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Montabaur

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die es bereits seit 1957 gibt. Er war von der Geburtsstunde des Mikrozensus an dabei und ist damit der Interviewer mit den längsten Erfahrungen in Rheinland-Pfalz.

Hauptberuflich war Adolf Stadler, der seit sechs Jahren im Ruhe­stand ist, als Oberamtsrat bei der Stadtverwaltung Kaiserslautern beschäftigt.

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Tip für den Alltag

Bei Dämmerung Licht einschalten

Es beginnt zu dämmern. Gerd M. hat einen langen Arbeitstag hinter sich und genießt auf der Heimfahrt in seinem Pkw die traute Abendstimmung. Doch damit ist es abrupt vorbei: Als Herr M. aus einem Waldstück kommend sich einer Kreuzung nähert, biegt ein anderer Autofahrer vor ihm auf die Land­straße ein, ohne das für ihn geltende Vorfahrt-achten-Schild zu berücksichtigen. Selbst eine Vollbremsung kann den Un­fall nicht mehr verhindern. Mit seinem Kühler knallt Gerd M. auf das Heck des Pkw, der ihm die Vorfahrt genommen hat. Für Gerd M. scheint der Sachverhalt klar: Der andere ist schuld. Doch hier irrt er. Warum? Die HUK-Coburg Versi­cherungsgruppe gibt Auskunft. Über seiner Begeisterung für die heimelige Atmosphäre hat er vergessen, das Licht seines Autos einzuschalten. Während er selber vermeintlich noch gut sah, konnte der Unfallgegner Gerd M.s dunkelgraue Limousine in der Dämmerung kaum erkennen. Damit hat er gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen. Sie verpflich­tet einen Verkehrsteilnehmer dafür zu sorgen, daß er auch von Dritten gut wahrgenommen werden kann. Konkret: So­bald die Lichtverhältnisse es erfordern, muß das Licht eines Pkw eingeschaltet werden.

Aus diesem Grund muß sich Gerd M. für den Unfall auch eine Mitschuld anrechnen lassen. Das heißt: Die Kraftfahrzeug­haftpflichtversicherung seines Unfallgegners kommt nur für einen Teil des Schadens auf, den anderen muß er selbst tragen. Bei starker Dämmerung riskiert er mit solch einem Verhalten sogar den Schutz seiner Vollkaskoversicherung: Denn hat er grob fahrlässig gehandelt, kann das zur Lei­stungsfreiheit seines Versicherers führen. Von grober Fahr­lässigkeit kann man sprechen, wenn man einfachste, nahe­liegende Überlegungen nicht anstellt.

(Weitere Informationen über die HUK-Coburg Gruppe können im Internet unter http://www.HUK.de abgerufen werden.)

StartUp hat begonnen

Sparkassen suchen die besten Geschäftskonzepte

Der Startschuß für den Gründungswettbewerb StartUp, mit dem die besten Geschäftskonzepte gesucht werden, ist bei der Kreis­sparkasse Westerwald gefallen. Gefragt sind ausgereifte Ge­schäftspläne, die schnell in die Praxis umgesetzt werden können und Arbeitsplätze schaffen. Dabei spielt die Branche in dem von den Sparkassen, dem STERN und der Unternehmensberatung j McKinsey & Company ins Leben gerufenen Wettbewerb keine Rolle. Die Schirmherrschaft des Wettbewerbs hat Bundespräsi- I dent Roman Herzog übernommen.

j Teilnehmen kann jeder, der in diesem Jahr ein Unternehmen in Deutschland gegründet hat oder kurz vor der Gründung steht. »StartUp soll eine neue Gründerwelle initiieren«, erklärt Tony Alt, [ Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Westerwald. Neben i lukrativen Geldpreisen winken den Wettbewerbsbesten im ersten ! Jahr nach der Prämierung individuelle und kostenlose Betreuung von McKinsey & Company.

Alle Teilnehmer werden eine Einschätzung ihrer Unternehmens- I idee erhalten. Damit werden alle Teilnehmer des Wettbewerbs | gewinnen, unabhängig davon, ob sie prämiert werden oder nicht. I Gerade die Konzepterstellung ist für viele Existenzgründer eine schwierige Hürde, die jedoch zwingend genommen werden muß, um als Unternehmer Erfolg haben zu können. Daher ist StartUp | für alle interessant, die sich gerade selbständig gemacht haben oder dabei sind, ein Unternehmen zu gründen.

Alle Teilnehmer müssen anhand eines Handbuches einen Ge­schäftsplan erstellen. Das Handbuch kann über die Kreissparkas­se bestellt werden. Zur Ansicht für Interessenten liegt ein Exem­plar in der Kreissparkasse aus. Anmeldeschluß für den Wettbe­werb ist der 31. Oktober diesen Jahres.

Nr. 42/97

Vor allem die Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern bauen auf das System Ölheizung

Wirtschaftlicher Energieträger genießt hohe Attraktivität

Die Ölheizung erfreut sich nach wie vor im Neubaubereich großer Beliebtheit. In Rheinland-Pfalz etwa entschieden sich 1996 so viele Bauherren für die moderne Ölheizung, daß sie in diesem Bundesland das zweitbeste Ergebnis der letzten sechs Jahre erreichte: Mehr als 40 Prozent der Ein- und Zweifamilienhäuser und fast 38 Prozent aller im vergangenen Jahr fertiggestellten Wohnbauten wurden mit einer Ölheizung ausgestattet.

Noch beliebter als in Rheinland-Pfalz ist die moderne Ölhei­zung in Baden-Württemberg und Hessen, vor allem aber in Bayern. Im Alpenland lag 1996 der Öl-Anteil laut Neubauge­nehmigung bei knapp 60 Prozent. Und doch war die Tendenz leicht rückläufig. Denn in den Jahren davor kam die Ölheizung auf einen Anteil von 63 bis 65 Prozent. Und bei den Ein- und Zweifamilienhäusern setzten zeitweise sogar fast 70 Prozent der bayerischen Bauherren auf das wirtschaftliche System Ölheizung.

Wie in Bayern und Rheinland-Pfalz steht die moderne Ölhei­zung auch in Baden-Württemberg und Hessen bei den Eigen- heimern besonders hoch im Kurs. In Hessen wie in Baden- Württemberg werden jeweils deutlich mehr als 40 Prozent der neuen Ein- und Zweifamilienhäuser mit Öl beheizt. Auf alle Wohnungsneubauten bezogen, lag der Öl-Anteil in Hessen in den letzten drei Jahren konstant bei knapp 40 Prozent. In Baden-Württemberg liegt diese Rate mit gut 40 Prozent etwas darüber.

Daß vor allem die Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern auf die moderne Ölheizung bauen, hat einen schlichten Grund: Heizöl ist ein sehr wirtschaftlicher Energieträger, der es zudem einem Hausbesitzer erlaubt, je nach Marktlage Preisvorteile zu nutzen und so Wärme auf Vorrat günstig einzukaufen. Außerdem ist die moderne Ölheizung aufgrund entscheidender technischer Innovationen ein fortschrittliches High-Tech-System zur effizienten Nutzung der Energie. Öl- Units mit dem »Blauen Umweltengel« erreichen einen Wir­kungsgrad von mehr als 90 Prozent. Zum Vergleich: Ein moderner Pkw bringt es in dieser Disziplin auf lediglich rund 40 Prozent.

IWO, Institut für wirtschaftliche Ölheizung e. V. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr regionaler Heizölhändler.

150. Teilnehmer ins Netz des Hausnotrufs integriert

Auch Irmgard Gelhard kann sich nun per Piepser beim DRK melden

Der Hausnotrufdienst des Deutschen Roten Kreuzes ist älteren Menschen im Kreis eine wertvolle Stütze, um den Alltag frei von Ängsten zu bewältigen. Haben die Teilnehmer etwa gesundheit­liche Schwierigkeiten, können sie problemlos mittels Piepser Kontakt zur Rettungsleitstelle aufnehmen.

Als 150. Teilnehmerin im Notrufsystem konnte Petra Gerhard, die zuständige Mitarbeiterin des DRK, dieser Tage Irmgard Gelhard