Montabaur
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Nr. 42/96
O “Die Verwaltung informiert”
Öffnungszeiten der Verwaltung
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Donnerstag auch.16.00 bis 18.00 Uhr
des Bürgerbüro’s
Montag bis Mittwoch.... 08.00 bis 16.00 Uhr durchgehend
Donnerstag.08.00 bis 18.00 Uhr durchgehend
Freitag.... 08.00 bis 12.00 Uhr
für öffentlich ausliegende Bebauungspläne
(Zimmer 211 und 213)
Montag bis Mittwoch.08.00 bis
und.14.00 bis
Donnerstag.08.00 bis
und.14.00 bis
Freitag.08.00 bis
12.30
16.00
12.30
18.00
12.30
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Sprechzeiten der Gleichstellungsbeauftragten
Montag bis Freitag.08.00 bis 11.30 Uhr
oder nach Vereinbarung
Rollstuhlfahrer bitte den Eingang am Konrad-Adenauer- Platz benutzen.
Aus der Sitzung des Verbandsgemeinderates Montabaur vom 01.10.1996
Verpflichtung von Ratsmitgliedem
Ingeborg Luy (B 90/Grüne) und Richard Bertram (FWG) wurden von Bürgermeister Dr. Possel-Dölken als neue Mitglieder des Verbandsgemeinderates Montabaur verpflichtet.
Frau Luy ist für die ausgeschiedene Roswitha Kästner nachgerückt und Herr Bertram tritt die Nachfolge des ausgeschiedenen Horst Piwowarsky an.
Bericht aus den Verbandsgemeindewerken
Der erste Beigeordnete Heinz Reusch berichtete, daß der Auftrag zur Planung und Verlegung der Ringleitung vom Hochbehälter Reckenthal bis nach Heilberscheid vergeben wurde, nachdem die Bundesbahn hierfür ca. 1,1 Mio. DM zur Verfügung gestellt hat.
Ebenfalls vergeben ist der Auftrag zu einer Versuchsbohrung oberhalb von Ettersdorf. Die erforderliche Bohrtiefe beträgt 120 m.
Für den Bereich der Abwasserversorgung teilte er mit, daß die Verlegung der Leitung zwischen Montabaur und Heiligenroth bis kurz vor die Kläranlage Heiligenroth fertiggestellt ist. Weiterhin berichtete er, daß am Samstag, 05.10.1996, die Pumpstation aus dem Gelbachtal, Nähe Wirzenborn, eingefahren wird. Diesbezüglich wird der erforderliche Streckenabschnitt im Gelbachtal für den Verkehr gesperrt.
Nachwahl von Ausschußmitgliedem
1. Der Verbandsgemeinderat wählte als Nachfolger für den ausgeschiedenen Horst Piwowarsky (FWG) zum stellvertretenden Mitglied im Arbeitskreis Verkehrssicherheit, zum stellvertretenden Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuß und zum stellvertretenden Mitglied im Schulträgerausschuß Richard Bertram, Alte Wiese 7, 56337 Sim- mern.
2. Als Nachfolgerin für die ebenfalls ausgeschiedene Roswitha Kästner (B 90/Grüne) wählte der Verbandsgemeinderat zum stellvertretenden Mitglied im Haupt- und Finanzausschuß, zum stellvertretenden Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuß und zum stellvertretenden Mitglied im Schulträgerausschuß Ingeborg Luy, Kirchstraße 3, 56412 Nentershausen.
3. Als Nachfolger für Renate Engelmann (SPD) wurde Helmut Burkey, Leipziger Straße 22, 56412 Heiligenroth, vom Verbandsgemeinderat zum Mitglied des Schulträgerausschusses (Vertreter der Lehrer) gewählt.
8. Änderung des Flächennutzungsplanes der Verbandsge- meinde Montabaur
Der Verbandsgemeinderat hatte durch Beschluß vom 15.03.1994 der Einleitung der 8. Änderung des Flächennutzungsplanes zugestimmt. Nach Erarbeitung, Abstimmung und Fertigung der erforderlichen Planunterlagen wurde die vorgezogene Bürgerbeteiligung und das Beteiligungsverfahren der Träger öffentlicher Belange in der Zeit vom 19.08. bis 13.09.1996 durchgeführt. Die eingegangenen Bedenken und Anregungen wurden durch die Verwaltung ausgewertet. In der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 01.10.1996 wurde einzeln über die eingegangenen Bedenken und Anregungen sowie über die diesbezügliche Auswertung der Verwaltung abgestimmt.
Zusammenfassend dargestellt, stimmte der Verbandsgemeinderat der Auswertung der vorgezogenen Bürgerbeteiligung und der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange zu. Weiterhin wurde der 8. Änderung des Fl'ächennutzungsplanes einschließlich dem Erläuterungsbericht und der zeichnerischen Darstellung in der Form zugestimmt, wie sie dem Rat Vorgelegen hat.
Als nächsten Verfahrensschritt hat der Verbandsgemeinderat die Einleitung der förmlichen Offenlage nach § 3 Abs. 2 BauGB und die gleichzeitige Benachrichtigung der Träger öffentlicher Belange beschlossen.
Parallel dazu werden auch alle Ortsgemeinden innerhalb der Verbandsgemeinde Montabaur über die 8. Änderung des Flächennutzungsplanes informiert, da die Grundzüge der Gesamtplanung durch dieses Verfahren berührt werden. Gleichzeitig werden die Ortsgemeinden um die nach § 67 Abs. 2 der Gemeindeordnung erforderliche Zustimmung gebeten.
II. Nachtragshaushaltssatzung für die Verbandsgemeinde Montabaur für das Haushaltsjahr 1996
Die Mitglieder des Verbandsgemeinderates beschlossen einstimmig die zweite Nachtragshaushaltssatzung mit dem geänderten Stellenplan und den geänderten Wirtschaftsplänen für das Haushaltsjahr 1996.
Erforderlich wurde die zweite Nachtragshaushaltssatzung wegen Änderungen im Stellenplan und in den Wirtschaftsplänen für Wasser und Abwasser. Bei den Änderungen im Stellenplan handelt es sich lediglich um Stellenverschiebungen, nicht aber um Vermehrungen. Im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt der Verbandsgemeinde sind keine wesentlichen Änderungen erkennbar, so daß von einer Anpassung des Zahlenwerkes abgesehen werden konnte.
Schule 2000; Antrag der Fraktion B 90/Grüne von 06.02.1996
Durch den v. g. Antrag der Fraktion B 90/Grüne wurden die nachfolgend aufgeführten Maßnahmen gefordert:
1. Bestandsaufnahme von Belastungen.
2. Schnellstmögliche Behebung der Belastungen durch biologisch einwandfreie Substitutionsprodukte.
3. Bei künftigen Baumaßnahmen, notwendigen Renovierungsmaßnahmen im Innenbereich sind nur noch Naturprodukte zu verwenden, z. B. Linolfußböden, Kaseinputze, Kaseinfarben, Mineral- und Pflanzenfarben usw.
4. Durch Materialbereitstellung sind Anreize zu schaffen, daß Schulen einige dieser Arbeiten in Eigenregie ausführen zu können, z. B. in Projekttagen.
5. An den Hauptschulen der Verbandsgemeinde Montabaur ist eine Befragung vorzunehmen, welcher Raumbedarf in Zukunft benötigt wird, um den Richtlinien der neuen Lehrpläne im Hinblick auf Öffnung des Unterrichts und Projektorientierung entsprechen zu können - konkret: Projekträume, Schulmuseum, Schülerbücherei, Aufenthalts- und Gruppenräume usw.
6. Für die Schulen sind Um Weltpreise ins Leben zu rufen für Umweltprojekte, die auch mal über den traditionellen Ansatz (Schulgarten) hinausgehen, z. B. müllfreie Schulen, Biotopschutz, Gesundheitsprojekte usw.
Eine Abstimmung des Verbandsgemeinderates über die o. g. Antragspunkte 1. und 2. erfolgte aufgrund der von der Verwaltung dargelegten Maßnahmen, die in den letzten Jahren hinsichtlich Belastungsmessungen und ggf. notwendigen Sanierungen durchgeführt wurden, nicht.

