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Montabaur

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Nr. 9/97

derabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz (SAM) werden über die Vermeidung, Verminderung und Verwertung von Sonderabfällen ebenso informieren wie über das Kreislauf­wirtschafts- und Abfallgesetz mit dem entsprechenden unter­gesetzlichen Regelwerk. Über die Verwertung von lösungsmit­telhaltigen Sonderabfällen spricht Dr. Karl Lenz von der Lenz Chemie in Westerburg und über die Rücknahme von Phöspha- tier- und anderen Schlämmen aus der Oberflächenbehandlung informieren Mitarbeiter der Firma Zwez-Chemie GmbH aus Bergisch-Gladbach.

Ziel dieser Veranstaltung ist die Information und Beratung der Betriebe, damit noch ungenutzte Vermeidungs- und Verwer­tungspotentiale im Sinne eines verbesserten Umweltschutzes und der damit zu erzielenden Kostenersparnis ausgeschöpft werden.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen bitte bei der IHKrBezirksstelle Montabaur, Kaiserstraße 1, 56410 Monta­baur, telefonisch (02602/1563-15, Elvira Gros) oder per Fax (02602/1563-20).

Neue Ladenschlußzeiten - Sonnabend ist Werktag

Mit den neuen Ladenschlußzeiten brechen für Autofahrer nicht unbedingt paradiesische Zeiten an: Park- und Haltever­botsschilder mit dem Zusatz »an Werktagen« gelten auch an Sonnabenden. Nach gängiger Rechtsprechung gilt der Sonn­abend nämlich als Werktag, erinnern die Sachverständigen von Dekra. Wenn die genaue Einhaltung dieser Parkverbote an den Wochenenden bislang nicht : immer streng überwacht wurde, so ist damit in Zukunft jedoch in verstärktem Maße Zu rechnen. Denn die Innenstädte werden nunmehr sonnabends bis 16.00 Uhr mit schöner Regelmäßigkeit vollgestopft sein. Da ist jeder dankbar für ein Parkschnäppchen - und wird mehr denn je kurzerhand abgeschleppt!

Dekra-Info

Modelleisenbahn-, Puppen- und Spielzeugbörse

Eine Modelleisenbahn-, Puppen- und Spielzeugbörse findet am Sonntag, dem 2. März, in der Ausstellungshalle (ca. 1.600 m 2 ) des Montabaurer Autohauses Jacquemin und Docter, Alleestraße 22, statt.

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Bei dem Treffen von vielen Modelleisenbahn-, Modellauto-, Puppen- und Spielzeug-Ausstellern wird die Halle von 11.00 bis 17.00 Uhr in ein riesiges Spielzimmer verwandelt. Die kleinen Besucher können kostenlos mit einer 5-Zoll- Dampf-Kindereisenbahn fahren.

7. kreativer Ostereiermarkt

am 1. und 2. März in der Stadthalle Ransbach-Baumbach

Viel zu sehen gibt es am 1. und 2. März beim 7. kreativen Ostereiermarkt in Ransbach-Baumbach. In der Stadthalle de­monstrieren fünfzig Teilnehmer ihr künstlerisches bzw. hand­werkliches Können. .

Im Mittelpunkt des kreativen Geschehens stehen wieder das kunstvolle Verzieren der Ostereier spwie österliches Brauch­

tum und Handwerk. Ostereiermaler und -maierinnen aus nah und fern zeigen die vielfältige Kunst des Ostereierverzierens in modernen und traditionellen Techniken. So sind neben dem Bemalen der Eier mit Tusche, Farben oder Bleistift, das Be­kleben der Eier mit Perlen, Gewürzen und Borten zu sehen. Weiter werden Eier in Kratztechnik, Batik, Porzellanmalerei und Perforationstechnik sowie solche in Wachstechnik und Bauernmalerei gezeigt. Auch die »geschriebenen« Ostereier aus Nordhessen, die auf einen alten Osterbrauch zurückzufüh­ren sind, fehlen nicht. Der Künstler mit der weitesten Anreise wird aus Rußland erwartet.

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Neben den Ostereiern ist auch die breite Palette österlicher Dekorationen für das gemütliche Heim zu bewundern. Ein Korbflechter, ein Töpfer an der Scheibe sowie ein Glasbläser aus Thüringen geben vor den Augen der Besucher einen um­fassenden Einblick in ihre kunstvolle Arbeit. Durch die Vor­führungen erhält der Besucher Anregungen zu eigenem krea­tiven Wirken. Darüber hinaus werden die kunstvollen Erzeug­nisse auch zum Kauf angeboten.

An beiden Tagen tanzt wieder die Volkstanzgruppe Ransbach- Baumbach. Der Markt ist am Samstag von 14.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet fünf Mark und für Kinder ab 11 Jahren zwei Mark. Kinder bis zu zehn Jahren sind frei.

»Sprich mit!«

Sieger des Ökologie-Jugendwettbewerbs ermittelt

Die Sieger des von der Nassauischen Sparkasse durchgeführ­ten Ökologie-Jugendwettbewerbes »Sprich mit!« stehen jetzt fest. Am 22. Januar 1997 wurden die Preisträger von einer Jury ermittelt. Für ihre Gewinner hat die Naspa Preise im Gesamtwert von 10.000 Mark zur Verfügung gestellt.

Nach bereits drei erfolgreichen Ökologiewettbewerben zu den Themen 11 Vermeidung, Artenschutz und Zeit behandelte der Wettbewerb 1996 das Thema »Konimunikation« im Ökologischen Sinn.

Aufgeteilt in einen Wissens- und einen Ideenwettbewerb rich­tete sich »Sprich mit!« än Jugendliche der Altersgruppen bis 12 Jahre und ab 13 Jahre. Im Ideenwettbewerb waren Kreati­vität, Ideen und Engagement verlangt. Kinder und Jugendli­che sollten sich kommunikativ für die Umwelt einsetzen und mit Bildern, Plakaten, Zeitungen oder Berichten andere auf­fordern, etwas zum Schutz von Umwelt und Natur zu tun. In die Bewertung kamen 295 Arbeiten sowohl von Einzelperso­nen als auch von Gruppen.

Die im Wissenswettbewerb gestellten Fragen konnten von den Teilnehmern, die sich mit< dem Begleitheft eingehend befaßt hatten, leicht beantwortet werden. Rund 3.300 zurückge­schickte Fragebögen bestätigten das große Interesse für das Thema. Auch wenn man heute bei dem Wort Kommunikation an Datennetze, Multimedia, SatelJiten-TV, interaktives Fern­sehen, an Tageszeitungen, Fernsehen, Telefon und Telefax denkt, ist doch das größte, faszinierendste und älteste Kom­munikationsnetz unserer Welt die Natur.

Der Jugendwettbewerb nahm dieses Kommunikationsnetz unter die Lupe und zeigte Kommunikation als einen Prozeß der Ver­ständigung, als Austausch von Informatioiien, der im Internet genauso funktioniert wie beim Gesang der Buckelwale. Er stellte dar, wie sich Pflanzen und Tiere »unterhalten« und erklärte, wie in. der Natur mit Düften, Farben, Lauten und Körpersprache »gesprochen« wird. Er gab ferner Hinweise, wie wir bestimmte