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Montabaur

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Nr. 26/97

Im Autohaus Kegler große Jäger-Veranstaltung

Im Autohaus Kegler in Herschbach im Westerwald fand am 25. Mai 1997 eine große Jäger-Veranstaltung statt.

Ca. 300 Gäste kamen zu dieser Präsentation.

Den Besuchern wurde ein vielseitiges Programm geboten: Mittel­punkt waren natürlich die Subaru-Modelle Legacy Outback, Legacy Hubertus und Impreza Pirsch. Diese wurden für die Jäger sogar noch jeweils zusammen mit einem Gewehr der Marke »Blaser« als Sondermodelle zu Aktionspreisen angeboten.

An der Veranstaltung beteiligte sich außerdem die Fa. Koch, ein großer Jagdausrüster aus Westerburg. Sie präsentierte neben jagdgerechter Kleidung die verschiedensten Waffen, darunter auch einige besonders wertvolle Stücke.

Weitere Aussteller waren die Fa. Carl Zeiss mit einer Auswahl an optischen Geräten, die Fa. Schmidt und Bender mit Zielfernrohren sowie die Fa. Knives Unlimited mit einem großen Angebot an Messern. Verschiedene Tierpräparationen rundeten das Bild ab und sorgten für die passende Dekoration.

Eine besondere Attraktion dieser Veranstaltung war natürlich das Gewinnspiel. Verlost wurden eine Repetierbüchse, ein Fernglas, ein Flüsterrucksack und verschiedene Messer.

Der 1. Sieger des Gewinnspiels, Christof Jung aus Härtlingen (Mitte) zusammen mit Lothar Kegler vom Autohaus Kegler (links) und Hubert Molter von der Fa. Koch (rechts).

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Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Jagdbläsergruppe aus Wallmerod. Natürlich wurde auch an das leibliche Wohl der Gäste gedacht. Bei einer zünftigen Erbsensuppe und Bier vom Faß fühlten sich alle Besucher sichtlich wohl.

Die Veranstaltung war für alle Beteiligten ein großer Erfolg.

»Mons & Tabor Tierschutz e.V.«

Der »Mons & Tabor Tierschutz e.V.« lädt seine Mitglieder recht herzlich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Die Ver­sammlung findet am 27.06.1997, um 20.00 Uhr, in der Gasstätte Ursula Frey in Leuterod statt.

Hilde Schmidt, 1. Vorsitzende

Volksbank-Vertreterversammlung mit zukunftsweisendem Vortrag

Volksbank Montabaur-Wallmerod präsentierte ihren Mitgliedern das Geschäftsergebnis 1996

Aufsichtsratsvorsitzender Joachim Nowotny, begrüßte über 600 Mitglieder, Kunden und Gäste der Volksbank, womit die General­versammlung/Vertreterversammlung wiederum sehr gut besucht war.

Die Entwicklung der Volksbank schilderte Vorstandssprecher Hans-Jürgen Höber, der zunächst in Erinnerung rief, in welchem wirtschaftlichen Umfeld wir uns in 1996 bewegten. Schwaches wirtschaftliches Wachstum mit Negativrekorden bei den Arbeits­losen und Insolvenzen prägten das Bild. Erfreulich waren die Preisentwicklung und die neuen historischen Tiefststände bei den Zinsen. Vor dem Hintergrund schwieriger Rahmenbedingungen bewertete Höber das Ergebnis der Volksbank Montabaur-Wall­merod in 1996 mit. sehr zufriedenstellend.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 33 Mio. DM (8 %) auf 452 Mio. DM. Basis für diese Summe sind fast 24.000 Kunden, die nahezu 50.000 Konten und Depots unterhalten. Arbeitstäglich werden mit

rund 7.500 Buchungen 24 Mio. DM umgesetzt, was sich auf 5,7 Milliarden DM Jahresumsatz summierte.

Mit 6 % eher verhalten gestaltete sich das Einlagenwachstum. Insgesamt wurden 375 Mio. DM Kundeneinlagen bilanziert. Da­gegen wuchsen die Kredite um 7 % oder 23 Mio. DM auf insge­samt 368 Mio. DM.

Durch die sehr gute Zusammenarbeit im Finanzverbund der Volksbanken und Raiffeisenbanken sind die Volksbank-Berater in der Lage, ihren Kunden alle Finanzdienstleistungswünsche zu erfüllen. Dank des hervorragenden Einsatzes der Berater konnte das Provisionsergebnis um 10 % auf 3,5 Mio. DM gesteigert werden. Einen wesentlichen Anteil daran hatte das Wertpapier­geschäft, das nicht zuletzt durch die T-Aktie neuen Aufschwung erfuhr. Besonders erfolgreich waren die Volksbank-Berater beim Absatz von »steuersparenden Geldanlagen« und im Immobilien­geschäft.

Ein Spitzenergebnis vermeldete Höber bei den Neuzugängen an Mitgliedern. Durch fast 700 Neumitglieder in 1996 stieg die Anzahl der Volksbank-Teilhaber auf 9.270, die rund 57.000 Geschäfts­anteile halten und damit 2,9 Mio. DM der Volksbank zur Verfügung stellen. Das erzielte Betriebsergebnis war gekennzeichnet durch eine weiter sinkende Zinsmarge, ein gesteigertes Provisionser­gebnis und verbesserte Kostenstruktur.

Mittlerweile ist die selbstbediente Banktechnik nicht mehr wegzu­denken. Ca. 60 % aller Barverfügungen von Girokonten werden über die 6 Geldautomaten der Volksbank getätigt. Rund 95 % der Privatkunden bevorzugen es, ihre Kontoauszüge an den Automa­ten abzuholen, um sich über ihre Kontobewegungen zu informie­ren. Bereits 500 Kunden nutzen BTX oder Homebanking, was im Rahmen der neuen Kontomodelle für den Kunden zum »Nulltarif« zu haben ist.

Sehr verständlich stellte Höber dann das Thema »Europäische Währungsunion« dar. Er nannte Termine und zeigte an Beispie­len auf, was uns mit der Umstellung erwartet. Gleichzeitig warnte Höber vor unseriösen Geldanlageangeboten von »Abzockern« des grauen Kapitalmarktes, die sich die Euro-Angst zu Nutze machen. Nach dem Beleuchten der Argumente für und wider den Euro bzw. was sollen die Anleger heute tun, kam Höber zu dem Fazit:

1. Bleiben Sie in der DM.

2. Es besteht kein Grund für Panik-Reaktionen.

3. Warten Sie in Ruhe ab und beobachten Sie genau die weitere Entwicklung, insbesondere was die Politik in puncto Auswahl der Teilnehmerstaaten macht (Termin: Frühjahr98).

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Zufrieden mit der Entwicklung der Volksbank und dem Verlauf der Generalversamm­lung waren die Hauptakteure; v. I. n. r. Volker Mosner vom Genossenschaftsverband in Frankfurt, Prof. Dr. Opaschowski als Gastredner des Abends, Dr. med. vet. Franz-Josef Droste, neugewähltes Aufsichtsratsmitglied der Volksbank, Vorstands­sprecher Hans-Jürgen Höber, Aufsichtsratsmitglied Paul Kaiser, Aufsichtsratsvorsit­zender Joachim Nowotny und Vorstandsmitglied Detlef Nießen

Bei den Aufsichtsratswahlen wurde Dr. med. vet. Franz-Josef Droste aus Neuhäusel für den ausscheidenden Paul Kaiser aus Berod in das Gremium gewählt. Paul Kaiser wurde 1966 in den Aufsichtsrat der damaligen Volksbank Wallmerod berufen. Nach der Fusion mit der Volksbank Montabaur 1970 gehörte er weiter­hin dem Aufsichtsrat an und wurde 1973 in das Amt des stellver­tretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt, was er bis heute inne hatte. Er erlebte ein Wachstum der Volksbank von damals 9 Mio. DM bis auf heute 452 Mio. DM, was dem 50fachen Volumen entspricht.