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Montabaur

Nr. 29/9 1

Wer sich nämlich für die Aufnahme eines privaten Ratenkredites bei seiner Hausbank oder Sparkasse entscheidet, kann den Kauf­preis beim Händler in einer Summe zahlen und Rabatt für Bar­zahler beanspruchen. Preisnachlässe zwischen drei und sechs Prozent sind durchaus üblich. Ein besonderer Tip: Der Kunde sollte beim Autohändler nach dem niedrigen Hauspreis fragen. Laut Stiftung Warentest werden mit etwas Verhandlungsgeschick auf einige Fahrzeugmodelle bis zu 15 Prozent Nachlaß oder auch kostenlose Extras, z. B. ein Schiebedach, gewährt. Wer über die Autobank finanziert, hat diese Möglichkeit meistens nicht. Er muß den vollen Kaufpreis zahlen.

Stiftung Warentest hat Finanzierungsmodelle in der Zeitschrift Finanztest miteinander verglichen: bei einem Kredit mit 24 Mona­ten Laufzeit wurde ein Sparkassenkredit mit einem Effektivzins von 11 Prozent mit der Finanzierung bei der Autobank verglichen. Beträgt der effektive Zinssatz der Autobank z. B. 2,9 Prozent bei 20 Prozent Anzahlung, lohnt sich das Feilschen mit dem Händler: Die Aufnahme des Sparkassenkredites rechnet sich bereits bei einem Preisnachlaß beim Auto ab 5,9 Prozent. Liegt bei einem Kredit der Autobank mit 36 Monaten Laufzeit und 20 Prozent Anzahlung auf den Kaufpreis der Zinssatz bei 1,9 %, rechnet sich ein Sparkassenkredit mit einem Zinssatz von 10 Prozent bereits bei einem Händlerrabatt von mindestens 8,7 Prozent. Ein beson­ders günstiges Angebot bietet derzeit die Kreissparkasse Wester­wald mit 7,25 Prozent effektivem Jahreszins bei 60 Monaten Laufzeit, das entspricht einem Nominalzinssatz von 6,5 Prozent. Bedenken sollte man auch, daß neben der Anzahlung in Höhe von einem Fünftel des Kaufpreises häufig der Abschluß einer teuren Vollkaskoversicherung verlangt wird. Auch die Höhe der Raten läßt dem Kunden nur wenig Verhandlungsspielraum, da sie sich eng am Wertverlust des Fahrzeugs orientiert.

Hier macht sich die Nähe der Sparkassen zu ihren Kunden bezahlt. Ein privates Darlehen bei der Sparkasse bietet mehr Flexibilität. Ratenhöhe und Laufzeit können individuell vereinbart werden. Der Käufer ist nicht zum Abschluß einer Vollkaskoversi­cherung verpflichtet.

Es lohnt sich also, beim Kauf eines Fahrzeuges die Gesamtkosten der Finanzierung genau durchzurechnen.

Wirtschaftspolitik

Brüderle: INNOVATIONSPREIS des Landes Rheinland-Pfalz 1997 / Jetzt bewerben

Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium wird auch in die­sem Jahr zum 10. Mal einen »Innovationspreis« des Landes vergeben. Wie Wirtschaftsminister Rainer Brüderle in Mainz mit­teilte, können sich mittelständische Unternehmen, Forschungs­einrichtungen und andere rheinland-pfälzische Interessenten, mit einer technischen Innovation bis zum 30. September 1997 um den Preis bewerben.

Ausschreibungsunterlagen können beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Stiftstraße 9, 55116 Mainz (Telefon: 06131/16-2117 oder 16.2143, Fax: 06131/162155), e-mail:Bernhard.Gerster@mwvlw.rpl.de, und bei den Industrie- und Handelskammern, den Handwerks­kammern sowie bei allen Technologieberatungsstellen des Landes angefordert werden.

Der Innovationspreis ist nach Angaben von Brüderle mit insge­samt 20.000 Mark dotiert. Die Preisverleihung findet im Dezember statt. Ausgezeichnet werden neue technische Entwicklungen - Produkte/Verfahren, durchführbare Konzepte oder aber auch For­schungsergebnisse, die maximal seit drei Jahren auf dem Markt umgesetzt sind bzw. unmittelbar vor der Einführung stehen. Bei der Auswahl der Preisträger werde von der Jury u. a. bewertet, welche wirtschaftliche Bedeutung die Innovation besitzt und wel­che Umweltrelevanz ein entwickeltes Produkt oder Verfahren zukommt, sagte Brüderle.

Schülerferienkarte 1997

Wie die Bezirksregierung Koblenz mitteilt, haben Vollzeitschüler und Studenten bis einschließlich 26 Jahre wieder die Gelegenheit, eine Ferienkarte für die Sommerferien 1997 zu erwerben. Sie ist an allen Tagen vom 24. Juli bis 5. September 1997 gültig und kann beliebig oft in diesem Zeitraum genutzt werden.

Die Karte kosteteinmalig 35,-DM und berechtigt den Inhaber zjj: freien Fahrt auf fast allen Omnibuslinien im Regierungsbezl Koblenz und Trier. ;

Desweiteren darf er die Züge des Nahverkehrs der DB AG (R 1 , SE, RB) in der 2. Klasse benutzen. Bei Zügen, die mit eine' Fahrradsymbol gekennzeichnet sind, beinhaltet die Karte im Rai 1 men der vorhandenen Kapazitäten die Mitnahme eines FahriV des.

Die Bezirksregierung Koblenz und die beteiligten Verkehrsuntel nehmer hoffen, daß die Aktion auch in diesem Jahr regen Anklar! findet.

Nähere Informationen erteilt die Bezirksregierung Koblenz unt> 0261/120-6287.

Alten- und Pflegeheim Montabaur

Am Dienstag, 1. Juli 1997, unterhielten die »Schönberg-Musika! ten« die Heimbewohner des Alten- und Pflegeheimes Montabai, für mehr als zwei Stunden mit toller Musik. Das Repertoire diesj] Musikanten umfaßt Volksmusik der besonderen Art, hauptsäc lieh weltbekannte Evergreens und neue Melodien im origin Oberkrainer-Sound.

Obwohl des Wetter zu Beginn einige Schwierigkeiten bereitet lugte schon bald, von der Musik angelockt, die Sonne zwisch« den Wolken hervor. Dieser musikalische Abend bereitete de Bewohnern sehr viel Freude.

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