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Montabaur

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Nr. 38/95

Verwaltung wurde beauftragt, nach Prüfung der verschiede­nen Vorschläge einen Vergabebeschluß vorzubereiten.

Energiesparen an unseren Schulen - Antrag der SPD-Frak- tion vom 05.08.1995

Die SPD-Fraktion hat beantragt zu prüfen, ob in den Schulen der Verbandsgemeinde entsprechend der von der Stadt Han­nover vorgestellten Aktion ein Konzept zum Energiesparen durchgeführt werden sollte.

Oberamtsrat Schaaf informierte in der Sitzung, daß in den Schulen durch ein speziell beauftragtes Ingenieurbüro die Energieeinsparmöglichkeiten bereits überprüft worden seien. Hier habe man bestätigt, daß insgesamt bereits günstige Wer­te, vor allem in den Bereichen Heizung und Beleuchtung, vorlägen. Einzelne Anregungen des Ingenieurbüros habe man darüber hinaus bereits ümgesetzt.

Man einigte sich in der Sitzung darauf, das Gutachten der Stadt Hannover den Fraktionsvorsitzenden zuzuleiten und unter Einbeziehung der Schulen auszuwerten.

Wiederaufbau der Elberthalle einschL Erweiterung und Um­bau des Schulgebäudes Niederelbert;

a) Vergabe der Tragwerksplanung

b) Vergabe der Planungsaufträge für die Fachinge­nieurleistungen Heizung, Lüftung und Sanitär

Nachdem sich der Verbandsgemeinderat Montabaur und der Ortsgemeinderat Niederelbert über das Raumprogramm und die Kostenverteilung zum Wiederaufbau der Elberthalle in Verbindung mit einer Erweiterung der Grundschule Niederel­bert geeinigt hatten, konnte der Haupt- und Finanzausschuß des Verbandsgemeinderates in seiner Sitzung die ersten Auf­träge vergeben.

Er beschloß, dem Ingenieurbüro Schäfer, Montabaur, den Auf­trag für die Tragwerksplanung sowie den Wärmeschutz­nachweis zu erteilen. Die Ingenieurleistungen »Haustechnik« wurden an das Ingenieurbüro Alhäuser, Hachenburg, verge­ben. Im Rahmen dieses Auftrages sollen vor allem auch die Verwendung von Solartechnik/Fotovoltaik zur alternativen Stromversorgung sowie die Nutzung von Regenwasser mit untersucht werden.

Auftragsvergaben;

a) Beschaffung von weiteren PC-Systemen und Druckern zur Integration des Sozialamtes in das PC- Netz der Verbandsgemeindeverwaltung

Die Einbindung des Sozialamtes in das PC-Netz erfordert die Anschaffung weiterer PC-Systeme, lokaler Drucker und eines N etz werkdruckers.

Der Haupt- und Finanzausschuß vergab den Auftrag zur Lie­ferung von 12 PC-Systemen und 9 lokalen Druckern zu einem Preis von 68.644,65 DM an die Fa. Goldin, Koblenz, und die Lieferung eines Netzwerkdruckers zum Preis von 8.527,25 DM an die Fa. Just in Time, Montabaur.

b) Beratung und Beschlußfassung über die Einführung des neuen Sozialhilfesystems »Care«

Das Sozialamt der Verbandsgemeindeverwaltung arbeitet zur Zeit noch mit einem Programm auf der vorhandenen Anlage der mittleren Datentechnik. Da die Betreuung der Software nur noch kurzfristig gewährleistet wird, muß möglichst bald auf eine Nachfolgesoftware auf der Basis des neuen EDV-Sy- stems umgestellt werden.

Der Haupt- und Finanzausschuß beschloß, den Auftrag zur Lieferung, Installation und Schulung für das Sozialhilfe-EDV- System »Care« zum Preis von 29.458,- DM an die Fa. Infosys GmbH, Waldmohr, zu vergeben.

c) Außenanlagen am Feuerwehrgerätehaus Neuhäusel

Auf der Grundlage einer beschränkten Ausschreibung vergab der Haupt- und Finanzausschuß den Auftrag zur Herstellung der Außenanlagen am Feuerwehrgerätehaus Neuhäusel an die Fa. Nickel, Neuhäusel, zum Angebotspreis von 68.456, DM.

Stellungnahme der Verbandsgemeinde zum ÖPNV-Gutach- i ten des Westerwaldkreises - Antrag der SPD-Fraktion vom 10.05.1995

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken gab einen Zwischenbericht über den derzeitigen Stand der Vorbereitungen für einen Ver­kehrsverbund im Raum Koblenz, in den der Bereich Monta­baur mit einbezogen werden soll. Er machte deutlich, daß für die Konzeption die Landkreise und kreisfreien Städte zustän­dig seien. Der Bürgermeister informierte, in der nächsten Kreistagssitzung werde der Entwurf eines Konzeptes für den ÖPNV im Westerwaldkreis diskutiert. Nach Bekanntgabe der konkreten Vorstellung des Westerwaldkreises zur Umsetzung des Nahverkehrsgesetzes könne man dann seitens der Ver­bandsgemeinde Stellung nehmen.

Dritter Geschäftsbericht zum Anruf-Sammel-Taxi der Ver­bandsgemeinde Montabaur

Der Haupt- und Finanzausschuß nahm den Bericht zur Kennt­nis. Begrüßt wurde, daß die ÖPNV-Nutzer das Anruf-Sammel- Taxi zunehmend akzeptieren. Im Geschäftsjahr 1994/95 konn­te die Zahl der Fahrgäste gegenüber dem Vorjahr um 19 % gesteigert werden.

Bekanntgabe einer Eilentscheidung

Der Haupt- und Finanzausschuß nahm zustimmend Kenntnis von einer Eilentscheidung über die Kostenbeteiligung in Höhe von 89.000,- DM an der Erstellung der Schulsportanlagen in der Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen. Die Eilentscheidung war notwendig, nachdem die Ortsgemeinde nach dem Ausfall eines beantragten Landeszuschusses für das ursprüngliche Konzept kurzfristig umgeplant hat und noch im August mit den Arbeiten beginnen wollte.

Achtung!!!

Vorgezogener Redaktionsschluß für die 40. Kalenderwoche (Ausgabe 06.10.1995)!

Alle Manuskripteinsender werden gebeten, die Manu­skripte, die in der 40. Kalenderwoche veröffentlicht wer­den sollen, bis

Freitag, den 29. September 1995,12.00 Uhr,

bei der Redaktion, Zimmer 208, abzugeben.

ANRUF - SAMMELTAXI

BRINGT

MOBILITÄT TAGSÜBER, am ABEND und am WOCHENENDE !

Natur & Umwelt Info

Fortsetzui

Selbst in Wohnungen wird sie nicht lästig, greift nicht an und sticht selten. Und wenn, dann kaum schmerzhaft. Als Insek­tenvertilger ist sie dem Menschen eher hilfreich, deshalb sollte man ihre Nester fordern, statt sie zu vernichten. Das graue Papiemest wird meist an Holzdecken angeklebt und ist im fertigen Zustand etwa kindskopfgroß, die Form erinnert an eine Erdbeere. Etwa Ende August wird das Nest aufgegeben und nie wieder bezogen.

Die beiden häufigsten heimischen Wespenarten sind den Som­mer über selten in Menschennähe zu finden, ihr bevorzugtes Brutrevier liegt im Bodenbereich. Die Gemeine Wespe (Para- vespula vulgaris) und die Deutsche Wespe (Paravespula ger­manica) haben mit Dachböden, Schuppen und Scheunen wenig im Sinn, sie bauen ihre Papierburger bevorzugt in die Gänge von Wühlmäusen und Maulwürfen oder in andere Erdhöhlen. Doch im Spätsommer und Herbst sind die beiden die häufig­sten Vertreter an Fallobst oder Papierkörben, besuchen Obst­läden, Konditoreien oder den Kaffeetisch im Freien. Diese beiden Arten sind es eigentlich, die für das schlechte Wespeni­mage sorgen, wenn sie so in Massen auftreten. Wenn wir daraus schlußfolgern, ein Wespennest im nächsten Jahr lieber erst gar nicht in Hausnähe zu dulden, trifft es zu Unrecht die Sächsische Wespe, die »friedlichste« von allen. Die beiden »Übeltäter« sind ebenfalls leicht zu erkennen: Ihr gelbes Kopf­schild ziert, von vorne gesehen, ein dunkler Fleck in Tropfen­form. Die beiden Fühlerbasen sind mit einer dunklen Binde verbunden, davon »tropft« bei der Gemeinen Wespe ein klei­ner, bei der Deutschen Wespe ein dicker, großer Tropfen.

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