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Montabaur

Nr. 30/97

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über die Autobank finanziert, hat diese Möglichkeit meistens nicht. Er muß den vollen Kaufpreis zahlen.

Stiftung Warentest hat Finanzierungsmodelle in der Zeitschrift Finanztest miteinander verglichen: Bei einem Kredit mit 24 Mona­ten Laufzeit wurde ein Sparkassenkredit mit einem Effektivzins von 11 Prozent mit der Finanzierung bei der Autobank verglichen. Beträgt der effektive Zinssatz der Autobank z. B. 2,9 Prozent bei 20 Prozent Anzahlung, lohnt sich das Feilschen mit dem Händler: Die Aufnahme des Sparkassenkredites rechnet sich bereits bei einem Preisnachlaß beim Auto ab 5,9 Prozent. Liegt bei einem Kredit der Autobank mit 36 Monaten Laufzeit und 20 Prozent Anzahlung auf den Kaufpreis der Zinssatz bei 1,9 %, rechnet sich ein Sparkassenkredit mit einem Zinssatz von 10 Prozent bereits bei einem Händlerrabatt von mindestens 8,7 Prozent. Ein beson­ders günstiges Angebot unterbreitet derzeit die Kreissparkasse Westerwald mit 7,25 Prozent effektivem Jahreszins bei 60 Mona­ten Laufzeit, das entspricht einem Nominalzinssatz von 6,5 Pro­zent.

Bedenken sollte man auch, daß neben der Anzahlung in Höhe von einem Fünftel des Kaufpreises häufig der Abschluß einer teuren Vollkaskoversicherung verlangt wird. Auch die Höhe der Raten läßt dem Kunden nur wenig Verhandlungsspielraum, da sie sich eng am Wertverlust des Fahrzeugs orientiert.

Hier macht sich die Nähe der Sparkassen zu ihren Kunden bezahlt. Ein privates Darlehen bei den Sparkassen bietet mehr Flexibilität. Ratenhöhe und Laufzeit können individuell vereinbart werden. Der Käufer ist nicht zum Abschluß einer Vollkaskoversi­cherung verpflichtet.

Es lohnt sich also, beim Kauf eines Fahrzeuges die Gesamtkosten der Finanzierung genau durchzurechnen.

Auf dem Weg zum EURO

Informationshilfen der IHK

Der EURO bringt bei den Unternehmen wichtige interne und externe Umstellungen mit sich. Neben den rein technischen Um­stellungsdetails kann der EURO auch Auswirkungen auf die ge­samte Unternehmensstrategie haben. Datenverarbeitung, Zah­lungsverkehr, Rechnungswesen, Vertragswesen, aber auch Ein­kauf, Personalwesen und Vertrieb können von den notwendigen Umstellungen betroffen sein.

Daher sollten die Betriebe bereits jetzt Überlegungen anstellen oder auch erste Maßnahmen treffen, um nicht in zeitlichen Zug­zwang zu geraten. Die Industrie- und Handelskammer zu Koblenz hilft dabei. Eine Checkliste kann ab sofort bei der IHK-Bezirksstel- le Montabaur (Telefon 02602/1563-11, Petra Heibel) angefordert werden. Dort ist auch hinsichtlich exakterer Informationen der vom Deutschen Industrie- und Handelstag herausgegebene EURO-Planer zum Preis von 6,00 DM erhältlich.

»Umweltmarkt« neu aufgelegt

Um die Suche nach geeigneten Anbietern im Umweltschutz zu erleichtern, hat die Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzi­schen Industrie- und Handelskammern und die Industrie- und Handelskammer des Saarlandes eine aktualisierte Version ihres »Umweltmarktes« herausgegeben.

Das Handbuch vermittelt mit mehr als 700 Unternehmen einen umfassenden Überblick über die Angebote der Entsorgungswirt­schaft, der Umweltberatung und der Anlagenhersteller im Um­weltschutz in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Hier sind etwa Anbieter für eine neue Abluftfilteranlage ebenso zu finden wie Entsorger für Abfälle oder kompetente Berater in Sachen Umwelt­schutz.

Das kostenpflichtige Werk ist sowohl als Buch wie auch als Diskette mit umfangreichen Selektionsmöglichkeiten erhältlich. Einen Überblick über den gesamten deutschen Umweltmarkt mit Hinweisen auf rund 8.400 Unternehmen liefert der »Umwelt­schutzmarkt Deutschland«, der auf CD-ROM erhältlich ist. Nähere Informationen und Bestellungen unter Telefon 0261/106- 141 (Erika Kraft).

Zusätzliche Ausbildungsplätze durch Ausbildung im Verbund

Die Ausbildungsbereitschaft und Ausbildungsleistung der deut­schen Wirtschaft ist nach wie vor beachtlich. Nicht zuletzt durch den starken Entlaßjahrgang hat sich eine schwierige Situation auf dem Lehrstellenmarkt ergeben.

Die Organisationen i^er Wirtschaft bemühen sich deshalb inten­siv, zusätzliche Ausbildungsplätze in den Betrieben zu schaffen. Doch gerade kleine Betriebe oder Regiebetriebe der Kommunen sehen bei der Durchführung der Ausbildung zunehmend Proble­me. Durch die marktnotwendige Spezialisierung können sie manchmal nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte in ihren Be­trieben vermitteln.

Dieses Problem kann mit Hilfe der sogenannten Verbundausbil­dung gelöst werden. Das Grundprinzip dieser Verbundausbildung ist einfach und nicht neu: Wenn ein Betrieb die vorgeschriebenen Inhalte einer Ausbildung aufgrund von fehlenden Maschinen oder nicht mehr ausgeübten Tätigkeiten eines Berufsbildes nicht voll­ständig vermitteln kann, können dies zwei oder mehrere Betriebe gemeinsam tun.

Ein Stammbetrieb schließt den Ausbildungsvertrag ab und sichert durch eine eigenständige Vereinbarung mit einem Partnerbetrieb die umfassende Ausbildung.

Die Verbundausbildung bietet weitere Vorteile. Neben der Schaf­fung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen und der damit verbun­denen Gewinnung von Facharbeitern wird durch die abwechs­lungsreiche Ausbildung die Attraktivität des jeweiligen Berufsbil­des erhöht.

Sollten Ausbildungsbetriebe oder Eltern weitere Fragen zur Or­ganisation und Durchführung der Verbundausbildung haben, ste­hen die Kreishandwerkerschaft des Westerwaldkreises (02602/10050) und die Bezirksgeschäftsstelle der Industrie- und : Handelskammer (02602/15630), beide in Montabaur, gerne zur Erteilung von Auskünften zur Verfügung.

Handarbeiten, Gestaltungen aus Glas, Holz oder Metall

Ausstellung in der Stadthalle Hachenburg

Am 07.09.1997 findet im Rahmen des 25jährigen Bestehens der Verbandsgemeinde Hachenburg die Ausstellung »Ältere schaf­fen Schönes« statt. In der Stadthalle Hachenburg können alle älteren Menschen der Verbandsgemeinde ihre Häkel-, Strick-, Web- oder Näharbeiten sowie Aquarell-, Seiden-, Öl- oder andere Malereien, Gestaltungen aus Glas, Holz, Metall usw. kostenlos : ausstellen. Einzelpersonen oder Gruppen melden sich bitte unter i Angabe, ob ein Tisch oder eine bzw. mehrere Stellwände benötigt j werden, bis zum 15.08. bei Ella Alhäuser (Telefon 02662/50403) oder WeKISS (Telefon 02663/2540, Frau Arenhövel).

Gesamttreffen der Selbsthilfegruppen

Die Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS) lädt für Sonntag, 27.07.1997, 18.00 Uhr, in das Burg­mannenhaus in Westerburg ein. Das Treffen hat neben dem ' Austausch untereinander auch noch das Selbsthilfe-Info 2/97 sowie den Selbsthilfetag zum Thema. Vertreterinnen von Selbst­hilfegruppen sind herzlich willkommen. Eine telefonische Anmel­dung ist unbedingt erforderlich! Nähere Informationen unter 02663/2540, WeKISS.

Fehlende Prüfung kein Ausbildungshindernis

Die Hürden für Betriebe, die ausbilden möchten, sind niedriger als oft vermutet. »Keine Angst vor der Bürokratie. Manche Hemmnis­se wurden abgebaut«, macht die Industrie- und Handelskammer Koblenz Unternehmern Mut: Ausbilden lohnt.

Über die wichtigsten Bedingungen und Voraussetzungen, die erforderlich sind, um ausbilden zu können, informiert ein neues Faltblatt.

Neu, so Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Podzun, ist, daß eine noch fehlende Ausbildereignungsprüfung kein Hindernis mehr sein muß. »Es gibt Möglichkeiten der Befreiung«.

Ebenso sind Neuregelungen des Berufsschulunterrichts, nämlich | nur ein Berufsschultag pro Woche im zweiten und dritten Ausbil­dungsjahr, vorgesehen.

Das kostenlose Faltblatt gibt es bei der IHK Koblenz, Schloßstraße 2, 56068 Koblenz, Telefon 0261/106-266, Fax: 0261/106-130.

Erdgas weiter im Aufwind

Gasversorgung Westerwald legt Geschäftsbericht 1996 vor

Der Trend zum Erdgas hat im Geschäftsjahr 1996 weiter deutlich zugenommen. Das betonten die Geschäftsführer der Gasversor-