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Montabaur

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Nr. 46/95

Die Stellungnahme der Verbandsgemeinde zum Planfeststel­lungsabschnitt 72 wurde bei einer Enthaltung einstimmig durch den Verbandsgemeinderat beschlossen.

Spendenaufruf zur Hilfsaktion »Durch den Winter kommen«

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Bürgerkrieg im ehemali­gen Jugoslawien hat immer noch einen erschütternden, festen Platz in unseren tägli­chen Nachrichten.

Im bevorstehenden vierten Kriegswinter berichten die Zeitungen und Fernsehnach­richten nach wie vor über Kampfhandlungen, über Waffenstillstände und deren Bruch und vor allem über die furchtbaren menschlichen Schicksale vor Ort. Politische Diskussionen auf allen Ebe­nen, Gespräche am Arbeits­platz und im privaten Kreis beschäftigen sich mit dem Thema. Der Krieg berührt nicht nur unsere ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die im ehemaligen Jugoslawien ihre Heimat haben, sondern aktiviert darüberhinaus viele Mitmenschen, die angesichts dieses Elends helfen möchten.

Das Ausmaß der menschlichen Tragödien, die uns täglich vor Augen sind, ruft jeden von uns auf zu helfen!

Daß auch relativ »kleine« Beiträge viel ausrichten können, zeigt die Hilfsaktion für Kriegskinder des Diakonischen Wer­kes im Westerwald, die mit beispielhaftem persönlichem En­gagement der Organisatoren vorbereitet wurde.

Ich bitte Sie daher herzlichst darum, sich an dieser Aktion zu beteiligen.

Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister

Diakonisches Werk im Westerwald bittet um Hilfe für Kriegskinder

Eine Paketaktion »Nacht der Pakete« Bevölkerung des Westerwaldkreises hilft Waisenkindern in Bosnien Herzegowina

In den Vororten der bosnisch-herzegowinischen Stadt Brcko, leben mehr als 400 Waisenkinder im Alter von 1 bis 15 Jahren, davon 250 im schulpflichtigen Alter. Die Gemeinde Brcko bittet in diesem Jahr, wie bereits im letzten Jahr, um Hilfe für diese Kinder. Gebraucht werden Lebensmittelpakete und Pa­kete mit Schulmaterial.

Weil ein langer Schulbesuch aufgrund der immer noch andau­ernden Kampfhandlungen viel zu gefährlich ist, findet der Unterricht oft in Höhlen statt. Jetzt, wo es wieder kälter wird, dauert der Schulbesuch oft nur eine halbe Stunde. Die Leh­rer/innen verteilen Aufgaben, und die Kinder lernen zu Hause. Für ihre Hausaufgaben brauchen sie Stifte und Papier. Das Diakonische Werk in Westerburg bittet um Unterstützung für diese Kriegskinder.

Brcko - eine Stadt an der Save im Nordosten Bosniens. Hier leben Moslems (ca. 44 %), Kroaten (ca. 28 %) und Serben (ca. 26 %) gutnachbarschaftlich miteinander, bis im Mai 1992 die Truppen der bosnischen Serben die Stadt eroberten. Jetzt geht immer noch ein Korridor mitten durch die Stadt. Dieser schma­le Streifen, oft nicht breiter als 1,5 - 4 km ist die einzige Landverbindung zwischen den serbisch besetzten Regionen in West- und Ostbosnien und außerdem die Versorgungs- und Nachschublinie zu den serbisch besetzten Gebieten Kroatiens. Bereits im letzten Jahr hat das Diakonische Werk in Wester­burg mit Kindergärten, Schulklassen und Jugendgruppen aus Gemeinden und Verbänden über 1 500 Pakete aus dem We­sterwaldkreis auf direktem Wege an Waisenkinder und Kinder von bedürftigen Familien in Brcko zur Verteilung gebracht. Das Diakonische Werk in Westerburg versucht nun, in diesem Jahr an die letztjährige Aktion anzuknüpfen und plant im Rahmen der Aktion »Nacht der Pakete« nochmals 1000 Pakete im Westerwaldkreis an einem Abend zu packen. Vorausset­zung hierfür ist jedoch, daß sich 80 000 Bürger im Wester­waldkreis mit jeweils 1,00 DM an dieser Aktion beteiligen.

Hierfür sind zwei Sonderkonten eingerichtet. Sofern die 80000,00 DM zusammen sind, werden an einem Abend durch Jugendliche 1000 Pakete gepackt. Hierbei sind an Lebensmit­telpakete im Wert von 50,00 DM und Schulpakete im Wert von 30,00 DM gedacht. Diese Pakete sollen dann auf direktem Wege noch in der gleichen Nacht auf einem LKW verladen werden, um direkt an die bedürftigen Waisenkinder in Brcko zur Austeilung zu kommen.

Helfen Sie uns helfen, indem Sie sich mit 1,00 Mark an dieser Aktion beteiligen. Die Aktion wird unterstützt durch den Landrat des Westerwaldkreises, Peter-Paul Weinert, die Landtagsabgeordneten der CDU und SPD sowie durch den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters.

Helfen Sie uns helfen, indem Sie 1,00 DM auf unser Sonderkonto überweisen.

Kreissparkasse Westerburg (BLZ 570 510 01), Kto.-Nr. 44446 Westerwälder Volksbank Westerburg (573 918 00), Kto.-Nr. 44440

Alten- und Pflegeheim

des Hospitalfonds Montabaur gemeinnützige GmbH

Ausbildungsplätze zur/ zum

Altenpflegerin / Altenpfleger

Das Alten- und Pflegeheim Montabaur bietet Ausbildungsplätze in der Altenpflege

Wir bieten eine Ausbildung zu einem zukunftssicheren, inter­essanten und abwechslungsreichen Beruf

- für Berufsanfänger,

- für berufliche Wiedereinsteigerinnen nach der Familien­phase,

- für den beruflichen Wechsel.

Das neue Ausbildungsjahr beginnt voraussichtlich am 2. Sep­tember 1996.

Die Ausbildungsvergütung beträgt gern. Tarifvertrag des öf­fentlichen Dienstes im 1. Jahr: 1.233,- DM, im 2. Jahr: 1.334,- DM, im 3. Jahr: 1.496, DM.

Das Berufsbild der Altenpflegerin / des Altenpflegers hat in den letzten Jahren, vor allem aufgrund politischer, berufspo­litischer und gesetzlicher Veränderungen, zu einer eigenen, positiven Identität gefunden. Ein breiter Markt an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Aufstiegschancen sowie eine inzwischen verbesserte Bezahlung hat den Beruf in der Alten­pflege überaus attraktiv gemacht.

Gesucht wird der/die motivierte, engagierte und flexible Mit­arbeiterin mit Herz für ältere, pflegebedürftige und behinder­te Menschen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Heimleiter, Herrn Pydd, oder der Pflegedienstleiterin, Frau Braun: Tele­fon 02602/1304-0. Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte an: Alten- und Pflegeheim Montabaur, Dillstraße 1, 56410 Montabaur.

Stellenausschreibung

Der Kindergartenzweckverband Gackenbach/Horbach sucht zum 01.08.1996

eine Anerkennungspraktikantin im Beruf der Erzieherin oder

einen Anerkennungspraktikanten im Beruf des Erziehers.

Bei dem Kindergarten handelt es sich um eine zweigruppi­ge Einrichtung in kommunaler Trägerschaft. , Bewerbungen mit den üblichen Unterlägen (Lebenslauf, Zeugnisse, Lichtbild) werden bis 1. Dezember 1995 erbe­ten an den Verbandsvorsteher des Kindergartenzweckver­bandes Ulrich Weidenfeiler, Halfterweg 16, 56412 Gackenbach.

Telefonisch Rückfragen sind möglich bei der Verbandsge­meindeverwaltung Montabaur (Telefon 02602/126.169 oder 126.131).