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Montabaur

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Nr. 26/97

Samstag, 05.07., 18.00 Uhr Vorabendmesse, Dankamt anläßlich der Silberhochzeit Lothar und Marianne Henkes, Amt für Michaela Henkes, Großvater Alois, Werner Mies und Großeltern, Am für Eheleute Paul und Berta Jokisch und verstorbene Angehörige, Kollekte für die Aufgaben des Papstes in der Weltkirche

Gottesdienstordnung Görgeshausen Samstag, 28.06., 18.00 Uhr Vorabendmesse, 2. Seelenamt für Karl Nink, Amt für Eheleute Adam und Anna Burkard und Josef und Anna Nink und verstorbene Angehörige, Kollekte für die Jugendarbeit in der Pfarrei

Dienstag, 01.07., Frauengemeinschaftsmesse, 19.00 Uhr Amt für

Alfred Acht und Johann Thome, Amt für Willi und Hildegard Brühl,

Kollekte miteinander teilen

Freitag, 04.07., 10.30 Uhr Krankenkommunion/Pw

Sonntag, 06.07., 09.00 Uhr Hochamt, 2. Seelenamt für Gregor

Rörig, Amt für Erna Rörig bestellt von den Schulkameraden,

Kollekte für die Aufgaben des Papstes in der Weltkirche

Ferienspiele 1997-Spiel und Spaß rund um die Kirmes vom 25. bis 29. August 1997

in Niedererbach im Pfarrgarten für Kinder von 1. bis 5. Schuljahr. Kosten DM 100,-/ darin sind enthalten: drei Mittagessen, eine Übernachtung im Pfarrgarten, zwei Ganztagsausflüge, Material­kosten.

Hallo Kinder, habt ihr wieder Lust auf Ferienspiele? Dann, meldet euch bis zum 27. Juni 1997 im Pfarrhaus oderbei Frau Pawlik an. Kurz vor den Ferienspielen bekommen die Eltern noch einen genauen Plan über die Ferienspiele, Anfangszeiten, was ist wann, was muß mitgebracht werden, usw. Anmeldungen liegen in der Kirche aus.

Evangelisches Pfarramt Holzappel

Sonntag, 29.06, 10.00 Uhr Gottesdienst zu »Peter und Paul« im Festzelt (Pfr. E. Fischer, Nassau)

Urlaub im Pfarramt. Im Notfall wenden Sie sich bitte an Pfarrer A. Tremper, Gückingen, Telefon 06432/83409 oder an das ev. Ge­meindebüro Altendiez, Telefon 06432/83060.

Wissenswertes

Umweltministerin fordert »erhebliche weitere Anstrengungen«

Heizungsmodernisierung bringt näher ans Klimaschutz-Ziel

»Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand bieten noch er­hebliche Einsparpotentiale, die.wir in Zukunft weiter nutzen müs­sen«. Dieses Fazit zog Bundesumweltministerin Dr. Angela Mer­kel anläßlich der Verabschiedung des zweiten nationalen Klima­schutzberichts Deutschlands durch das Bundeskabinett.

Danach ist mit den bisher eingeleiteten Maßnahmen eine Minde­rung der C02-Emissionen bis 2005 um rund 15% gegenüber 1990 zu erwarten. Ohne klimaschutzspezifische Maßnahmen würden die C02-Emissionen in der Bundesrepublik bis 2005 nur um rund 3% zurückgehen. Diese Zahlen, so die Ministerin, zeigten zwar eindrucksvoll das bereits Geleistete, das weit über die an die Industrieländer gestellten Anforderungen hinausgehe. Die Klima­konvention fordert bisher nämlich lediglich eine Rückführung der Treibhausgas-Emissionen auf das Niveau von 1990 bis zum Jahr 2000. Andererseits jedoch wiesen die Zahlen des zweiten Klima­schutzberichts eindringlich auf die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen hin, um das nationale C02-Ziel, nämlich die Vermin­derung um 25% in Deutschland bis 2005, tatsächlich zu erreichen. »Es müssen also noch erhebliche weitere Anstrengungen unter­nommen werden«, resümierte Ministerin Merkel und erläuterte auch, wo sie Ansatzpunkte sieht: vor allem nämlich in der Ener­gieeinsparung und in der rationellen Energienutzung, nicht zuletzt auch bei den privaten Haushalten. Diese Forderung der Bun­desumweltministerin wird von der deutschen Mineralölwirtschaft aktiv unterstützt. In ihrer im vergangenen Jahr formulierten Klima­schutzerklärung hat sie die Forcierung der Energieeinsparung im Raumwärmemarkt festgeschrieben. Erreicht werden soll danach eine Reduzierung des spezifischen Heizölverbrauchs pro Qua­dratmeter Wohnfläche von derzeit 23 Liter auf 17 Liter. »Denn Energie, die gar nicht erst verbraucht wird, dient dem Klimaschutz am effektivsten« erklärt das Institut für wirtschaftliche Ölheizung e.V. (IWO).

Eine wesentliche Voraussetzung für die angestrebte Reduzierung des spezifischen Jahresheizölbedarfs ist die Modernisierung technisch veralteter Heizungsanlagen. Mehr als die Hälfte der gegenwärtig betriebenen Ölheizungen müßte demnach laut IWO bis zum Jahr 2005 erneuert und durch moderne, sparsame Anla­gen ersetzt werden. Moderne Ölheizungstechnik benötigt im Ver­gleich zu einer Altanlage nämlich bis zu einem Drittel weniger Brennstoff und reduziert die Schadstoffemissionen um mehr als die Hälfte.

Zuckerkrank - Diabetes und die Folgen

Im Juni informierte Rainer Bohl, Fachreferent für Diabetes und ZNS der Hoechst Merell Rousel AG über die Zuckerkrankheit. Betroffene aus den Augstgemeinden folgten der Einladung von Apotheker Christoph Sturm, Neuhäusel.

Bohl verglich die Rolle des Insulins mit einem Türöffner, er sorgt dafür, daß die Glucose (Traubenzucker) in die Muskelzelle kommt, um Energie bereitzustellen.

Bei den jüngeren TYP I Diabetikern fehlt aufgrund einer Virusin­fektion oder einer Erkrankung des Immunsystems oder wegen ihrer Veranlagung völlig das Insulin, sie müssen vorerst immer spritzen.

Bei dem TYP II Diabetes bildet sich ein »Insulinwiderstand« aus. Bei Überernährung, Fettsucht und dauernd überhöhtem Blut­zucker werden die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse ständig überfordert. Der »Türöffner« reagiert nicht mehr auf Insulin, die Glucose bleibt im Blut und kann somit in der Muskelzelle nicht »verbrannt« werden.

Daraus folgen dann weitere Erkrankungen:

- Der diabetische Fuß

- Schäden an den sensiblen Nerven (Neuropathie)

- offene Stellen, schlecht heilende Wunden

- Knochenentzündungen

- Gefäßverkalkung

- Schäden an den kleinsten Blutgefäßen

- Diabetiker müssen auf jeden Fall Druckstellen vermeiden Bohl ging auf die Therapiemöglichkeiten des TYP II mit Medika­menten ein. Der jetzt neu eingesetzte Wirkstoff Glimepirid er­möglicht durch eine einmalige Einnahme mit dem ersten Bissen zum Frühstück eine Blutzuckeranpassung für den ganzen Tag. Es wies jedoch ausdrücklich auf die Wichtigkeit einer ausgewo­genen Ernährung hin, das Normalgewicht muß ebenfalls ange­strebt werden. Die insulinpflichtigen Diabetiker sollten immer das gleiche »Spritzareal«, Bauch, Gesäß, Oberschenkel oder Arme, nehmen, also nicht täglich wechseln.

Insulin muß bei zwei bis acht Grad lagern, nicht jedoch das, welches im Moment gebraucht wird. Reisende sollen das Insulin ins Handgepäck stecken. Sie sollten dann auch immer eine Ersatzspritze mitnehmen. Beachten müssen Sie dann, daß die Spritze zum Insulin, U 40 oder U 100, paßt. Sturm bedankte sich für das rege Interesse und kündigte weitere Veranstaltungen im kleinen Kreis an.

Weitere Informationen: Neue Apotheke Christoph Sturm, Fach­apotheker für Offizin-Pharmazie und Gesundheitsberatung, Haupt­straße 41,56335 Neuhäusel, Telefon 02620-8000, Fax 8054

Informationsabend zur Berufsausbildung

Eine Informationsveranstaltung für alle Ausbildungsbetriebe und alle Interessierten veranstaltet die IHK-Bezirksstelle Montabaur zusammen mit der Kreishandwerkerschaft, der Wirtschaftsförde­rungsgesellschaft des Kreises und den Berufsbildenden Schulen Montabaur und Westerburg am 2. Juli 1997,18.00 Uhr, im Kreis­haus in Montabaur. Dabei geht es sowohl um geänderte Ausbil­dungsbestimmungen (z. B. Wegfall der Ausbildereignungsprüfung, neue Bestimmungen zum Arbeitsschutz) als auch um die Vorstel­lung neuer Berufe im Medien- und Kommunikationsbereich.

Ein weiterer Scherpunkt sind Ausführungen zur neuen Berufs­schulverordnung, da der Berufsschulunterricht in den nächsten Jahren zeitlich und inhaltlich umstrukturiert werden soll.

Umrahmt wird die Veranstaltung von Informationsständen zur Berufsausbildung und einer Lehrstellenbörse. Dort werden noch offene Ausbildungsstellen ausgehängt werden.

Landrat Peter Paul Weinert wird diese Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen. Anschließend kommen die Fachleute der Kammern und der Berufsbildenden Schulen zu Wort.

Eingeladen sind alle Ausbildungsbetriebe im Landkreis. Teilneh­mer melden sich bitte an bei der IHK-Bezirksstelle Montabaur (Telefon 02602/1563-0).

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