinschaften, der Ortslage Simmern und der Ortslage Neuhäusel direkt bis in den Hochbehälter auf den Steinrausch führt und von dort aus weitergeleitet werden kann, bis nach Montabaur.

3. Es ist die übereinstimmende Meinung aller Fraktionen, daß es keine ungleiche Behandlung in der Versorgung mit einzelnen Gemeinden geben soll, gleichzeitig muß aber klargestellt wer­den, daß alle Gemeinden, auch die die über keine Wasservor­räte verfügen, zu jeder Zeit in jeder Menge und an jedem Ort das notwendige Trinkwasser erhalten.

4. Der Auftrag für die 7 km lange Verbindungsleitung wird erteilt. Auftragssumme einschließlich Pumpanlage und Trafostation 1.500.000-DM.

Hallen- und Freibad

Da die Arbeiten am Hallen- und Freibad zügig voranschreiten und sich im Zeitplan bewegen, wurden folgende weitere Aufträge erteilt:

Kunst am Bau

Für jedes Bauvorhaben, das mit Landesmitteln finanziert wird, ist auch ein bestimmter Betrag für Kunst am Bau zu vergeben. Der heimische Künstler, Bernd Olleck aus Niederelbert erhielt den Auftrag für eine Stele aus Weidenhahner Trachyt, die vor dem Bad aufgestellt werden soll. In die Stele wird gleichzeitig der Namenszug des Bades eingemeißelt. Gleichzeitig soll aus einem

Naturstein regelmäßig Wasser fließen, was entsprechend umge­wälzt wird.

Im Kinderbereich soll eine Wandfläche durch das Atelier Breid- bach unter dem Thema - Spiele und Wasser - gestaltet werden.

Tischlerarbeiten

Die Tischlerarbeiten für den Eingangsbereich Kassentheke, Schränke etc. wurden an die mindestbietende Firma Göbel ver­geben. Auftragssumme: 67.000 DM.

Sanierung und Attraktivierung des Freibadbereiches Umgestaltung des Eingangsbereiches

Die Anpassung der befestigten Fläche, die Verkleidung der Trep­pe, Anlegung der Pflanzflächen etc. erfordern einen Aufwand von ca. 121.000 DM.

Die Arbeiten wurden an die bereits tätigen Firmen zu den Einheits­preisen des Angebotes vergeben.

Externe Cafeteria

Um in den Sommermonaten auch für die Freibadbesucher ein entsprechendes Angebot Vorhalten zu können, ist die Anordnung einer externen Cafeteria notwendig. Auftragssumme: 64.000 DM.

Fahrradständer

Da in den Sommermonaten viele Jugendliche mit dem Fahrrad zum Bad fahren, müssen entsprechende Fahrradständer aufge­stellt und die Flächen hierfür angelegt werden. Auftragssumme: 61.500 DM.

Anlieferungshof

Für die Andienung des Hallenbades ist die Befestigung des Anlieferungshofes einschließlich einer zusätzlichen Einzäunung erforderlich. Auftragssumme: 93.500 DM.

Umkleidebereich Freibad

Die Außenfassade der Freibadumkleide ist an das neue Hallen­bad anzupassen. Teilweise sind die Fenster zu erneuern. Auf­tragssumme: 125.000 DM.

38.500 Einwohner verbunden

Lücke zwischen Montabaurer Höhe und Neuhäusel geschlossen

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Foto: Markus Müller

»Mit diesem'Knopfdruck im Hochbehälter Kadenbach sind auch die Gemeinden der Augst an das Ringnetz der Verbandsgemeinde angeschlossen,« erklärte erster Beigeordneter Heinz Reusch.