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I Montabaur

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Nr. 19/97

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Tag der offenen Tür

am 26. April 1997:

Familientag im Rathaus

Jede Menge »große und kleine« Gäste stürmten am Samstag das Rathaus in Montabaur. Am Tag der offenen Tür gabs für jede und jeden Interessantes zu entdecken, denn so langweilig, wie oft unterstellt wird, ist eine Amtsstube gar nicht!

Der Tag der offenen Tür wurde sogar wörtlich genommen: Die Bürotüren standen offen. Und das war durchaus als freundliche Einladung gedacht. Man konnte schauen, wer im Rathaus arbeitet, was dort zu tun ist, und fragen, warum und wie die öffentlichen Aufgaben erfüllt werden.

Ganz nebenbei wurde im Bürgerbüro die ein oder andere Paß- oder Meldeangelegenheit erledigt. Ein Quiz für kleine und große Besucher/innen rundete den besonderen Service an diesem Tag zusätzlich ab. Im Bauamt informierten sich an den Info-Tafeln zahlreiche Bürgerinnen und Bürger darüber, was auf sie zukommt in den Zeiten des herannahenden ICEs.

Und wer im Rathausneubau im 2. Stock im Flur um die Ecke bis vor das Bürgermeisterbüro kam, der wurde einfach vom Chef des Hauses herzlich eingeladen, einmal hereinzuschauen. Am Bespre­chungstisch plauschte dann Bürgermeister Qr. Possel-Dölken über dies und das in, um und über die Verbandsgemeinde.

Im Sitzungssaal Neubau zeigte die Volkshochschule eine eindrucksvolle Ausstellung. Ein »Markt der Möglichkeiten« informierte z. B. über die Sprachkurse der VHS. Europäische Länder und Kulturen wurden anschaulich über landesübliche Spezialitäten vorge­stellt. Aus verschiedenen Hobby-Kursen hatten außerdem einige Teilnehmer/innen eine Auswahl ihrer Werke zur Verfügung gestellt, die dort bewundert werden konnten. Ein Kreuzworträtsel in Englisch fand regen Zuspruch. Die Gewinner/innen werden alsbald benachrichtigt, läßt Ute Probst, die Geschäftsführerin der VHS, ausrichten.

Auf dem Weg vom Neubau zum Rathausaltbau gelangte man durch die Bürgerhalle in das Reich der Kinder. Petra Best, die Jugendpflegerin der Verbandsgemeinde, hatte hier ein kunterbuntes Programm organisiert: Zauberer, Clown, Vorführun­gen von Kindergartenkindern, Mal- und Basteltisch, Schminkstand, Rathaus-Rallye für die Größeren, und, und, und... Kinder sowie Eltern waren begeistert!

»Wie stehts mit meiner Rente, welche Sozialleistun­gen sind in diesem oder jenem Fall unter Umständen möglich?« Diese und viele andere Fragen wurden im 1. Stock des Rathaus-Altbaus von den Mitarbeiter/in­nen der Sozialverwaltung beantwortet.

Und... was ist denn bitteschön eine »Fernwirkanla­ge«? Kaum zu glauben, bei den Verbandsgemeinde­

werken wurde so Manche und Mancher aufgeklärt: Die Sache hat nichts mit Maschen- oder Stückwaren zu tun, sondern mit Computern, die die Anlagen der Wasserversorgung bzw. der Abwasserbeseitigung überwachen.

Der »Markt der Möglichkeiten« der Volkshochschule: Eine Augenweide und echte Gaumenfreude!

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Thema Nr. 1 im Bauamt: Die ICE-Trasse. Aber auch aktuelle Bauleitpläne stießen auf rege Nachfrage, wie Bauamtsleiter Heinz Jung berichtete.

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