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Montabaur

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Nr. 29/95

Wir wollen mit Euch zusammen Spielen, Basteln und vieles mehr. Laßt Euch überraschen. Für Getränke und Essen beim Abschlußfest ist gesorgt.

Anmeldung bitte abgeben bis Freitag, 28. Juli 1995, bei: Volker Schuth, Bergstraße 7 - Matthias Flink, Neuwiesen­straße 18 a - Jens Neuroth, Königsbergerstraße 3 Es laden ein: Jugendpflegeriii der VG Montabaur und ehren­amtliche Mitarbeiterinnen des Jugendtreffs. Anmeldungen liegen in den Geschäften und Banken aus.

_ Ruppach-Goldhausen

TuS Ahrbach

Ruppach-Goldhausen/Heiligenroth 1921 e.V.

Es ist soweit!

Der Gemeinderat von Ruppach-Goldhausen hat in seiner letz­ten Sitzung die Leistungen zum Umbau des Sportplatzes in Ruppach-Goldhausen vergeben. Dadurch wird für viele Mit­glieder des Sportvereins »ein Traum« wahr!

Der Ortsbürgermeister, Gerold Sprenger, hat gebeten, alle Nutzer der Sportplatzanlage daraufhinzuweisen, daß mit den Umbauarbeiten noch im August 1995 begonnen und der zu­künftige Rasen im September gesät wird.

Alle Sportler (in der Freude, im nächsten Jahr einen Ra­sensportplatz nutzen können), sind sicher gerne bereit, ab Ende Juli Ausweichmöglichkeiten zu suchen, damit sie ihre, sportlichen Aktivitäten bis zum Zeitpunkt der Wiedereröff­nung der Anlage fortsetzen können. .

Alle Mitglieder des Vereins werden gebeten, schon jetzt kon­krete Vorschläge für das Ereignis der Wiedereröffnung erarbeiten und dem 1. Vorsitzenden zur Kenntnis zu geben.

Auf K101 jetzt auch Lkw

/Die Verkehrsbeschränkung für Lkw auf der K 101 zwischen Ruppach-Goldhausen und Dahlen wird aufgehoben. Somit ist die Straße für alle Fahrzeuge einspurig befahrbar. Die Ver­kehrsregelung erfolgt durch eine Ampelanlage.

Eitelborn (

AUGST

Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Eitelbom vom 12.07.1995 Bericht des Bürgermeisters

Unter diesem Tagesordnungspunkt ging Ortsbürgermeister Norbert Blath auf einige unrichtige und teilweise ehrabschnei- dende Äußerungen in der Juni-Ausgabe der SPD-Ortszeitung »Der Ausscheller« ein.

Zu der dort wiedergegebenen Äußerung, die Veröffentlichung der Verwaltung (also die des Ortsbürgermeisters) im Wochen­blatt gäben die Anteile der Arbeit der SPD nur ungenügend wieder, erklärte Blath, daß in der Berichterstattung über die Arbeit des Rates zu keinem Zeitpunkt irgendeine Fraktion bevor- oder benachteiligt worden sei. Vielmehr wurden immer nur die reinen Sachbeschlüsse des Rates veröffentlicht, und dies jederzeit wertneutral, wie jeder objektive Betrachter nachlesen konnte.

Der SPD-Vorschlag, zur Ausstattung der Spielplätze 10.000,- DM im Haushalt 1995 bereitzustellen, sei auf Drängen der FWG Blath und CDU-Fraktion dann letztendlich auch mit Zustimmung der SPD auf 5.000,- DM reduziert worden. Dies auch nur deswegen, weil der SPD-Antrag ohne entsprechenden Finanzierungsvorschlag und Begründung des Spielgerätebe­darfs vorgelegt worden sei. Daß alle 5 Spielplätze bestens ausgestattet sind, wobei einige Spielgeräte sicherlich repara­

turbedürftig sind, habe der Bauausschuß in einer Ortsbege­hung am 07.07.1995 feststellen können. Lediglich für den Spielplatz im Tannenweg ergab sich ein zusätzlicher Geräte­bedarf. Hier wird in Kürze eine Doppelwippe aufgebaut.

Den Bericht des »Ausschellers« über die »Eindrücke eines Neulings im Rat« bezeichnet der Vorsitzende als »ehrabschnei- dend« und »intolerant«. Es sei sicherlich bezeichnend, daß der berichtende »Neuling« der SPD-Fraktion seinen Namen nicht preisgegeben habe. Mit Absicht habe der Schreiber dieses Artikels versucht, die Tatsachen umzukehren um die beiden anderen im Rat vertretenen Fraktionen in der Öffentlichkeit zu diffamieren. Eine solche Art der Berichterstattung schade nicht nur dem guten Umgang und der politischen Kultur im Rat, sondern trage mit dazu bei, daß die Politikverdrossenheit der Bürger weiter zunehme. Ortsbürgermeister Norbert Blath verurteilte diesen Stil entschieden und erklärte, daß weder er noch seine Fraktion bereit sei, den bisher eingeschlagenen Weg der Toleranz - auch gegenüber politisch andersdenken­den zu verlassen. Wichtig sei für ihn ausschließlich eine sachbezogene Arbeit zpm Wohl der Gemeinde und seiner Bür­gerinnen und Bürger, unter Zurückstellung jeglicher parteipo­litischer Interessen.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Gemot Kailer, schloß sich dieser Meinung vollinhaltlich an, während SPD-Fraktions- sprecher Udo Schöfer den Inhalt der Veröffentlichung im »Aus­scheller« rechtfertigte.

Bebauungsplan »Denzerheide«

Einige imwesentliche Beanstandungen der Bezirksregierung Koblenz zum Satzungsbeschluß über den Bebauungsplan »Denzerheide« machten eine erneute Beratung und Be­schlußfassung im Rat erforderlich. Danach mußte der seiner­zeitige Satzungsbeschluß aufgehoben und eine erneute Offen­lage des Bebauungsplanes beschlossen werden, nachdem diese Beanstandungen in den neuen Plan eingearbeitet wurden.

Im Rahmen der Diskussion mußte Ortsbürgermeister Norbert Blath Ratsmitglied Udo Schöfer (SPD-Fraktion) wegen unge­bührlichem Verhalten einen »Ordnungsruf« erteilen, weil die­ser die anderen Ratsmitglieder der FWG Blath und CDU als Unwissende bezeichnete und diese überhaupt keine Ahnung hätten, über was sie eigentlich abstimm'en sollten. Eine solche Di ffami erung, so der Örtsbürgerineister, könne er nicht hin­nehmen und offenbare zum wiederholten Male, welches Demo­kratieverständnis der SPD-Fraktionssprecher besitze.

Neues Spielplatzgerät für Kinderspielplatz im Tannenweg In einer Begehung hatte der Bauausschuß im Vorfeld der Ratssitzung alle Spielplätze in Augenschein genommen. Ne­ben der Notwendigkeit der Reparatur einzelner Geräte und sonstiger Unterhaltungsarbeiten soll, der Kinderspielplatz im Tannenweg mit einer zusätzlichen »Spiral-Doppelwippe« aus­gestattet werden.

..Instandhaltungsmaßnahmen Wirtschaftsweg »Nörrenpfad«

Als Erhaltungsmaßnahme des Wirtschaftsweges »Nörren­pfad« ist es erforderlich, den Weg abzukehren und dann mit einem neuen Spritzüberzug und Belag zu versehe^. Dabei sollen auch die größeren Schäden im Bereich des »Nörrberges« beseitigt werden. Die Gesamtmaßnahme soll im Zuge des Ausbaues des Kellerwege mit durchgeführt werden.

Anlage einer Markierungsfläche in der Straße »Am Nörren­pfad«

Durch die teilweise Unterspülung eines Randbereiches in der Straße »Am Nörrenpfad« (in Höhe des Anwesens Faust) muß durch geeignete Maßnahmen die Drucklast durch den Fahr­zeugverkehr (insbesondere LKW) verlagert werden. Um dies zu erreichen, werden eine Straßenmarkierung aufgetragen und 2 oder maximal 3 Pflanzkübel aufgestellt. Der Rat stimm­te einstimmig dieser kostengünstigsten Lösung zu.

Schäden an den Baumbuchten in der Straße »Streimerich«

Größere Schäden im Pflasterbereich einiger Baumbuchten in der Straße »Streimerich« machen die Entfernung einiger Bäu­me erforderlich. Bei den dort stehenden Bäumen handelt es sich um sogenannte »Flachwurzler«, die im Herbst diesen Jahres durch andere (»Tiefwurzler«) ersetzt werden. Gleichzei­tig wird das Pflaster in diesen Bereichen wieder angeglichen.

Anhebung der Straßeneinlaufschächte in der Helfenstein­straße

Die in verschiedenen Bereichen der Helfensteinstraße abge­sackten Straßeneinlaufschächte sollen nach Auffassung des Rates in der nächsten Zeit angehoben werden. Die dabei auf­genommene Teerdecke sollte dann gepflastert werden, so daß bei einer erneuten Absackung eine einfachere Verdichtung möglich sei.