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Montabaur

Nr. 28/96

Bedenken und Anregungen können während dieser Zeit nur zu den geänderten oder ergänzten Punkten bei der Verbands­gemeindeverwaltung Montabaur schriftlich oder mündlich zur Niederschrift vorgebracht werden.

Das Plangebiet ist aus der nachstehend abgedruckten Skizze ersichtlich.

56410 Montabaur, 3. Juli 1996

Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister

Einwohnerversammlung

Die gemäß §§ 16 und 64 Abs. 2 der Gemeindeordnung von Rheinland-Pfalz (GemO) jährlich einzuberufende Einwohner­versammlung findet in Montabaur-Bladernheim am

Mittwoch, dem 17. Juli 1996, um 19.30 Uhr, in der Gaststätte »Hubertusklause«

statt.

Tagesordnung

1. Bericht des Bürgermeisters über aktuelle Fragen aus dem örtlichen Bereich der Stadt und der Verbandsgemeinde

2. Vorstellung des Dorferneuerungskonzeptes für den Stadt­teil Bladernheim

3. Diskussion und Beantwortung von Fragen der Bürger und Einwohner

Alle Bürger und Einwohner sind herzlich zur Teilnahme an der Einwohnerversammlung eingeladen

56410 Montabaur, 10.06.1996

Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur (S.)

Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister

Die Verwaltung informiert

Öffnungszeiten der Verwaltung

Montag bis Freitag.08.00 bis 12.00 Uhr

Donnerstag auch.16.00 bis 18.00 Uhr

des Bürgerbüros

Montag bis Mittwoch.08.00 bis 16.00 Uhr durchgehend

Donnerstag.08.00 bis 18.00 Uhr durchgehend

Freitag.08.00 bis 12.00 Uhr

für öffentlich ausliegende Bebauungspläne (Zimmer 211 und 213)

Montag bis Mittwoch.08.00 bis 12.30 Uhr

und.14.00 bis 16.00 Uhr

Donnerstag.08.00 bis 12.30 Uhr

und.14.00 bis 18.00 Uhr

Freitag.08.00 bis 12.30 Uhr

Sprechzeiten der Gleichstellungsbeauftragten

Montag bis Freitag.08.00 bis 11.30 Uhr

oder nach Vereinbarung

Rollstuhlfahrer bitte den Eingang am Konrad-Adenauer- Platz benutzen.

Stadtrat tagte am 27. Juni 1996

Parkgebühren - »Kostenloses Parken an Samstagen«

Mit 16 Ja-Stimmen und 7 Nein-Stimmen beschloß der Stadt­rat, die Beschlüsse des Stadtrates vom 24.08.1995 und 13.02.1996 über die Einführung des kostenlosen Parkens an Samstagen mit sofortiger Wirkung aufzuheben, also auch samstags wieder Parkgebühren zu erheben.

Die Stadt Montabaur betreibt die beiden Tiefgaragen »Mitte« und »Nord« als umsatzsteuerpflichtige Betriebe. Sollte die Stadt am kostenlosen Parken an Samstagen festhalten, müsse sie mit einer umsatzsteuerlichen Belastung von jährlich 24.400 DM rechnen.

Für die FWG-Fraktion signalisierte Paul Heinz Schweizer die Zustimmung zur Aufhebung der vom Stadtrat gefaßten Be­schlüsse unter Hinweis auf die prekäre Haushaltssituation der Stadt.

Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Bächer (SPD) hingegen sprach sich für das Beibehalten des kostenlosen Parkens an Samstagen für das Kalenderjahr 1996 aus. Der Rat habe gewußt, daß finanzielle Auswirkungen auf die Stadt zukom­men. Seine Fraktion wolle wissen, wie sich das kostenlose Parken auf ein Haushaltsjahr auswirke. Außerdem gebe die Stadt viel Geld für andere Untersuchungen aus. An den Rat richtete er die Frage, wieviel ihm eine attraktive Einkaufs­stadt Montabaur wert sei. Es wäre sinnvoll gewesen, vor der heutigen Entscheidung ein Gespräch mit dem Ältestenrat und dem Vorstand von »Montabaur aktuell« zu führen.

Für die CDU-Fraktion warnte Markus Hebgen davor, die bisherige Regelung beizubehalten. Es gehe nicht nur um die Einnahmenausfälle, sondern man gerate in die Gefahr, im kommenden Jahr Nachteile bei der Bewilligung von Zuschüs­sen des Landes zu erleiden. Außerdem könnte das Fehlen einer freien Finanzspitze dazu führen, daß für wichtige Investitio­nen notwendige Kredite nicht genehmigt werden. Zusammen mit Ratsmitglied Paul Heinz Schweizer (FWG) bat er die Verwaltung, Berechnungen mit verminderter Parkgebühr an­zustellen und den Bürgermeister, zusammen mit dem Älte­stenrat, ein Gespräch mit »Montabaur aktuell« zu führen.