Montabaur
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Nr. 39/97
Landes-Fachausschuß besucht die Ortsgemeinde Hübingen
Bereits vor einem Jahr beantragte die Fremdenverkehrsgemeinde Hübingen bei der Bezirksregierung in Koblenz die Anerkennung als »Staatlich anerkannter Erholungsort«.
Nachdem die Gutachten des Gesundheitsamtes, des Staatlichen Amtes für Wasser- und Abfallwirtschaft, des Deutschen Wetterdienstes und der Kreisverwaltung Vorlagen, fehlt nur noch der Entscheid des Landes- Fachausschusses für die Anerkennung von Kurorten, Erholungsorten und Fremdenverkehrsgemeinden.
In der vergangenen Woche besuchte diese Kommission die Buchfinkengemeinde Hübingen, begleitet durch den 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Montabaur, Heinz Reusch, Ortsbürgermeister Siegfried Hoffmann und Mitglieder des Ortsgemeinderates, um sich ein Bild über den Ort und die Fremdenverkehrsbetriebe zu machen. Die endgültige Entscheidung wird Ende des Jahres mitgeteilt, so Nicole Klein, die Vorsitzende des Fachausschusses.
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Der Landes-Fachausschuß, der über die Anerkennung »Staatlich anerkannter Erholungsort« entscheidet, geführt durch Heinz Reusch, Siegfried Hoffmann und Mitgliedern des Ortsgemeinderates.
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Ringleitung Süd in der Wasserversorgung geschlossen
Das letzte Teilstück der Ringleitung wurde am 16.09.1997 durch den I. Beigeordneten Heinz Reusch in Betrieb genommen. Auf Knopfdruck sprudelte das Wasser in die mächtigen Behälter. Im Beisein einiger Vertreter des Verbandsgemeinderates, des Werksausschusses und Vertretern der Deutschen Bahn AG erläuterte Reusch die Entstehung und Bedeutung dieses letzten Teilstückes der 12 km langen Ringwasserleitung.
Die künftige ICE-Trasse tangiert den Tiefbrunnen Heilberscheid, so daß die Bahn verpflichtet wurde, eine Ersatzbohrung in Bladernheim niederzubringen. Für die normalerweise notwendige Verbindungsleitung von Bladernheim nach Heilberscheid zahlte die Bahn eine Ablösesumme.
Mit diesem Geld wurde auf Beschluß des Werksausschusses das letzte 4 km lange Leitungsstück von Reckenthal nach Nomborn gebaut, so daß nunmehr der »Ring« geschlossen ist.
Italienische Schüler zu Gast in Montabaur
Die Gruppe italienischer Gastschüler, die sich in der Zeit vom 31. August bis 19. September 1997 in Montabaur aufhielt, bestand aus 13 Schülerinnen und einem Schüler im Alter von 17 bis 20 Jahren. Sie besuchen die Staatliche Fachoberschule für Tourismus in Rimini, an welcher sie im kommenden Jahr die Abiturprüfung ablegen werden.
Begleitet wurden die italienischen Gastschüler von einem Deutschlehrer der Schule in Rimini, Umberto Logari, sowie einer Lehrkraft, Jacqueline Gutjahr, des Institutes CLM * BELL (C = das Sprachinstitut, das jeweils in den Sommermonaten derartige Auslandsaufenthalte organisiert). Die beiden Lehrkräfte gestalteten jeweils den Vormittagsunterricht der Schüler während des Aufent
haltes in Deutschland. Der Unterricht fand erst im Haus der Jugend statt, ab dem 10. September wurde dann freundlicherweise ein Raum im Mons-Tabor-Gymnasium zur Verfügung gestellt, wo die Schüler außerdem die Gelegenheit erhielten, eine Stunde am Tag am regulären Unterricht teilzunehmen. Sie hofften dort auch Kontakte zu deutschen Schülern knüpfen zu können. Zudem unternahm die Gruppe kleinere Ausflüge, damit sie auch einen Eindruck von der Umgebung erhielten.
Die sympathischen aufgeschlossenen Schüler waren in äußerst herzlichen und hilfsbereiten Gastfamilien in Montabaur und der näheren Umgebung untergebracht. Sie wurden gut in ihren Gastfamilien integriert und fühlten sich entsprechend wohl.
30 Jahre Patenschiff »Westerwald«
Das Patenschiff Westerwald wurde am 11.02.1967 als Troßschiff in Dienst gestellt. Bereits am 14.03.67 erfolgte durch Bürgermeister Mangels die erste Kontaktaufnahme zur Übernahme einer Patenschaft.
Die drei Grundgedanken der Partnerschaft zwischen der Stadt Montabaur und dem Schiff waren und sind:
1. Um der Besatzung eine Verbindung zur Westerwälder Landschaft zu vermitteln.
2. Um den Bürgern die Verbundenheit mit der Bundesmarine deutlich zu machen.
3. Um freundschaftliche Kontakte zwischen Bürgern und der Schiffmannschaft aufzubauen.
In den 30 Jahren hat es viele Besuche und Gegenbesuche auf der Westerwald und der Patenstadt gegeben, die Unterbringung in Gastfamilien und die Teilnahme an offiziellen Veranstaltungen prägten die Partnerschaft seit ihrem Bestehen.

