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Montabaur

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Nr. 42/97

aus Ransbach-Baumbach mit einem Blumenstrauß sowie einer Flasche Sekt begrüßen.

Rund um die Uhr kann sich die hilfsbedürftige Frau von nun an bemerkbar machen - und darüber ist sie froh. Irmgard Gelhard hofft, daß ihre nächtlichen Ängste verschwinden. »Jetzt kann ich wieder ruhiger schlafen«. Denn als alleinstehende Frau war sie bislang nachts auf sich selbst gestellt.

Der Hausnotrufdienst gibt den Einsatzkräften des DRK verschie­dene Möglichkeiten, im Alarmfall schnell und flexibel zu reagieren. Nach dem eingegangenen Notruf setzt sich ein Mitarbeiter der Rettungsleitstelle sofort mit der hilfsbedürftigen Person in Verbin­dung. Dann wird entweder ein Rettungswagen losgeschickt, ein Angehöriger informiert oder eine andere sinnvolle Lösung ver­wirklicht. Für das Telefongespräch mit der Leitstelle muß der Patient keinen Telefonhörer zur Hand nehmen. Mittels Freisprech- einnchtung kann er von vielen Stellen im Haus sprechen. Sollte er dem Mitarbeiter des DRK einmal nicht antworten können, wird umgehend ein Rettungswagen entsandt, damit eine schnelle Hilfe gewährleistet ist.

Die Hauptvoraussetzungen für die Installation eines Hausnotruf­gerätes sind ein »Telefonanschluß und die Bereitschaft zur Abga­be eines Haustürschlüssels für den Rettungsdienst«, erklärt Petra Gerhard. Die Kosten von zur Zeit 65 Mark pro Monat werden je nach Pflegebedürftigkeit des Patienten als Teilbetrag von der Pflegeversicherung übernommen. 35 Mark hiervon sind reine Bereitstellungsgebühren für das Gerät, und mit 30 Mark werden die Serviceleistungen des DRK abgedeckt.

Nach einer gründlichen Einweisung in die technischen Gegeben­heiten des Systems gehört Irmgard Gelhard nun auch zu den 150 Personen im Kreis, die alle 24 Stunden einmal einen sogenannten Quittieranruf an die Leitstelle senden. Dieser hat die Botschaft »Mir geht es gut«, und Irmgard Gelhard hofft, daß sie das Haus­notrufgerät nur zu diesem Zweck gebrauchen muß und es nie zu einem Ernstfall kommt. Doch auch für diesen Fall weiß sie sich nun in guten Händen.

Interessierten Bürgern steht Petra Gerhard für weitere Informatio­nen gerne zur Verfügung. Telefonisch ist sie im DRK-Senioren- zentrum Sonnenhof in Bad Marienberg unter 02661/629-141 zu erreichen.

Tennisclub Staudt e.V.

Am Samstag, dem 25. Oktober 1997, werden unsere Tennisplät­ze winterfest gemacht. Da diese Arbeiten ziemlich aufwendig sind, sind alle aktiven männlichen Clubmitglieder ab 14 Jahren zum Arbeitsdienst aufgefordert.

Arbeitsbeginn: 09.00 Uhr. Für das Mittagessen wird gesorgt. Arbeitsgerät ist vorhanden und braucht nicht mitgebracht zu wer­den.

Sarkoidose-(Morbus Boeck) Kranke treffen sich

Die Sarkoidose-(Morbus-Boeck) Kranken treffen sich am 18.10.1997 um 14.00 Uhr in den Räumen der AOK-Altenkirchen, Hauptgeschäftsstelle Karlstraße 18.

Als Referent kommt Herr Bolzmann von der BFA-Geschäftsstelle Bonn. Er spricht über das neue Zuzahlungs- und Rentengesetz, was für uns chronisch Kranke wichtig ist.

Auskunft erteilt: Liselotte Heck, Telefon 02681/3175 und Frau Groß von der AOK Altenkirchen unter der Telefonnummer 02681/80575.

Tanztheater »PARIA«

»Orientalische Impressionen«

Anliegen und Zielsetzung des Tanztheaters PARIA ist u.a. die Pflege des uralten Brauchtums mannigfaltiger Ausdrucksfor­men - in gekonnter Weise im »Orientalischen Tanz« darzustel­len. Eine Aufgabe, der man gerade in unserer multikulturellen Epoche nachkommen sollte. Es werden hier orientalische Tanz­veranstaltungen für ein breites Publikum präsentiert. Das Tanz­theater PARIA ist zu Recht besonders stolz auf das - in diesem Tanzgenre - ungewohnt hohe Niveau seiner Künstlerinnen und Künstler. Das Ensemble setzt sich aus fünf Tänzerinnen, einer Sängerin (u. a. orientalische Klassik) sowie-je nach Größe der Veranstaltung - zwei bis vier Musikern zusammen. Die Besucher werden verzaubert und entführt in den Facettenreichtum des orientalischen Tanzes unter dem Motto: Orientalische Impres­sionen - wie z. B. Pharaonischer Tanz - Leuchter Tanz -

Feraoule - Stocktanz - Zimbel Tanz - Melaya Lef Hagalla - Säbeltanz - Schleierphantasi­en - Tunesischer Tanz - Nubi- scher Tanz - Afroorientalische Phantasien - Saoudi - und und und...

Ein weiterer Höhepunkt des Programms bietet auch die hohe Schule des klassischen indischen Tempeltanzes - excellent interpretiert von La- litha Devi - einer Künstlerin, welche in Indien an der Akade­mie der feinen Künste studierte und mit dem Abschluß zur Do­zentin als einzige Diplomtän­zerin Europas zählt.

Die Veranstaltung findet am

25.10.1997, 20.00 Uhr (Einlaß ab 18.30 Uhr) in der Mons Tabor Halle in Montabaur statt. Kartenvorverkauf bei: Buchhandlung am Rathaus, Montabaur.

Hubschrauber um den Koppel

Der Wald auf der Montabaur-Höhe braucht Kalk

Die Forstleute nennen eine solche Aktion auch »Kompensations­kalkung«. Der Kalk gleicht (kompensiert) die sauren Niederschlä­ge durch Luftverunreinigungen aus und wirkt dem Waldsterben entgegen. Aus diesem Grund werden ab Mitte Oktober auf der Höhe die Kalkungs-Hubschrauber fliegen.

Die betroffenen waldbesitzenden Gemeinden und der Staatswald Arzbach haben aus eigenen Mitteln und mit kräftiger Förderung durch das Land dies ermöglicht. Damit tragen die Waldbesitzer mal wieder aus eigener Tasche zum Wohle aller bei.

Ziel ist der Erhalt der Wälder und der Schutz des Bodens gegen weitere Bodenversauerung.

Gerade diese Bodenversauerung ist problematisch. Bodenver­sauerung bedeutet immer eine Bodenschädigung und sehr oft auch eine Verschlechterung der Grundwassorqualität bis hin zur Belastung des Grundwassers mit Schwermetallen. Die Monta- baurer Höhe ist für die Wasserwerke der Verbandsgemeinden Montabaur und Wirges ein bedeutendes Wassereinzugsgebiet. Somit kann die Kalkungsmaßnahme auch als Aktion für unser Trinkwasser angesehen werden.

Die Kalkung ist aber nur ein Schritt zur Sicherung der Wasser­schutzfunktion des Waldes. Die Waldbesitzer des Forstamtes Montabaur bemühen sich neben der Kompensationskalkung auch für den Erhalt und die Verbesserung des Waldes bezüglich Baumartenverteilung und Waldaufbau. Ein stabiler laubholzrei­cher Wald soll aufgebaut werden. Dazu werden Buchen und Tannen zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Waldbo­denbewohner langfristig gepflanzt. Ein reges Bodenleben hält die Nährstoffe im Kreislaufsystem »Waldboden«, fördert das Pflan­zenwachstum und dient damit auch der Holzerzeugung. Diese Maßnahmen erfordern auch Geld aus den Kassen der Waldbe­sitzer, sind aber Investitionen in die Zukunft.

Im Hinblick auf größtmögliche Rücksichtnahme für die Kleinstle- bewesen eignet sich besonders der Herbst als Ausführungszeit­raum. Wann genau wo gekalkt wird, ist von der Wetterlage und der Erfahrung der Hubschrauberpiloten abhängig. Die Kalkung wird bei. guten äußeren Bedingungen bis Ende November been­det sein.

Das Forstamt Montabaur bittet alle Waldbesucher um Verständ­nis.

Secondhand-Kleiderbazar

Kunsthandwerkerinnen mit Secondhand-Kleiderbazar in der Stadthalle Westerburg am 30.11.1997, von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Großholbach

Fanfarenzug Husaren Rot Weiß

Am Sonntag, dem 12. Oktober, errang der Fanfarenzug Husaren Rot Weiß bei der Landesmeisterschaft des Landesverbandes für Spielmannswesen in Mainz-Bodenheim die »Silbermedail­le«. An der Meisterschaft haben insgesamt 18 Vereine teilgenom­men.