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Montabaur

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Nr. 49/96

j geführt werden, in vielen Fällen aber durchaus börsenfähig | wären. Hier muß noch umfangreiche Aufklärungsarbeit gelei- | stet werden, um dieses riesige Potential für zukünftige Börsen- i gänge zu erschließen. Vielleicht kann die anstehende Telekom- Plazierung dafür einen wichtigen Impuls geben.

Betrachtet man die langfristige Wertentwicklung der Aktien­märkte, dann müssen die Zahlen verwundern. Über den Zeit- S raum von 10 Jahren waren beispielsweise Aktien in der Ren- | dite kaum zu schlagen, sogar zweistellige Renditen waren möglich. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß etwaige Kurs­gewinne steuerfrei vereinnahmt werden können, wenn der Kunde die Aktien mehr als 6 Monate besessen hat. Hinzu kommt, daß es inzwischen eine ganze Reihe von Unternehmen gibt, die die Notierung ihrer Aktien auf den Nennwert von 5 DM umgestellt haben, was den Kaufpreis zumindest optisch drastisch verbilligt. So kann man heute für 1.000 Mark fast zwanzig Anteile der großen Chemieunternehmen oder auch der Großbanken kaufen.

Die Sparkassen haben ihre Beratung für Wertpapieranlagen in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut. So werden in der Sparkassen Finanzgruppe mittlerweile fast 3,6 Millionen Depots betreut. Das sind fast ein Viertel aller in Deutschland geführten Wertpapierdepots. Die Transaktionen der Kunden erreichten im vergangenen Jahr einen Wert von 117 Milliar­den DM. Wer also an einer ausgewogenen Anlagestrategie, die j den langfristigen Erfolg einer Geldanlage sichert, interessiert | ist, sollte sich bei einer Sparkasse kompetent beraten lassen 1 und in jedem Fall Aktien in die Überlegungen einbeziehen.

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Grunderwerbssteuer steigt ab 1997

In Bonn bastelt die Regierung noch am Jahressteuergesetz. Die Vermögenssteuer wird wahrscheinlich nicht mehr erhoben werden. Als eine Kompensation dafür will Waigel die Grund­erwerbssteuer ab 1997 um 1 % auf 3 % anheben. Endgültiges ergibt sich erst im weiteren Gesetzgebungsverfahren. Kapitalanleger, die für Immobilieninvestitionen in den neuen Bundesländern noch die 50%ige Sonderabschreibung nutzen wollen, sollten sich beeilen. Das Objekt muß grundsätzlich bis zum 31.12.1996 angeschafft oder fertiggestellt werden: Dar­über hinaus gibt es die 50%ige Sonder-A£A nur noch für An­zahlungen auf Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die noch bis zum Jahresende geleistet werden.

Bei Gebäuden, die zwar 1996 noch fertiggestellt, aber erst 1997 erworben werden, geht der Anleger leer aus. Er kann dann bloß die lineare Abschreibung (2 %) geltend machen.

Hier noch zwei weitere interessante Konstellationen:

- Jemand kauft 1996 ein Objekt, das erst 1997 fertiggestellt wird. Hier kann der Käufer 50 % von den bis Ende 1996 geleisteten Anzahlungen absetzen. Aber Achtung: Die An­zahlungen müssen im notariellen Vertrag vereinbart wer­den und obendrein beim Käufer abgeflossen sowie in die Verfügungsgewalt des Verkäufers gelangt sein.

- Für Gebäude, die erst 1997 fertiggestellt und angeschafft werden (keine Anzahlungen im Jahr 1996), sinkt der Ab­schreibungssatz auf 25 %.

Mit dem Kauf einer Immobilie sollte man nicht mehr zu lange warten, denn die Preise ziehen wieder etwas an, stellt Wolf­gang Hölter, Geschäftsführer der LBS Immobilien GmbH, fest. Im Immobiliengeschäft der LBS-Tochter bis Oktober waren Eigenheime und Eigentumswohnungen die Renner. Sie nah­men 65 % aller Verkaufsfälle ein.

Eine Haustransaktion ist Vertrauenssache und erfordert Wis­sen und Erfahrung. Die Immobilien-Fachleute der LBS sorgen für eine glatte Abwicklung des Geschäfts. Sie helfen bei der Objektsuche und ermitteln marktgerechte Preise. Mehr noch: Sie kennen sich in Grundbuch-, Steuer- und Finanzierungsfra­gen aus und kümmern sich um termingerechte Zahlungen.

Landfrauen fahren zum Weihnachtsmarkt

Der Landfrauenverband Westerwald lädt am 12.12. zu einem Ausflug zum Weihnachtsmarkt ins hessische Alsfeld ein. Es sind noch Plätze frei. Interessenten melden sich bitte bei der Geschäftsstelle an, Tel-.: 02602/180582.

Selbsthilfe-Info der WeKISS

Aktuelle Tips und Informationen rund um die Selbsthilfe ent­hält das »Selbsthilfe-Info«, die Zeitung der Westerwälder Kon­

takt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS). Zu be­ziehen ist das Selbsthilfe-Info über die Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (WeKISS), Telefon 02663/2540.

Auch im Alter zu Hause wohnen bleiben

»Einen alten Baum verpflanzt man nicht«, sagt der Volksmund

Deshalb lädt der WeKISS-Arbeitskreis »Spaß im und am Al­ter« zu einer Veranstaltung zum Thema »Wohnraumanpas- sung« ein. Sie findet im Rahmen des Senioren-Stammtisches am Freitag, 06.12.1996, um 10.00 Uhr im Restaurant und Cafe »Zum scharfen Eck« in Hachenburg statt.

Auskünfte und nähere Informationen erhalten Sie vom We­KISS-Arbeitskreis »Spaß im und am Alter«, Tel.-Nr. 02663/2540 (Frau Karrenbauer oder Arenhövel).

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Mit Bausparen zum Eigenheim

Knapp 60 % der Westdeutschen wohnen noch zur Miete. Fast alle von ihnen haben einen großen Wunsch: ein eigenes Haus. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen: Man ist sein eigener Herr und in den eigenen vier Wänden ist außerdem Geld krisensicher angelegt. Die Kreissparkasse Westerwald hat ein speziell zugeschnittenes Instrument, mit dem sich auch Nor­malverdiener diesen Wunsch erfüllen können: das LBS- Bau­sparen. In bequemen monatlichen Sparraten läßt sich im Lau­fe der Jahre ein stattliches Kapital ansammeln. Ein weiterer Vorteil: Die Zinsen für das Bauspardarlehen, auf das man als Bausparer einen Anspruch hat, sind außerordentlich günstig und bleiben über die gesamte Laufzeit des Darlehns fest. Das Auf und Ab der Kapitalmarktzinsen berührt ihn also nicht. Weil Bausparen der beste Weg ist, zu eigenen vier Wänden zu kommen, wird es vom Staat wie keine andere Sparform gefor­dert. So erhalten Ledige bis zu einem versteuernden Einkom­men von 50.000 DM, Verheiratete bis 100.000 DM vom Staat eine Wohnungsbauprämie auf die jährlichen Einzahlungen bis maximal 1.000/2.000 DM von 10 %. Darüber hinaus erhalten Arbeitnehmer, die durch ihren Arbeitgeber Sparbeiträge (Ver­mögenswirksame Leistungen) auf einen Bausparvertrag ein- zahlen lassen, eine staatliche Sparzulage von 10 % für maxi­mal 936 DM jährlich. Die Einkommensgrenzen hierfür sind 27.000 bzw. 54.000 DM.

Die neue Bausparforderung, von der seit 01.01.1996 wieder 85 % aller Haushalte profitieren können, hat zu einem Bauspar­boom geführt. Bei der Kreissparkasse Westerwald wurden in den ersten zehn Monaten des Jahres über 1.200 Verträge mit einer Bausparsumme von über 41 Mio. DM abgeschlossen - ein Beweis für die Attraktivität dieser Sparform. Wer staatlich begünstigt sparen und später zinsgünstig sein eigenes Haus finanzieren und sich damit ein sicheres Vermögen schaffen möchte, der sollte sich die Vorteile des Bausparens nicht entgehen lassen. Wer schnell handelt, sichert sich noch die staatliche Prämie für 1996.

Workshop Salzbrand96

Keramikmanufaktur bot optimale Atmosphäre zur Weiterbildung und zum Gedankenaustausch

Die feierliche Eröffnung des internationalen Wettbewerbs »Salzbrand96« im Kurfürstlichen Schloß ließ auch in diesem Jahr viele Keramiker aus dem In- und Ausland nach Koblenz kommen. Um die Fachbesucher über die Ausstellung hinaus zusammenzubringen, initiierte die Handwerkskammer Kob­lenz am darauffolgenden Tag ein Forum für Keramiker: den »Workshop Salzbrand96«.

Daß auf dem Gebiet der Keramik Bedarf zur Information, Weiterbildung und zum Gedankenaustausch besteht, zeigte allein die Teilnehmerzahl. 100 Keramiker trafen sich morgens im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen. Nach einer Be­sichtigung ging man in die nahegelegene Werkstatt der »Ke­ramikgruppe Grenzhausen«. Die Ateliers und Ausstellungs­räume dieser Werkstattgemeinschaft befinden sich im idylli­schen Ambiente einer 150 Jahre alten Keramik-Manufaktur. Sally Howes, von der Universität von Australien in Canberra, referierte zum Thema Salzbrand in Australien. In einem Dia- vortrag erklärte sie australische Keramiken und spezielle