Einzelbild herunterladen

Montabaur

37

Nr. 43/95

Der Apothekerberuf hat in 750 Jahren nichts an Vielseitigkeit und Attraktivität eingebüßt. Er stellt hohe Anforderungen an Genauigkeit, Umsicht und Verantwortungsgefühl und Men­schenkenntnis, denn die Tätigkeit in der Apotheke ist Dienst an der Gesundheit.

Ein letzter Abschnitt befaßt sich mit der Ausbildung zum Apotheker und mit den Tätigkeitsbereichen, die eine solche Ausbildung eröffnet. Darüber hinaus gibt es für jeden Bereich eine Weiterbildungsordnung, hier werden tiefergehende Spe­zialkenntnisse erarbeitet. Das alles steht im Dienste der Pati­enten und der Gesundheit.

Die Wanderausstellung führt in leicht zugänglicher und ein­prägsamer Weise sowohl die Wandlungen als auch die bestän­digen Leistungen vor Augen, die seit 750 Jahren das Wesen des Apothekerberufes ausmachen.

Peter-Altmeier-Gymnasium Montabaur

Staatliches Musik- und Aufbaugymnasium mit Internat

Am Dienstag, dem 31.10.1995, findet im Orchesterraum des Peter-Altmeier-Musikgymnasiums Montabaur um 19.00 Uhr das 1. Kammerkonzert statt. Die beiden mehrfachen Preisträ­ger und rheinland-pfälzischen Nachwuchstalente, der Schlag­zeuger Daniel Wehr (Singhofen) und der Pianist Martin Stadtfeld (Gackenbach) stellen sich mit einem interessanten Programm vor. Werke von J. S. Bach, Siegfried Fink, Darius Milhaud u.a. werden vorgetragen.

Daniel Wehr wird dahei nicht nur Schlagzeug spielen, sondern die ganze Palette an Schlaginstrumenten zeigen, die ein pro­fessioneller Schlagzeuger heute beherrschen muß: Vibraphon, Marimbaphon, Xylophon, Gong, Tamtam, Kesselpauken u.a. Instrumente sind in den vorgestellten Kompositionen zu hö­ren.

Martin Stadtfeld, Schüler der 9. Klasse am Peter-Altmeier- Musikgymnasium ist trotz seines noch jugendlichen Alters bereits als Jungstudent an der Musikhochschule in Frankfurt eingeschrieben, wo er seinen Unterricht erhält.

Mit diesem Konzert eröffnet das Musikgymnasium seine Kon­zertreihe »Kammerkonzerte«, die alle zwei Monate regelmäßig stattfinden soll. Hier sollen sowohl besonders begabte Schüler als auch Lehrer musikalisch anspruchsvolle Konzerte geben. Zu dieser Konzertreihe wie auch zu anderen Konzerten des Peter-Altmeier-Musikgymnasiums ist die Bevölkerung der Stadt und des Landkreises Montabaur herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei!

Sparkassen- und Giroverband Rheinland-Pfalz

Festverzinsliche gehören in jedes Depot

Angebote mit hohen Nominalzinsen erscheinen auf den ersten Blick verlockend. Selbst wenn sie von seriösen Unternehmen stammen, sollte man bedenken, daß für die Beurteilung einer Geldanlage verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Will man die Rentabilität ermitteln, dann müssen bei Wertpapie­ren beispielsweise noch etwaige Kursveränderungen berück­sichtigt werden, aber auch Fragen nach den steuerlichen Ge­gebenheiten.

Bei festverzinslichen Wertpapieren kann insbesondere der letztere Effekt von ausschlaggebender Bedeutung sein. Alle sogenannten festverzinslichen Wertpapiere wie Anleihen des Bundes und der Länder, Kommunalschuldverschreibungen oder Pfandbriefe von Hypothekenbanken oder Landesbanken werden mit einer festen Laufzeit und einem bestimmten No­minalzins aufgelegt. Verändert sich innerhalb der Laufzeit nun das allgemeine Zinsniveau, dann führt dies zu entspre­chenden Kursveränderungen der Papiere. Am Börsenkurs kann man ablesen, daß die Rendite vergleichbarer Papiere und ähnlicher Laufzeit nicht wesentlich voneinander abweicht. Vordergründig macht es also keinen Unterschied, wenn ein Anleger bei einem sechsjährigen Papier mit einer Nominalver­zinsung von 6,5 Prozent einen Kurs von 100 Prozent bezahlt, oder eine Anleihe mit 8,5 Prozent erwirbt, deren Börsenkurs 109 Prozent beträgt, oder aber ein Papier mit 5,5 Prozent Verzinsung für 94 Prozent solange sie eine vergleichbare Lauf­zeit aufweisen. Hier kommt jedoch der steuerliche Aspekt zum Tragen: Steuerpflichtig sind immer nur die empfangenen No­minalzinsen. Kursgewinne dagegen bleiben generell steuer­frei, sofern sie nicht innerhalb von sechs Monaten anfallen. Wer mit seinen Zinseinkünften bereits dicht am steuerlichen Freibetrag von 6.100 (Alleinstehende) oder 12.200 DM (Verhei­ratete) liegt, fährt mit einem Kauf niedrigverzinslicher Papie­

re am besten, weil unter dem Strich wegen der steuerfreien Kursgewinne der größte Ertrag verbleibt.

Bei dieser Anlageform ist also eine solide Beratung besonders wichtig. Immerhin werden schätzungsweise 20.000 verschie­dene festverzinsliche Wertpapiere an der Börse notiert. Für die Sparkassen ist es selbstverständlich, daß sie zusammen mit den Runden die Vor- und Nachteile jeder Geldanlage analysieren und ihnen dann die Anlage empfehlen, die ihren individuellen Wünschen und auch ihrer Steuersituation ent­sprechend Rechnung trägt. Die Tatsache, daß die Sparkassen die Zahl ihrer Depots seit Ende 1989 um jahresdurchschnitt­lich 7,7 Prozent auf knapp 3,3 Millionen Stück ausgebaut haben, zeigt ihre Kompetenz in der Wertpapierberatung. Fest­verzinsliche Wertpapiere waren dabei mit Sicherheit ein guter Tip und in den Depots mit einem großen Anteil vertreten.

Kinder zum Fototermin gesucht

Für die Veröffentlichung ei­nes Fotokalenders 1997 sucht das Studio Foto + De­sign Eidens-Holl, die süßesten Kindergesichter zwischen Rhein-Mosel-Lahn und Nahe und bittet zum Fo- totermin.

Bereits mehrfach wurden Fotoaufnahmen aus dem re­nommierten Fotostudio als Kunstdrucke oder Kunstkar­ten veröffentlicht. Fotos, die im Kinderkalender veröf­fentlicht werden, werden ho­noriert. Ferner werden eini­ge dieser Fotos auf der Pho- tocina (Weltmesse der Foto­grafie) 1997 in Köln ausgestellt. Interessierte Eltern wenden sich an Foto+Design Eidens-Holl, Boppard, 06742/5115, oder Emmelshausen, 06747/1700.

Koblenzer und Lothringer Bergfreunde gemeinsam in den Dolomiten

r

Das Foto zeigt die Bergsteiger der Alpenvereinssektionen Koblenz und Metz bei einer Rast auf der Sella mit Blick zum Langkofel. Foto: Jochen Gebauer.

Die Liebe zu den Bergen und eine grenzenlose Freundschaft verbinden die Alpenvereins-Sektionen von Koblenz und Metz.

Fast 20 Bergfreunde aus der Region Koblenz, aus Lothringen und dem Elsaß trafen sich zu ihrer schon traditionellen Herbstwoche in Sankt Ulrich im Grödnertal der Dolomiten. Unter der bewährten Leitung des Ehrenpräsidenten des Club Alpin Francais, Section Mosellane, Amedee Müller, absolvier­ten die Bergsteiger ein anspruchsvolles Programm:

Höhepunkte waren die Besteigung des über 3.000 Meterhohen Sass Rigais und des Sellastocks über Pisciadu- und Pößnecker- Klettersteig.

Auch zwei Regentage und Schneefall ab 1.500 Meter konnten die gute Stimmung nicht trüben. In gemütlicher Runde wur­den abends um die Hotelbar Erinnerungen an frühere gemein­same Bergfahrten wach und es wurden Pläne für das nächste Jahr geschmiedet.