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Montabaur

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Nr. 9/97

Zeichen aus der Natur deuten können. Um den Jugendlichen das Thema »Kommunikation« näherzubringen, hatten die Bio­logen Dennis Merbach und Marlis Fricke wieder vier Experi- mentenkoffer, die sie als »Sinnesbox« bezeichneten, angefer­tigt. Die Koffer konnten von den Schulen kostenlos für vier Wochen ausgeliehen werden. Von dem Angebot wurde sehr rege Gebrauch gemacht, zumal die darin enthaltenen Spiele und Experimente auch kaum Vorbereitungszeit benötigten und für alle Alters­gruppen geeignet waren.

Die von der Naspa prämierten Arbeiten wurden an den Spar­kassen- und Giroverband Hessen-Thüringen weitergeschickt, der zunächst am 28. Februar 1997 in Erfurt die Jurierung auf Landesebene durchführt, bevor dann die Bundessieger ermit­telt werden. Unter allen teilnehmenden Schulen werden außerdem bundesweit zehnmal 2.500 Mark für ein ökologi­sches Projekt der Schule verlost.

16 Arbeitnehmer im gleitenden Ruhestand

Mit 55 Jahren gleitend in den Ruhestand - ein Wunsch vieler Arbeitnehmer, der auch im Westerwaldkreis und Rhein-Lahn- Kreis in Erfüllung gehen könnte. Das neue Arbeitsteilzeitge­setz macht es möglich. Verschiedene heimische Betriebe haben sich inzwischen schon mit älteren Beschäftigten darauf ver­ständigt, daß sie künftig nicht mehr voll arbeiten. Das berich­tet das Arbeitsamt Montabaur. Insgesamt werden dadurch 16 Arbeitnehmer begünstigt.

»Ein bescheidener Anfang, der Nachahmung verdient«, so das Arbeitsamt.

Das bereits seit einem halben Jahr bestehende Gesetz zur Altersteilzeit ermöglicht es den Betrieben, eine erforderliche Personalanpassung ohne größere Belastung der Sozialversi­cherungen und ohne Verzicht auf die Erfahrung der älteren Arbeitnehmer vorzunehmen. Mit der Teilzeitarbeit für die Älteren werden Arbeitsplätze frei, damit Arbeitslose und junge Arbeitnehmer, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, eine Beschäftigung finden.

Voraussetzung für die vom Arbeitsamt finanziell unterstützte Altersteilzeit ist, daß die älteren Arbeitnehmer innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens drei Jahre lang in tariflicher Vollzeitarbeit beschäftigt waren und mit ihrem Arbeitgeber eine Halbierung der Arbeitszeit, jedoch mit mindestens 18 Stunden wöchentlich, vereinbaren. Der Arbeitgeber muß dann den Bruttolohn für die Teilzeitarbeit aufstocken, und zwar mindestens auf 70 Prozent des pauschalierten Nettoentgelts. Außerdem muß er die Rentenversicherungsbeiträge für seinen Arbeitnehmer aufstocken. Sein Vorteil ist, daß er die Mehrauf­wendungen für die Aufstockung des Teilzeitlohnes vom Ar­beitsamt erstattet bekommen kann, allerdings nur unter der Bedingung, daß der Betrieb den teilweise freigewordenen Ar­beitsplatz mit Arbeitslosen oder fertig ausgebildeten Nachwuchskräften wieder neu besetzt.

»Die bisher praktizierten Beispiele zeigen, daß die Altersteil­zeit machbar ist. Wir hoffen im Interesse der Arbeitslosen und der Nachwuchskräfte, daß künftig noch mehr Betriebe mit ihren älteren Arbeitnehmern das Ältersteilzeitgesetz nutzen«, so das Arbeitsamt Montabaur weiter. Der Teufel stecke dabei aber wie so oft - im Detail. In jedem Einzelfalle müsse genau geplant und gerechnet werden. Vielfältig seien die Formen der Teilzeitarbeit, schwierig sei oft die Frage, wie hoch die Auf­stockung des Teilzeitlohnes sein solle. Auskunft gibt insofern Walter Wendel, zuständiger Sachbearbeiter im Arbeitsamt Montabaur, Tel. 02602/123470.

Ausstellung Brautstrauß im Mittelpunkt!

Am Valentinstag, dem Tag der Liebenden, stand in diesem Jahr im Blumenfachgeschäft Pörtner in Wallmerod der Braut­strauß im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit vieler Besucher.

Schon vom Ortseingang aus fiel jedem die bunt dekorierte Hochzeitskutsche von Karl Bäroth aus Frickhofen auf. Was für eine Vorstellung mit solch einer wunderschönen alten Kutsche zum Traualtar gefahren zu werden. Doch wem es gar nicht schnell genug gehen kann, steigt sicherlich lieber in den tollen »Schlitten« der Firma Kuska aus Wallmerod ein, der für diesen Anlaß festlich geschmückt wurde.

In dem Blumengeschäft der Gärtnerei Pörtner zeigte das Flb- ristenteam zahlreiche Ideen rund um die Hochzeit. So konnten sich die heiratsentschlossenen Gäste darüber informieren, welche Arrangements in diesem Jahr voll im Trend liegen. Aber nicht nur Modernes für Braut und Bräutigam gab es zu bewundern, zahlreiche Besucher ließen sich einfach nur von den aufblühenden Anregungen für Dekorationen inspirieren.

Doch was wäre eine Hochzeit ohne Gäste?

Blumen Pörtner zeigte, wie man Geschenke geschmackvoll und natürlich blühend verpackt.

Der Kommentar eines Besuchers »So lebhaft, harmonisch und schön stelle ich mir meine Hochzeit vor«. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, bei der es auch einiges zu gewinnen gab.

Hier die Gewinner:

1. Preis: 1 Brautstrauß im Wert von 150 DM Alexander Hanz, 56479 Westernohe; 2. Preis: 1 Autoschmuck im Wert von 100 DM Sarah Häring, 56414 Salz; 3. bis 5. Preis: je einen Braut­strauß im Wert von 50 DM Ute Pörtner, 56414 Dreikirchen, Lilli Seifert, 56414 Wallmerod, Herr Wolf, 56414 Meudt-Eisen.

Den Gewinnern die herzlichsten Glückwünsche.

Selbsthilfegruppe für Angehörige psychisch Kranker

Die Selbsthilfegruppe der Angehörigen psychisch Kranker des Diakonischen Werkes trifft sich am Donnerstag, 06.03.1997, um 18.15 Uhr, im Diakonischen Werk, Herzog-Adolf-Straße 5, 56410 Montabaur.

Weitere Auskunft erteilt: Diakonisches Werk, Außenstelle Montabaur, Telefon 02602/4282, Petra Lind.

Termine der Sektion Koblenz des Deutschen Alpenvereins e.V.

für Monat März 1997 Wanderprogramm

Sonntag, 02.03.1997,25 km, 5,5 Stunden, 300 m Steigung

Wanderweg: Limeswanderung, Laufenselden Holzhau­

sen - Hunzel - Singhofen

Abfahrt: ab 09.00 Uhr, vom Busbahnhof mit Fahrge­

meinschaft und Bus Einkehr: »Alte Post« Singhofen

Wanderführer: H. Pein, Telefon 0261/51749

Freitag, 07.03.1997, siehe unten

Donnerstag, 13.03.1997,8 km, 2 Stunden, 40 m Steigung

Wanderweg: Arzheim - Arzheimer Wald - Mühlental

Hauers Muhle Arzheim

Abfahrt: ab 13.18 Uhr, vom Busbahnhof mit Linie 10

(KEVAG)

Einkehr: »Sauers Mühle«

Wanderführer: Dr. E. Reich, Telefon 0261/73787

Sonntag, 16.03.1997,25 km, 6 Stunden, 600 m Steigung

Wanderweg: Wanderweg III: Vielbach Wallmerod -

Meudt - Dorndorf - Langendernbach Abfahrt: ab 09.00 Uhr, vom Busbahnhof mit Fahrge­

meinschaft, später Bus Einkehr: noch imbekannt

Wanderführer: M. und B. Vey, Telefon 02631/72859 Sonstige Veranstaltungen

Freitag, 07.03.1997 - Mitgliederversammlung der Sektion Koblenz des DAV

Veranstaltungsort: Soldatenfreizeitheim »Haus Horchhei- mer Höhe«, von-Galen-Straße/Älter Heerstraße, KEVAG-Linie 6

Beginn: 19.30 Uhr

Dienstag, 18.03.1997 - Dia-Vortrag: »Aus Tirols Bergen zum Himalaya« mit Peter Habeier

Veranstaltungsort: »Haus Horchheimer Höhe« in Koblenz- Horchheim, Alte Heerstraße/von-Galen- Straße (KEVAG-Linie 6)

Beginn: 19.30 Uhr