Montabaur
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Nr. 21/96
Tagesordnung
L Öffentliche Sitzung
1. Satzung über die Erhebung einmaliger Beiträge für öffentliche Verkehrsanlagen
2. 800-Jahrfeier der OG Simmern im Jahre 1998
3. Klage gegen die Erhöhung der Kreisumlage
4. Verschiedenes
5. Einwohnerfragestunde II. Nichtöffentliche Sitzung
1. Bauangelegenheit
2. Bauangelegenheit
3. Verschiedenes
56337 Simmern, 18.05.1996 Schmidt, Ortsbürgermeister
Entsorgung von Friedhofsabfallen
Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Westerwaldkreises hat den Gemeinden ein neues Entsorgungskonzept zur Abfallvermeidung und Abfallverwertung von Friedhofsabfällen vorgeschlagen.
Im März und nochmals im Spätsommer 1995 wurde auf der Sortieranlage eine Probesortierung von Friedhofsabfällen, die über Umleerbehälter entsorgt wurden, yorgenommen. Hier nun das Ergebnis:
80 Gewichtsprozent der Friedhofsabfälle waren - bei Trennung - grundsätzlich kompostierfähiges Material 6 Gewichtsprozent gehörten zum DSD-Material 2 Gewichtsprozent waren verwertbares Holz 2 Gewichtsprozent gehörten in die Kategorie unbelasteter Bauschutt
10 Gewichtsprozent verblieben als nicht verwertbarer, zu deponierender Abfall.
Es zeigt sich dabei, daß nach den v. g. Feststellungen, durch die Vorsortierung beim Abfallerzeuger in großem Maße Abfälle von den Deponien ferngehalten werden können.
Der Ortsgemeinderat hat in seiner Sitzung am 15.04.1996 den einstimmigen Beschluß gefaßt, sich ab 1. Juli 1996 an diesem Entsorgungskonzept zu beteiligen.
Beachten Sie bitte die Hinweisschilder und machen Sie mit bei der Abfallvermeidung und Abfallverwertung.
Verwenden Sie vollständig kompostierbare Blumengebinde; achten Sie auf das Gütezeichen des Landesverbandes Gartenbau Rheinland-Pfalz.
Trennen Sie den Friedhofsabfall und nutzen Sie die dafür bereitgestellten Behälter.
Der große 5 cbm Absetzbehälter ist für kompostierbaren Grünabfall. Dazu zählen: Blumen, abgeräumte Pflanzen, Gras- und Strauchschnitt, Tannenzweige, natürliche Grabschmuckbestandteile, Kranzgebinde aus vollständig kompostierbaren Materialien.
In die gelbe Wertstofftonne gehören ausgebrannte Grablichter, Kunststoffblumentöpfe, Blumenerdesäcke, Folien und Styroporplatten.
Der Restabfall, wie nicht ausgebrannte Grablichter, Tontöpfe, Steingutschalen u.a., gehören in die graue Tonne.
Helfen Sie bitte mit bei dieser Aktion. Sie dient der Verbesserung der Umwelt und hilft Gemeindegelder zu sparen. Rat und Verwaltung bedanken sich herzlich im voraus.
Schmidt, Ortsbürgermeister
Wichtige Information des Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetriebes
Emsammlung von Problemabfällen aus Haushalten (haushaltsübliche Mengen) in der Ortsgemeinde Simmern
Seitens des Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetriebes (WAB) wird darauf hingewiesen, daß die Einsammlung von Problemabfällen aus Haushalten am 29.05.1996 in der Ortsgemeinde Simmern stattfindet.
An diesem Tag haben die Bürger der Verbandsgemeinde Montabaur in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr die Möglichkeit, an einer eigens dafür eingerichteten Sammelstelle umweltgefährdende Problemabfälle abzuliefern und zwar in
Simmern, Platz am Schulhof.
Unter Aufsicht einer chemischen Fachkraft werden dort umweltschädliche Problemabfälle aus Haushalten kostenlos angenommen; hierzu zählen insbesondere Lackrückstände, Farbreste, Holz- und Pflanzenschutzmittel, Säuren, Gifte, Medikamente, Batterien jeder Art und Leuchtstoffröhren. Außerdem können Sie beim Umweltmobil auch ausgehärtete Pflan
zenfette (Fritierfett) abgeben, die anschließend einer Wiederverwertung zugeführt werden. (Die Annahme gilt jeweils nur für haushaltsübliche Mengen!).
Altöl darf auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen ab sofort bei den mobilen Sammlungen leider nicht mehr angenommen werden. Sie können dieses allerdings, nach wie vor, auf unserer stationären Problemabfallannahmestelle im Betriebshof in Moschheim, täglich von 08.30 bis 12.00 Uhr bzw. zusätzlich donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr in haushaltsüblichen Mengen gegen Gebühr anliefem. Bitte berücksichtigen Sie in diesem Zusammenhang, daß die Verkaufsstellen von Motoröl zur kostenlosen Entgegennahme der entsprechenden Menge Altöl, wie gekauft, gesetzlich verpflichtet sind. Beim Neukauf von Motoröl zahlen Sie dort bereits den Aufwand für die Entsorgung über die Verkaufsstellen mit, den Sie ansonsten über die Abfallgebühr nochmals zahlen müßten. Bestehen Sie daher möglichst auf der Rücknahme im Geschäft.
Nach Beendigung der Sammlung werden die angelieferten Abfälle über die SAM, Sonderabfall-Management-Gesell- schaft Rheinland-Pfalz mbH, Mainz, ordnungsgemäß beseitigt bzw. soweit möglich auch der Wiederverwertung zugeführt. Besonders wird noch darauf hingewiesen, daß aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen bei diesen Sammlungen nur Problemabfälle aus Haushalten angenommen werden können.
Gewerbetreibende sollten sich mit der SAM, Sonderabfall-Ma- nagement-Gesellschaft Rheinland-Pfalz mbH, Wilh.-Theodor- Römheld-Str. 34, 55130 Mainz, Tel.: 06131/98298-0 oder mit der Fa. Bellersheim GmbH & Co. KG, 57638 Neitersen, Tel.: 02681/80282 bzw. anderen für die Entsorgung von Problemabfällen zugelassenen Entsorgungsfirmen unmittelbar in Verbindung setzen.
Alle bisher bestehenden Entsorgungs-/ und Verwertungsnachweise nach der Abfall- und Reststoffüberwachungsverordnung (in der Regel nur anzuwenden im Bereich des Gewerbes) haben, aufgrund der vg. Veränderungen, zum 31.12.1993 ihre Gültigkeit verloren und müssen ebenso wie bei aktuellem Bedarf an Entsorgungs-/Verwertungskapazität bei der SAM (Nachfolgegesellschaft der früheren GBS) neu beantragt werden.
Aus Sicherheitsgründen werden die Bürger dringend gebeten, das Abstellen von Sonderabfallen vor Eintreffen der Einsammelfahrzeuge zu unterlassen, um Gefährdungen Dritter, vor allem der Kinder, und der Umwelt vermeiden zu helfen.
Für Bürger, die an dem vorgenannten Termin keine Gelegenheit zur Abgabe ihrer Problemabfälle haben, besteht darüber hinaus die Möglichkeit, diese von montags bis freitags in der Zeit von 08.30 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Fuhrparkgebäude des WAB in 56424 Moschheim, Bodener Straße 15, in haushaltsüblichen Mengen in der Regel kostenlos anzuliefern.
Für u. U. noch offenstehende Fragen wenden Sie sich bitte an die Abfallberatung des WAB unter Tel.: 02602/6806-55.
“BUCHFINKENLAND”
SPD-Ortsverein
Buchfinkenland/GelbachhÖhen
Unsere nächste parteiöffentliche Sitzung findet am Dienstag, 4. Juni 1996, um 19.30 Uhr, im Gasthaus »Zum grünen Baum« in Horbach statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei: Jörg Harle, Tel.: 06439/7189.
Informationen vor Ort
Der Westerwaldverein, Zweig Buchfinkenland, lädt zu einem Exkurs entlang der ICE-Neubaustrecke ein.
Peter Beuttenmüller aus Gackenbach wird während der Wanderung im Bereich der geplanten Trasse im Raume Montabaur Hintergrundinformationen bereithalten und auch die Eingriffe in die Natur beleuchten.
Treffpunkt zu dieser Wanderung ist am 2. Juni, um 13.30 Uhr, die Dorfkirche in Gackenbach. Auch interessierte Nichtmitglieder sind willkommen.
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