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Montabaur

Nr. 40/95

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Öffentl. Bekanntmachungen

Die Verwaltung informiert

Planfeststellungsverfahren

für den Planfeststellungsabschnitt 73 der Bahn-Neubaustrecke Köln-Rhein/Main

in den Gemarkungen Görgeshausen, Heilberscheid, Nen­tershausen, Nombom und Girod (Gemarkung Kleinhol­bach) y

- Bürgerinformation in der Freiherr-vom-Stein-Halle Nentershausen am 12.10.1995

Die Bezirksregierung Koblenz hat für den Planfeststellungs­abschnitt 73 das Planfeststellungsverfahren für den Neubau der Bahnstrecke Köln-Rhein/Main eingeleitet. Die Planunter­lagen liegen vom

9. Oktober bis 8. November 1995

bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur öffentlich aus (s. besondere öffentliche Bekanntmachung).

Die Trasse im Planfeststellungsabschnitt 73 beginnt am Süd­portal des geplanten »Eichheidetunnels« südlich der Ortslage Nomborn im Waldbereich »Hinterholz/Wolferts«, durchquert das Waldgebiet »Eichen-Dickenschied«, überbrückt den Issel­bach unmittelbar westlich der BAB A 3, unterführt sodann im geplanten Tunnelbauwerk »Lange-Issel-Tunnel« die BAB A 3 und die Landesstraße L 318 bis zum nördlichen Auffahrtsast der BAB Anschlußstelle Diez (südöstlich der Ortslage Nen­tershausen), um fortan nördlich und parallel zur BAB A 3 bis zur Landesgrenze Rheinland-Pfalz/Hessen zu verlaufen.

Zur Information der Bürger im Bereich dieses Planfeststel­lungsabschnittes findet am

Donnerstag, 12.10.1995 -19.00 Uhr in der Freiherr-vom-Stein-Halle Nentershausen eine Bürgerinformation statt, in der die Deutsche Bahn AG und die Planungsbüros die Planung erläutern und für Fragen und Auskünfte zur Verfügung stehen.

Alle Bürger und Interessierte sind zu dieser Veranstaltung sehr herzlich eingeladen.

56410 Montabaur, 15. September 1995

Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister

Öffnungszeiten der

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

jeweils vormittags von.08.00 bis 12.00 Uhr

sowie donnerstags von.16.00 bis 18.00 Uhr

Telefonisch erreichen Sie uns zu den o. g. Öffnungszeiten sowie

montags- bis donnerstagsnachmittags

von.14.00 bis 16.00 Uhr

Aus der gemeinsamen Sitzung

des Haupt- und Finanzausschusses zusammen mit dem Bauausschuß und dem Umweltausschuß des Stadtrates der Stadt Montabaur am 21. September 1995 I. Haupt- und Finanzausschuß/Bauausschuß/Umwelt­ausschuß

Ergebnis der Geschwindigkeitsmessungen im Gelbachtal Auf Antrag der CDU-Fraktion wurden in den Stadtteilen Wir­zenborn, Bladernheim und Ettersdorf 24-Stunden-Verkehrs- messungen, verbunden mit einer Schallpegelmessung in Bla­dernheim, durchgeführt.

Die Untersuchung zeigte, daß auch an sonnigen Sonntagen im Sommer kein hohes Verkehrsaufkommen herrschte und die gefahrenen Geschwindigkeiten im akzeptablen Bereich lagen. Als Ergebnis der meßtechnischen Ermittlung der Verkehrsge­räuschimmissionen in Bladernheim ist festzuhalten, daß die Grenzwerte eingehalten werden.

Die Ausschußmitglieder nahmen die Informationen zustim­mend zur Kenntnis.

Die CDU-Fraktion bat die Verwaltung, mit der Polizei über verstärkte Radarkontrollen im Gelbachtal im kommenden Jahr zu sprechen.

Wasserbilanz »Montabaurer Höhe«

Die Ausschußmitglieder nahmen die Informationen der Ver­waltung und die Diplomarbeit von Frau Schubert (TH Trier) zur Wasserbilanz »Montabaurer Höhe« zustimmend zur Kenntnis.

Ausschußmitglied Lorenz (BfM) lobte die sehr gute Arbeit und bat, diese komplett im Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur abzudrucken. Dies soll in mehreren Ausgaben erfolgen.

n. Haupt- und Finanzausschuß/Bauausschuß Vorstellung der Gestaltungsplanung für Lilien- und Flieder» straße, Eschelbach

Frau Redlin vom Planungsbüro Redlin erläuterte anhand von Plänen 2 Varianten zur Gestaltung der Lilien- und Flieder­straße in Eschelbach. Die beiden Straßen sollen ortsgerecht und flächengleich (auf Bordsteine zwischen Straße und Geh­weg wird verzichtet) ausgebaut werden.

In Variante A werden Lilien- und Fliederstraße gegenüber den abzweigenden Straßen hervorgehoben als Verbindung zur L 313; der Mittelteil soll bituminös ausgebaut und die abzwei­genden Straßen sollen gepflastert werden. Der ortsgerechte Ausbau zeichne sich dadurch aus, daß flache Muldenrinnen zwischen Fahrbahn und »Gehwegen« eingeplant und Pflanz­beete in den Einmündungsbereichen vorgesehen seien. Ziel sei es, die Straßen dörflich und verkehrsberuhigt zu gestalten. Im Bereich des alten Gerätehauses soll ein Platz mit einem Baum in der Mitte und großzügiger Randbepflanzung entstehen.

In Variante B wurde der Verkehrscharakter noch stärker zurückgenommen. Mit Blick auf den geringen Durchgangsver­kehr sollte eine vollflächige Pflasterung der Kreuzungsberei­che und der Flächen zwischen den Gebäuden und privaten Grundstücken vorgenommen werden.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erläuterte, daß die Variante B die zukünftige Planung in Bezug auf die Schnellbahn be­rücksichtige, wonach die Verbindungsstraße zwischen Eigen­dorf und Eschelbach unterbrochen werde und nicht mehr fin­den Durchgangsverkehr nutzbar sei. Dies führe zu einer wei­teren Verkehrsberuhigung in der Ortslage von Eschelbach. Ausschußmitglied Müller (CDU) äußerte, daß zunächst das Planfeststellungsverfahren abzuwarten sei. Auf eine Ersatz­straße zwischen den beiden Stadtteilen könne nicht verzichtet werden.

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