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Montabaur

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Nr. 10/96

Für weitere Ratschläge, insbesondere was die Sicherung der Türen und Fenster anbelangt, empfehle ich Ihnen, sich mit der für Sie zuständigen Kriminalpolizeiinspektion in Montabaur in Verbindung zu setzen.

Norbert Blath, Ortsbürgermeister

Randale, Zerstörungswut, kriminelle Machenschaften

Anders, als in der Überschrift bezeichnet, kann man die »Zu­stände« um den Bereich der »Augst-Hallen« und des Schulge­ländes nicht mehr beschreiben. Die Grenzen jugendlichen Übermutes und noch hinnehmbarer »Streiche« sind längst überschritten.

So wird mir von besorgten Eltern und auch Übungsleitern der sporttreibenden Vereine berichtet, daß in jüngster Vergangen­heit schon öfter kleinere Kinder vor oder nach den Übungs­stunden von Jugendlichen oder Heranwachsenden mit Mes­sern bedroht und tätlich angegriffen wurden. Es scheint eine Frage der Zeit, wann die ersten Schwerverletzten zu beklagen sind oder gar Schlimmeres passiert.

Oftmals sind diese »Rabauken«, nein, man muß sie schon als Kriminelle bezeichnen, angetrunken, weil es ja auch »In« ist, sich zu besaufen. Und weil es ja dann so »schön« ist, kann man seinem Frust endlich mal freien Lauf lassen und andere bedro­hen und anpöbeln oder aber die überschüssigen Kräfte an den gemeindlichen Einrichtungen abreagieren. Wie das aussieht, davon kann man sich im Bereich des angebauten Stuhllager­raumes der »Augst-Halle« trefflich überzeugen: Schmierereien an den Wänden, demoliertes und aufgebrochenes Rolltor, ein- geschlagene Fenster, beschädigte Dachziegeln und vieles mehr.

Daß für die Reparaturen erhebliche Finanzmittel (sprich Steu­ergelder) aufzuwenden sind, wird hierbei wissentlich oder auch nicht, völlig ignoriert. Vielleicht trauern jene den hierfür aufgewandten Ausgaben (die ja für andere Investitionen feh­len) später einmal nach, wenn man möglicherweise zu der Einsicht gelangt ist, daß dies nicht hätte sein müssen und man ja selbst durch die Aufbringung von Steuermitteln für diese Dinge einzustehen hat.

Aber Voraussetzung hierzu ist die notwendige Einsicht. Ich will nicht verhehlen, daß diese Einsicht aus der Natur der Sache heraus oftmals bei Jugendlichen und Heranwachsenden nicht so ausgeprägt ist, wie bei Erwachsenen. Verantwor- tungs- und Rechtsbewußtsein, Toleranz und der Respekt ge­genüber fremden (gemeindlichen) Eigentums - um nur einige Tugenden zu nennen - sollten aber an und für sich in jedem Elternhaus vermittelt werden.

Daß Sie mich nicht falsch verstehen, ich möchte nicht den Moralapostel spielen und für alles zu Unrecht geschehene erzieherische Defizite verantwortlich machen; sicherlich trifft auch unsere Gesellschaft, die sogenannte »Ellbogengesell­schaft« und auch besonders unsere Medien an dieser leider immer häufiger festzustellenden Entwicklung ein gerüttelt Maß an Mitverantwortung. Aher dennoch mein Appell an die Erziehungsberechtigten: Wirken Sie auf Ihre Kinder ein und halten Sie diese dazu an, daß sie weder andere bedrohen, noch sich an fremdem (auch gemeindlichem) Eigentum vergreifen. Dies gilt nicht nur für die Einrichtungen auf dem Schulgelände und der »Augsthallen«, sondern auch für unsere Spielplätze und sonstigen Gemeindeeinrichtungen.

Diese unliebsamen und teilweise kriminellen Vorkommnisse werde ich nicht mehr dulden und künftig unnachgiebig zur Anzeige bringen. Die Betroffenen, teilweise sind mir Namen bekannt, fordere ich hiermit letztmalig auf, ihr bisheriges Verhalten einmal zu überdenken und die notwendigen Konse­quenzen daraus zu ziehen.

Vordergründig mag es zwar »cool« sein und vermeintlich and­ren imponieren, wenn man die tags zuvor in überwiegend amerikanischen Film- und Fernseproduktionen gewonnenen »Erfahrungen« selbst einmal in die Tat umsetzt. Dies ist jedoch nur scheinbar so und dann in keinster Weise mehr zu akzep­tieren, wenn sie in kriminellen Handlungsweisen enden. Ge­gen Schabernack und dumme Jungenstreiche - so ärgerlich sie auch für die Betroffenen sind - hat sicherlich niemand etwas einzuwenden; nur hört der Spaß dort auf, wo die Grenzen des Erlaubten überschritten werden.

Ich denke, es gibt genügend Möglichkeiten, die Freizeit sinn­voll zu gestalten, sei es mm in den sporttreibenden oder son­stigen Vereinen oder zu den bekannten Zeiten in den Ju­gendtreffs der Katholischen Kirchengemeinde Eitelbom (»Die Arche«) und Katholischen Kirchengemeinde Neuhäusel (»St.- Anna-Heim«). Unsere 15 Ortsvereine decken fast alle Interes­

sensgebiete des Freizeitbereiches ab. Es muß auch nicht im­mer gerade das aus »Übersee« importierte Freizeitvergnügen sein, das ohnehin oftmals nur eine vorübergehende Erschei­nung und in den »Staaten« schon längst nicht mehr populär ist.

Daher nochmals meine herzliche Bitte an die betroffenen Ju­gendlichen: Laßt den Unfug (oder mehr) künftig sein und verhaltet Euch gegenüber anderen und deren Eigentum so, wie Ihr es für Euch selbst in Anspruch nehmt. Gerade in der heutigen Zeit sind Toleranz und Rücksichtnahme meines Er­achtens Grundvoraussetzungen, ein gedeihliches Miteinander zu ermöglichen. Und dies sollte nicht nur im allgemeinen, sondern gerade auch in einer so kleinen Gemeinschaft wie unserer Gemeinde gelten. In diesem Sinne verbleihe ich mit der Hoffnung auf Ihr/Euer aller Verständnis.

Norbert Blath, Ortsbürgermeister

Westerwald-Verein Eitelbora

Zur Mitgliederversammlung des Westerwald-Vereins Eitel­bom e.V. sind alle Vereinsmitglieder recht herzlich eingela­den. Die Versammlung findet statt am Freitag, dem 8. März 1996, um 20.00 Uhr, im Wanderheim. Der Vorstand des Ver­eins wird neu gewählt.

Obstbäume pflanzen und schneiden

Wie pflanze ich einen Obstbaum richtig? Wie sollen junge und alte Obstbäume geschnitten werden? Diese und ähnliche Fra­gen sollen bei einem Obstschnittkurs in Simmem im Wester­wald beantwortet werden, der vom Zweckverband Naturpark Nassau angeboten wird.

Der Naturschutzreferent Manfred Braun und der Referent für Landespflege bei der Kreisverwaltung Bad Ems wollen im theoretischen Teil mit Dias und Folien die Pflanzung, den Erziehungsschnitt und den Schnitt alter Obstbäume erläu­tern. Die Praxis mit dem Schnitt von alten und jungen Obst­bäumen wird in einem praktischen Teil in der Gemarkung von Simmem stattfinden. Die theoretische Einführung findet statt am 14.03.1996, um 20.00 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus in Simmern. Treffpunkt für den praktischen Kurs ist am 16.03.1996, um 09.00 Uhr, ebenfalls das Dorfgemeinschafts­haus in Simmem. Es ist mit einer Dauer von 3 Stunden zu rechnen.

Alle Interessierten sind zu der kostenfreien Veranstaltung eingeladen. Wer Schneidegeräte hat, sollte diese zum prakti­schen Teil des Kurses mitbringen.

Jahrgang 45/46 / 46/47

Zu einer Versammlung laden wir für Freitag, den 15. März 1996, 20.00 Uhr, in die Gaststätte »Zur Krone«, Eitelbom, recht herzlich ein.

Eitelbomer Karaevalsverein 1995 e.V.

Jahreshauptversammlung 1996

Unsere erste Jahreshauptvers ammlung findet am Samstag, 23. März 1996, um 20.00 Uhr, im Vereinslokal »Zur Krone« statt. Dazu lädt der Vorstand alle Mitglieder recht herzlich ein. Tagesordnung: 1. Begrüßung durch den Vorsitzenden, 2. Bericht über die Ereignisse im ersten Jahr unseres Bestehens, 3. Bericht über den Verlauf der vergangenen Session, 4. Be­richt der Kassiererin, 5. Vorschau auf die Session 96/97, 6. Verschiedenes.

Der Satzung gemäß sind Anträge zur Jahreshauptversamm­lung spätestens 3 Tage vorher beim 1. Vorsitzenden einzurei­chen. Nach dem offiziellen Teil wollen wir unseren 1. Geburts­tag (Gründungsdatum 22.03.1995) in gemütlicher Runde fei­ern.

Eitelbomer Schützengesellschaft 1984 e.V.

Jahreshauptversammlung 1996

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Schützenver­eins lädt der Vorstand die Mitglieder recht herzlich ein. Ter­min: Freitag, 15. März 1996, um 20.00 Uhr, im Schützenhaus. Tagesordnung: 1. Begrüßung durch den Vorsitzenden, 2. Totenehrung, 3. Ergänzung und Änderung der Satzung, 4. Berichte: Schriftführer, Schießleitung, Damenwartin, Jugend­wart, Bogenabteilung, Schatzmeister, 5. Kassenprüfbericht, 6. Entlastung des Vorstandes, 7. Neuwahlen, 8. Verschiedenes.