Montabaur
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Nr. 21/96
El “Die Verwaltung informiert”
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Aus der gemeinsamen Sitzung
des Haupt- und Finanzausschusses und des Bauauschus- ses des Stadtrates der Stadt Montabaur vom 14. Mai 1996
Stellungnahme der Stadt Montabaur zu den geänderten Planungsunterlagen der Deutschen Bahn AG für den Plan- feststellungsabschnitt 71 (Bahnhof Montabaur)
Die Deutsche Bahn AG hat im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für die Bahn-Neubaustrecke für den Bahnhof Montabaur über ein sogenanntes »Deckblattverfahren« Planänderungen beantragt.
Diesem Deckblattverfahren liegt für den Bahnhof Montabaur ein architektonisches Konzept zugrunde, das im wesentlichen die Forderungen der Stadt und auch des Landes Rheinland- Pfalz an dem künftigen ICE-Bahnhof aufgegriffen und umgesetzt hat. So wurde u. a. die Aufweitung des Fußgängertunnels und die architektonisch gestaltete Überdachung der Bahnsteige in die Planänderung eingearbeitet.
Die neue Konzeption beinhaltet somit dem Grunde nach die zwischen den Verfahrensbeteiligten abgestimmte Konzeption. Die Einwendungen der Stadt beschränken sich daher auf einzelne Punkte, auf die im Deckblattverfahren nicht oder nur zum Teil eingegangen wurde. Die Stellungnahme der Stadt Montabaur beinhaltet Ausführungen zu den Punkten
- 1. Grundsätzliches
- 2. Ausgestaltung des Personentunnels und der Bahnsteige
- 3. Gründe für eine Erhöhung der Anzahl der Stellplätze
in der Park & Ride-Anlage
- 4. Verlegung des Unterwerkes -' 5. Lärmschutz
- 6. 20 kV-Erdleitung
Der Haupt- und Finanzausschuß und der Bauausschuß nahmen Kenntnis vom Deckblattverfahren Nr. 1 des Planfeststellungsverfahrens für den Planfeststellungsabschnitt 71 und beschlossen einstimmig die Stellungnahmen mit den hierin enthaltenen Einwendungen und Hinweisen.
Bericht aus der Arbeit des Werksausschusses
Unter Vorsitz des ersten Beigeordneten Heinz Reusch befaßte sich der Werksausschuß mit einer Reihe von Planungen und Maßnahmen.
Weitere Bauplätze werden geschaffen Baugebiet »Auf der Nör« in Girod
Die Ortsgemeinde will zusammen mit den-Verbandsgemeindewerken in diesem Gebiet 45 neue Bauplätze erschließen. Das neue Baugebiet schließt sich an die vorhandene Bebauung oberhalb der Kirche Girod an. Insgesamt sind 820 lfdm. Kanalisationsleitungen zu verlegen. Aufgrund der öffentlichen Ausschreibung beschloß der Werksausschuß die Vergabe an die mindestbietende Firma.
Auftrags summe:
Kanalisation.325.000 DM
Wasserleitung.83.300 DM
Baugebiet »Hardtfeld« in Niederelbert
Im Baugebiet Hardtfeld werden 38 neue Bauplätze entstehen. Dieses Gebiet, das östlich der Ortsdurchfahrt am Ortsausgang in Richtung Oberelbert gelegen ist, wird im Trennsystem entwässert. Diese Form wird gewählt, weil der Bebauungsplan diese ökologisch bessere Methode vorgibt aufgrund des am Fuß vorbeiführenden Bachlaufes und teilweise die dahinterliegenden Leitungen zur Aufnahme des gesamten Mischwassers nicht in der Lage sind. Die Aufwendungen gegenüber dem Mischsystem sind 200.000 DM höher, wovon die Ortsgemeinde 50 % übernimmt. Es sind 1.080 lfdm. Kanalisationsrohre zu verlegen.
Der Werksausschuß beschloß die Vergabe an die mindestbietende Firma.
Auftragssumme:
Kanalisation.475.000 DM
Wasserleitung.127.600 DM
Baugebiet »Auf dem Höppel« in Nombom
In Nomborn soll das Gebiet, das unterhalb der Ortslage gelegen ist, erschlossen werden. 21 neue Bauplätze sollen entstehen. Nach der öffentlichen Ausschreibung vergab der Werksausschuß die Arbeiten an die mindestbietende Firma.
Auftragssumme:
Kanalisation.....186.580 DM
Wasserleitung...55.890 DM
Großholbach, Erneuerung der Kanalisation in der Hauptstraße
Der in der Hauptstraße (Kreisstraße) liegende Kanal, der rund 40 Jahre alt ist, faßt im Bereich des Anschlusses des Neubaugebietes Neuwiese bei starken Niederschlägen nicht die anfallenden Wassermengen. Aus diesem Grunde waren des öfteren vorhandene Kellerräume überflutet. Es ist deshalb die vorhandene Kanalisation durch einen neuen Kanal, DN 800, zu ersetzen.
Die Auftragsvergabe erfolgte an die mindestbietende Firma. Auftragssumme:
Kanalisation.103.750 DM
Montabaur-Ettersdorf, Erneuerung der Kanalisation »Im Rübenstock« (K166)
Im Bereich der Brückenstraße ist der alte Kanal ebenfalls bei starken Regenfällen stets überlastet, so daß die Keller der angrenzenden Häuser überflutet werden. Diese Überflutungen treten ein, weil durch zusätzlich angeschlossene Baugebiete und die vorhandenen Oberflächenversiegelungen immer mehr Oberflächenwasser dem Kanal zugeführt werden. Der vorhandene Kanal wird daher durch eine größere Leistung mit einem Durchmesser von DN 800 bzw. DN 600 erneuert. Die Vergabe erfolgt an die mindestbietende Firma.
Auftragssumme:
Kanalisation.95.800 DM
Wasserwerk - Lieferung von Edelstahleinbauteilen
Im Rahmen der Sanierung sollen die in den Wasserkammern vorhandenen Rohrteile gegen Edelstahlelemente ausgewechselt werden. Hinzu kommt die Auswechselung von Einstiegsleitern in fünf weiteren Behältern. Die Installierung erfolgt durch die eigenen Monteure.
Auftragssumme.25.815 DM
Renovierungsarbeiten an verschiedenen Hochbehältern
Die Hochbehälter in Ruppach, Görgeshauseri, Untershausen und Gackenbach bedürfen der Renovierung. Sie erhalten teilweise einen neuen Anstrich bzw. die Rohrleitung und Filterkessel sipd anzustreichen. Da es sich um Spezialarbeiten handelt, wurde eine beschränkte Ausschreibung vorgenommen. Die Vergabe erfolgte an die mindestbietende Firma.
Auftragssumme.97.850 DM
Herstellung von Zaunanlagen an verschiedenen Hochbehältern und Tiefbrunnen
Die vorhandenen Zaunanlagen an den Tiefbrunnen und Hochbehältern in Holler, Görgeshausen, Kadenbach, Gackenbach, Neuhäusel und Bladernheim müssen repariert oder erneuert werden-. Aufgrund der Ausschreibung erfolgte die Vergabe durch den Werksausschuß an die mindestbietende Firma.
Auftragssumme...32.410 DM

