Montabaur
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Nr. 49/961
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Martin Görg vor seinem Brennhofen. Er erklärt und demonstriert den Seminarteilnehmern die Sodabrand-Technik. Foto: Scherhag
Oberflächen effek te. So beschrieb sie beispielsweise auch eine Technik, bei der zweimal gesalzen und gebrannt wird.
Nach dem gemeinsamen Mittagsimbiß hatte der Ofen von Martin Görg, Mitglied der Keramikgruppe Grenzhausen, die Temperatur von 1.200 Grad C erreicht. Es war an der Zeit, den Soda-Salzbrand vorzuführen.
Görg, der Gewinner des Wettbewerbs Salzbrand ’96, erläuterte die Technik, während er die Sodalösung in den Ofen spritzte.
Im Anschluß an diesen praktischen Teil sprach Jane Hamlyn zum Thema Salzbrand in Großbritannien. In ihrer Diashow zeigte sie nicht nur Keramiken aus England, sie stellte auch die einzelnen Töpfer und ihre Werkstätten vor. Ruthanne Tudball aus England referierte abschließend zum Thema Sodabrand,. auch sie arbeitet mit dieser umweltfreundlichen Technik, bei der keine Salzsäuredämpfe frei werden.
Die Resonanz der Teilnehmer zum Inhalt und Ablauf des Workshops war durchweg positiv. Besondere Zustimmung fand das aufgelockerte Programm. Neben den fachlichen Beiträgen blieb genügend Zeit zum Gespräch und Gedankenaustausch. In den großzügigen Räumen zwischen Rohlingen, Werkzeugen und Materialvorräten herrschte eine vertraute Werkstattatmosphäre. Die Umgebung war ideal, um sich mit Kollegen über gestalterische und auch technische Aspekte auszutauschen.
Wanderprogramm des Deutschen Alpenvereines e.V.
Sonntag, 15.12.1996
1. Gruppe: 23 km, 5 Std., 400 m Steigung
Wanderweg: Neuhäusel - Hüttenmühle - Alarmstange -
Koppel — Neuhäusel
Abfahrt: ab 09.30 Uhr vom Busbahnhof mit Fahrge
meinschaft
Einkehr: H. Link, Neuhäusel
Wanderführer: H. Pein, Telefon: 0261/51749
2. Gruppe: 10 km, 3 Std., wenig Steigung
Wanderweg: Rund um Neuhäusel
Abfahrt: ab 13.30 Uhr vom Busbahnhof mit RMV-Bus
Einkehr: H. Link, Neuhäusel
Wanderführer: H. u. K.Nissen, Telefon 0261/56925
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