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Montabaur

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Nr. 40/95

Abschließend hielt der Vorsitzende fest, daß die Gestaltungs­planung zur Kenntnis genommen wurde und in einer Bürger­versammlung in Eschelbach zu einem späteren Zeitpunkt vor­gestellt werden solle.

Standort Buswartehalle in Eigendorf

Dipl.-Ing. Wolf erläuterte anhand eines Planes, die Buswarte­halle in Eigendorf an alter Stelle wieder aufzustellen. Ausschußmitglied Lorenz (BfM) hielt es für sinnvoll, die Bus­wartehalle in der Ecke parallel zur Köppelstraße aufzustellen und die dort vorhandene Pflanzung zu entfernen. Somit wäre der Standort für die Buswartehalle direkt an der Haltestelle gelegen.

Dipl.-Ing. Wolf verwies darauf, daß bei der Umsetzung des Vorschlages von Ausschußmitglied Lorenz (BfM) Kosten in Höhe von ca. 1.500 bis 2.000 DM für die Kürzung der Pflanzin­sel und die Verlegung der Kabelanschlüsse entstehen würden. Außerdem gehe evtl. 1 Parkplatz verloren.

Ausschußmitglied Müller (CDU) sprach sich für den alten Standort aus.

Ausschußmitglied Bächer (SPD) regte Überlegungen an, die Bushaltestelle an die Baumbacher Straße gegenüber der Kir­che zu verlegen.

Der Vorsitzende stellte den Verwaltungsvorschlag und den Antrag von Ausschußmitglied Lorenz (BfM) zur Abstimmung:

Verwaltungsvorschlag (alter Standort):

Bauausschuß:.3 Ja-Stimmen

Haupt- und Finanzausschuß:.4 Ja-Stimmen

Antrag Lorenz (BfM):

Bauausschuß:.4 Ja-Stimmen, 3 Enthaltungen

Haupt-

und Finanzausschuß:.3 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung

Somit lagen unterschiedliche Abstimmungsergebnisse vor. Daher wird der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung über den Standort der Buswartehalle in Eigendorf beraten und be­schließen.

m. Haupt- und Finanzausschuß

Gewährung städtischer Zuschüsse für Maßnahmen zur Ge­staltung und Instandhai jung der Bebauung im Stadtgebiet

Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß einstimmig, einer Antragstellerin für das Anwesen »Vorderer Rebstock 14« einen Zuschuß gemäß den geltenden Richtlinien vom 01.01.1995 zu gewähren.

Auftragsvergabe - Bau eines Radweges im Gelbachtal Ausschußmitglied Bächer (SPD) erklärte in Bezug auf den Ausbau des geplanten Radweges mit einer Kalksteinsplitt­decke (lediglich die Steilstrecken sollen mit Bitumen ausge­baut werden), daß dadurch mit ständigen Nachbesserungen zu rechnen sei. Andererseits gehe bei einer Asphaltierung der Wanderweg verloren. Er persönlich werde dieser Auftragsver­gabe nicht zustimmen.

Ausschußmitglied Manns (Bündnis 90/Die Grünen) erklärte ebenfalls seine ablehnende Haltung. Fußgänger sollten auf diesem Weg Vorrang haben.

Ausschußmitglied Hebgen (CDU) erklärte, daß er gegen die Auftragsvergabe stimmen werde, da dadurch der letzte Wan­derweg im Gelbachtal kaputt gemacht werde. Sollte der Aus­bau zum Radweg keine Mehrheit finden, werde er die Entfer­nung der Ausschilderung Radweg beantragen.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken wies daraufhin, daß man für den Fall, daß der Auftrag nicht erteilt werde, die bewilligten Zuschüsse an das Land zurückgeben müsse. Ausschußmitglied Diehl (CDU) signalisierte für den Rest ihrer Fraktion die Zustimmung.

Bei Stimmengleichheit (4 Ja- und 4 Nein-Stimmen) lehnte der Haupt- und Finanzausschuß die Auftragsvergabe ab.

Weihnachtszuwendungen an Bedürftige aus der Stadt Mon­tabaur

Ausschußmitglied Bächer (SPD) kritisierte die Verwaltungs­vorlage und erklärte, die Weihnachtsbeihilfe solle um ein Drit­tel gekürzt werden, da nicht genügend Haushaltsmittel zur Verfügung stünden. Dies lehnte die SPD entschieden ab. Ausschußmitglied Manns (Bündnis 90/Die Grünen) schloß sich den Ausführungen seines Vorredners an.

Der Antrag der SPD-Fraktion, die alten Beträge zu belassen und die Mehrkosten im Haushalt bereitzustellen, wurde bei Stimmengleichheit (4 Ja- und 4 Nein-Stimmen) abgelehnt. Aus dieser Konsequenz ergab sich, daß es bei dem Verwaltungsvor­schlag verbleibt.

Stellenausschreibung

Die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur sucht für das Forstrevier Nentershausen zu sofort eine/n

Forstwirt/-in

oder einen Waldarbeiter mit Berufserfahrung.

Für die Stelle soll ein Zeitvertrag bis zum 30.04.1996 vereinbart werden. Die Aussicht auf Weiterbeschäftigung ist allerdings gut.

Das Revier hat eine Größe von 930 ha bei ca. 70 Laub­holzanteil. Es umfaßt den Wald der Ortsgemeinden Gör- geshausen, Heilberscheid, Nentershausen und Niederer­bach.

Sie werden bei allen anfallenden Forstarbeiten eingesetzt. Die Entlohnung erfolgt nach dem Manteltarifvertrag für Waldarbeiter vom 26.01.1982 in der jeweils gültigen Fas­sung.

Ihrer Bewerbung mit handschriftlichem Lebenslauf, Foto und Zeugnissen senden Sie bitte bis zum 16.10.1995 an Forstrevier Nentershausen, Carsten Frenzei, Auf dem Hahn 1, 56412 Niedererbach, oder melden sich telefonisch unter 06485/8682.

Fristablauf: 31. Dezember 1995

Beiträge für Zeiten der Heiratserstattung nachzahlen Jetzt beraten lassen!

Nur noch bis zum 31. Dezember 1995 können Frauen, die sich anläßlich einer Heirat ihre vor dem 1. Januar 1968 gezahlten Rentenversicherungsbeiträge erstatten ließen, die Nachzah­lung freiwilliger Beiträge für diese Zeiten beantragen. Da die Beiträge so bewertet werden, als wären sie zum damaligen Zeitpunkt entrichtet worden, ergibt sich aus den Nachzah­lungsbeiträgen eine sehr gute Rendite. Darauf weist die Lan­desversicherungsanstalt (LVA) Rheinland-Pfalz, Speyer, nochmals hin.

Ausgenommen von der Nachzahlung sind Frauen, die eine Altersvollrente beziehen oder das 65. Lebensjahr bereits voll­endet haben.

Frauen, die eine Altersvollrente beziehen und noch nicht 65 Jahre alt sind, können das Nachzahlungsrecht wieder erwer­ben, wenn sie die Altersvollrente für einen Monat in eine 2/3 Teilrente umwandeln lassen. In diesem Monat können sie die Nachzahlung beantragen. Der einmalige Verzicht auf 1/3 der Rente ist in der Regel aufgrund der sich durch die Nachzah­lung erhöhenden Rente in kurzer Zeit ausgeglichen.

Die LVA empfiehlt interessierten Frauen, sich in jedem Fall frühzeitig beraten zu lassen und den Antrag rechtzeitig zu stellen.

Auskünfte erteilen die LVA Rheinland-Pfalz, ihre Auskunfts­und Beratungsstellen und Versichertenältesten, die Versi­cherungsämter der Kreis- und Stadtverwaltungen sowie die Verbandsgemeinde- und Gemeindeverwaltungen.

Saisonplan

im Hallenbad Montabaur

ISi SOÜCN

Während der Herbstferien, ab Montag, den 9. Oktober 1995, gilt folgender Badezeitenplan

Montag vormittags für Reinigungsarbeiten

geschlossen

14.00 bis 19.00 Uhr allgemeiner Badebetrieb (ab 18.09.1995 bis einschließlich 27.11.1995 nur Schwimmkurse)

19.00 bis 20.15 Uhr Vereinsbad

(Behindertensportgruppe) Dienstag 07.00 bis 09.00 Uhr Bundeswehr

09.00 bis 21.00 Uhr allgemeiner Badebetrieb